Verfasst: Mo 3. Dez 2007, 23:19
Das Tastverhältnis muss zwischen 23....27% liegen. Der CO-Gehalt zwischen 0,2....1,2 Vol.% und der Steuerstrom bei 5ma (schwankend).
Was den Steuerstrom angeht, es ist gleich, ob der nun 3 oder 12 ma beträgt. Da über den Steuerstrom im Zusammenspiel das Gemischverhältnis geregelt wird, brauchst Du (nach oben sowie nach unten) Reserven.
Wenn der Steuerstrom sich nicht niedrig genug einstellen lässt, ist das ein Zeichen für Nebenluft (Restsauerstoff) im Abgas (wurde hier im Forum schon mehrfach besprochen). Sind denn ALLE Kerzen schwarz? Dann läuft er zu fett.
Als ich meine Grundeinstellung gemacht habe, lag der Steuerstrom bei >30ma, der konnte überhaupt nicht mehr anfetten (lief zu mager).
Drehst Du ihn über die CO-schraube im MT fetter, sinkt der Steuerstrom, umgekehrt das gleiche.
Tastverhältnis:
Du hast 2 Drossenklappenbypässe, einmal die "Leerlaufdrehzahl-Einstellschraube" und das Leerlaufdrehzahl-Steuerventil. Über das Tastverhältnis wird das Steuerventil mit einer Pulsweitenmodulierten Spannung (PWM) angesteuert. Im Stg. ist eine "Soll-Drehzahl" programmiert. Bekommt er "zu viel" Luft durch die Einstellschraube, sinkt das Tastverhältnis (LSV schließt etwas weiter), bekommt er "zu wenig" Luft, öffnet das LSV. Auch hier musst Du in einem gewissen Toleranzbereich liegen (ca. 25%), damit Du nach oben wie nach unten Reserven hast.
Das Problem bei KR-Technik mit KE-Jetronic ist die Einlassnocke. Das Zündkennfeld vom PL ist auf die PL-Welle ausgelegt. Mit der KR-Welle ist die Endgasmenge bei niedrigen Drehzahlen deutlich geringer, als mit der KR-Welle, der Zündzeitpunkt dürfte also deutlich nach Früh verlagert werden (mehr Drehmoment). Das Zündkennfeld in der VEZ lässt sich jedoch leider nicht anpassen. In Hohen Drehzahlen ist es genau umgekehrt, da müsste der Zündzeitpunkt weiter nach spät verlagert werden, da durch die schärfere Nocke mehr Endgas im Zylinder ist, es kann sein, dass er zum Klopfen neigt (dafür hast Du ja einen Klopfsensor).
Wichtig ist, dass Du als erstes Nebenluft im Ansaug- sowie im Abgassystem ausschließt!
LG, zEUs
Was den Steuerstrom angeht, es ist gleich, ob der nun 3 oder 12 ma beträgt. Da über den Steuerstrom im Zusammenspiel das Gemischverhältnis geregelt wird, brauchst Du (nach oben sowie nach unten) Reserven.
Wenn der Steuerstrom sich nicht niedrig genug einstellen lässt, ist das ein Zeichen für Nebenluft (Restsauerstoff) im Abgas (wurde hier im Forum schon mehrfach besprochen). Sind denn ALLE Kerzen schwarz? Dann läuft er zu fett.
Als ich meine Grundeinstellung gemacht habe, lag der Steuerstrom bei >30ma, der konnte überhaupt nicht mehr anfetten (lief zu mager).
Drehst Du ihn über die CO-schraube im MT fetter, sinkt der Steuerstrom, umgekehrt das gleiche.
Tastverhältnis:
Du hast 2 Drossenklappenbypässe, einmal die "Leerlaufdrehzahl-Einstellschraube" und das Leerlaufdrehzahl-Steuerventil. Über das Tastverhältnis wird das Steuerventil mit einer Pulsweitenmodulierten Spannung (PWM) angesteuert. Im Stg. ist eine "Soll-Drehzahl" programmiert. Bekommt er "zu viel" Luft durch die Einstellschraube, sinkt das Tastverhältnis (LSV schließt etwas weiter), bekommt er "zu wenig" Luft, öffnet das LSV. Auch hier musst Du in einem gewissen Toleranzbereich liegen (ca. 25%), damit Du nach oben wie nach unten Reserven hast.
Das Problem bei KR-Technik mit KE-Jetronic ist die Einlassnocke. Das Zündkennfeld vom PL ist auf die PL-Welle ausgelegt. Mit der KR-Welle ist die Endgasmenge bei niedrigen Drehzahlen deutlich geringer, als mit der KR-Welle, der Zündzeitpunkt dürfte also deutlich nach Früh verlagert werden (mehr Drehmoment). Das Zündkennfeld in der VEZ lässt sich jedoch leider nicht anpassen. In Hohen Drehzahlen ist es genau umgekehrt, da müsste der Zündzeitpunkt weiter nach spät verlagert werden, da durch die schärfere Nocke mehr Endgas im Zylinder ist, es kann sein, dass er zum Klopfen neigt (dafür hast Du ja einen Klopfsensor).
Wichtig ist, dass Du als erstes Nebenluft im Ansaug- sowie im Abgassystem ausschließt!
LG, zEUs