Dirk Schneider hat geschrieben:Dann solltest Du mal im Gasfahrerforum lesen.
Die Leute mit den Billigmotoren ohne Hydrostössel stellen da eine Problemgruppe dar und seriöse Umrüster raten sogar von einer Umrüstung eines Teils dieser Motoren ab, eingestuft als "nicht gasfest"
Hintergrund der Problematik ist, daß Gas ca. 200K heißer verbrennt als der Sprit, und die Abwärme muß an den Ventilen schnelll abgeleitet werden können. Sitzt ein Ventil nicht richtig,
wird es an der Stelle problematisch.
Daher wird Ventilspielkontrolle in kürzeren Intervallen und natürlich beim Umbau vorgeschrieben.
Wieso muss ein Motor ohne Hydrostössel ein Billigmotor sein? Durch den Gasumbau wird einfach ein Motor anders betrieben als vom Hersteller gedacht, sprich durch die 200° mehr Verbrennungstemperatur dehnen sich die Ventile weiter als berechnet, das Ventil kann keine Wärme mehr über den Ventilsitz abführen da es diesen nicht mehr richtig berühert und brennt durch. Stellt man das Ventilspiel richtig ein würde das sich auch wieder mit Gas vertragen, allerdings auf Benzinbetrieb klappern, bzw Leistung verschenken. Der Vorteil ist einfach nur bei Hydros das sich das Spiel ebend alleine einstellt, dafür ist ein Ventiltrieb mit Hydros ebend nicht so starr wie mit Tassenstössel. Denke beides hat seine Vorteile, Tassen bleiben immer die erste Wahl bei Motoren die hochdrehen sollen und wo es auf einen möglichst leichten Ventiltrieb ankommt.
Hydros sind dagegen einfach das Idiotensichere Konzept.