Ich muss ja zugeben, dass es bei mir schon wieder 1,5 Jahre her sind, seitdem ich Linux tagtäglich verwendet habe.
Vor ca. 5 Jahren oder so bin ich mit RedHat 5.2 angefangen. Damals hat's mich noch 2 Wochen jeden Abend gekostet, um meine damalige SoundBlaster AWE32 ISA PnP Soundkarte zum Laufen zu bringen. Hach, war das schön, als es dann funktioniert hat
Ich habe dem RedHat 5.2 dann die KDE (war gerade frisch herausgekommen) geschenkt und war begeistert, schnell, absturzsicher, alles, was man haben wollte.
Dann wurde Mandrake, das ja lange Zeit auf RedHat basierte, ziemlich beliebt, und ich habe neu angefangen mit Mandrake 7.2. Das war auch wieder schön schnell, KDE drauf, alles lief fein, konnte sogar mit meinem langsamen AMD K2-350 CPU DivX ansehen (über das wirklich tolle Programm Xine) sowie elektrische Schaltungen entwickeln, Mathematiksachen machen (alles kostenlose Software, die natürlich zuerst kompiliert werden musste, das war immer wieder ein spannender Moment, ob amn denn auch alle abhängigen Bibliotheken hat), tja, alles in Butter, hatte eigentlich überhaupt kein Bedürfnis, auf eine neuere (wie damals aber schon in der presse berichtet) langsamere Version hoch zu rüsten.
Dann musste ich aber unbedingt eine neue Hauptplatine einbauen mit 2 P3 CPUs, tja, da funktionierte das Windoof zwar noch, aber Linux hat die weisse Fahne geweht.
Das war für mich dann die Ausrede, mal schnell die damals neueste Mandrake Disti drauf zu spielen, langsam, unstabil, zu viel Arbeit, das alles wieder einzustellen, seitdem habe ich's dann gelassen.
Hinzu kam noch, dass was mich bei früheren Linux-Versionen immer gestört hat, wenn man eine neue Version von einem einzigen Programm installieren möchte, man oft das komplette Betriebssystem neu installieren muss, wegen dieser Bibliotheksabhängigkeit. Man kennt es ja: make ... es fehlt die und die Bibo. Wird die Bibo runtergeladen, make, ... es fehlen wieder sämtliche neuere Versionen sämtlicher Bibos, die die erste Bibo braucht, damit ich überhaupt die neuere Version des ursprünglichen Programms erneuern kann, ... und und und

. Das nervt einfach. Das, muss ich ja zugeben, isty bei Windoof wirklich besser: Neue Version von Winzip? Kein Problem, rauf damit, fertig.
Rolf hat mir aber verklickert, dass das alles bei Debian ja gaaanz anders sein soll
>ich brauche ein Programm um .c Dateien zu komplilieren.
Jede Disti hat an und für sich einen C-compiler, versuch mal an der Kommandozeile: cc oder make
Tempest