einstellbare Bremsdruckminderer??
- philipple
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
hmmm,
klingt irgendwie logisch, das Video kann ich leider nicht ansehn da ich nur ISDN Verbindung habe.
Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht erklären warum das Auto bei gleicher Verzögerung hinten stärker oder weniger stark einfedert, abhängig von der HA-Bremskraft.
Die Achslastverlagerung beim Bremsen kommt daher, dass die Masse des FZs (im Schwerpunkt konzentriert) aufgrund der Trägkeit eine Kraft entgegen der Abbremsung bewirkt. Diese Kraft bildet ein Moment welches das FZ nach vorne "drehen" will. Dieses Moment wird wiederum von der Vorderachse abgestützt und entlastet die HA. Dabei spielt aber nur die Schwerpunktslage, der Radstand sowie die Stärke der Abbremsung eine Rolle.
Egal von welcher Achse die Bremsung bewirkt wird...
Naja, ich werd wohl nochmal nachgrübeln müssen, aber ich hab schon etliche Bremsauslegungen berechnet (im Studium usw..) aber der Ansatz ist mir neu.
Gruß Philipp
klingt irgendwie logisch, das Video kann ich leider nicht ansehn da ich nur ISDN Verbindung habe.
Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht erklären warum das Auto bei gleicher Verzögerung hinten stärker oder weniger stark einfedert, abhängig von der HA-Bremskraft.
Die Achslastverlagerung beim Bremsen kommt daher, dass die Masse des FZs (im Schwerpunkt konzentriert) aufgrund der Trägkeit eine Kraft entgegen der Abbremsung bewirkt. Diese Kraft bildet ein Moment welches das FZ nach vorne "drehen" will. Dieses Moment wird wiederum von der Vorderachse abgestützt und entlastet die HA. Dabei spielt aber nur die Schwerpunktslage, der Radstand sowie die Stärke der Abbremsung eine Rolle.
Egal von welcher Achse die Bremsung bewirkt wird...
Naja, ich werd wohl nochmal nachgrübeln müssen, aber ich hab schon etliche Bremsauslegungen berechnet (im Studium usw..) aber der Ansatz ist mir neu.
Gruß Philipp
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
ISDN reicht eigentlich, warte ein klein wenig, dann sollten diese kleinen Videos auch zu sehen sein. Der Ladevorgang dauert auch bei mir mit DSL etwas.
Ansonsten kann ich Sie Dir auch gern auf CD zusenden. Die Gegenkraft meiner HA-Anlage hält das Auto hinten unten, das ist hier sehr deutlich zusehen.
Vielleicht kann man die hier ja auch im Server laden / speichern?
MfG
Wolfgang
Ansonsten kann ich Sie Dir auch gern auf CD zusenden. Die Gegenkraft meiner HA-Anlage hält das Auto hinten unten, das ist hier sehr deutlich zusehen.
Vielleicht kann man die hier ja auch im Server laden / speichern?
MfG
Wolfgang
- philipple
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hi Wolfgang.
Hab nochmal über die Sache mit der höheren Hinterachslast nachgedacht und ich glaub ich weiß jetzt wo der Knackpunkt in der Überlegung liegt.
Sorry, klingt vielleicht sehr klugscheißerisch nach Technische Mechanik – Vorlesung, aber ich weiß nicht wie ichs in Worten anders beschreiben soll.
Du sprichst ja von der Beobachtung, dass bei größerer Hinterachsbremskraft das Heck weniger stark ausfedert, also unten bleibt. Und daraus folgerst du, dass die Hinterachslast größer ist/bleibt und somit wiederum mehr Bremskraft übertragen werden kann, was die VA anteilsmäßig entlastet. Richtig?
Ich stimme dir zu, dass die HA bei stärkerer Bremskraft hinten auch weniger ausfedert. Jedoch denke ich nicht, dass dies eine Erhöhung der HA-Achslast bedeutet. Die Hinterachse hat einen Drehpunkt (ca. 15-20 cm über der Fahrbahn) um den sie sich drehen kann. Also den Drehpunkt um den der Verbundlenker dreht.
Wirkt nun an dem Aufstandspunkt des Rades eine Bremskraft nach hinten, so entsteht ein Drehmoment um den Drehpunkt der HA, weil: Kraft*Hebelarm=Drehmoment. Kraft ist die HA-Bremskraft und Hebelarm ist der Abstand des Drehpunktes zur Fahrbahn. Dieses Moment wird von der Fahrwerksfeder abgestützt. Auch hier gilt, Kraft*Hebel...
Die Kraft die dadurch auch die Feder drückt bewirkt ein Einfedern der HA (bzw. weniger starkes Ausfedern). Dies führt jedoch NICHT zu einer Änderung der HA-Achslast!
Verstehst du was ich sagen will?
Wäre mit Skizze besser zu erklären, aber ich denke es ist auch so verständlich.
Was hälst du von dieser Überlegung? Hast du die HA-Achslast mal gemessen mit schwacher und starker Bremskraft?? Oder hast du den Effekt wie du ihn beschrieben hast auch nur aus Überlegungen abgeleitet?
Gruß Philipp
Hab nochmal über die Sache mit der höheren Hinterachslast nachgedacht und ich glaub ich weiß jetzt wo der Knackpunkt in der Überlegung liegt.
Sorry, klingt vielleicht sehr klugscheißerisch nach Technische Mechanik – Vorlesung, aber ich weiß nicht wie ichs in Worten anders beschreiben soll.
Du sprichst ja von der Beobachtung, dass bei größerer Hinterachsbremskraft das Heck weniger stark ausfedert, also unten bleibt. Und daraus folgerst du, dass die Hinterachslast größer ist/bleibt und somit wiederum mehr Bremskraft übertragen werden kann, was die VA anteilsmäßig entlastet. Richtig?
Ich stimme dir zu, dass die HA bei stärkerer Bremskraft hinten auch weniger ausfedert. Jedoch denke ich nicht, dass dies eine Erhöhung der HA-Achslast bedeutet. Die Hinterachse hat einen Drehpunkt (ca. 15-20 cm über der Fahrbahn) um den sie sich drehen kann. Also den Drehpunkt um den der Verbundlenker dreht.
Wirkt nun an dem Aufstandspunkt des Rades eine Bremskraft nach hinten, so entsteht ein Drehmoment um den Drehpunkt der HA, weil: Kraft*Hebelarm=Drehmoment. Kraft ist die HA-Bremskraft und Hebelarm ist der Abstand des Drehpunktes zur Fahrbahn. Dieses Moment wird von der Fahrwerksfeder abgestützt. Auch hier gilt, Kraft*Hebel...
Die Kraft die dadurch auch die Feder drückt bewirkt ein Einfedern der HA (bzw. weniger starkes Ausfedern). Dies führt jedoch NICHT zu einer Änderung der HA-Achslast!
Verstehst du was ich sagen will?
Wäre mit Skizze besser zu erklären, aber ich denke es ist auch so verständlich.
Was hälst du von dieser Überlegung? Hast du die HA-Achslast mal gemessen mit schwacher und starker Bremskraft?? Oder hast du den Effekt wie du ihn beschrieben hast auch nur aus Überlegungen abgeleitet?
Gruß Philipp
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hallo Philipp,philipple hat geschrieben:Oder hast du den Effekt wie du ihn beschrieben hast auch nur aus Überlegungen abgeleitet?
so ist es, das ist meine Theorie dazu. Vielleicht ist der Begriff Achlast von mir falsch gewählt worden, aber Du bestätigst es ja, das bei einem höheren Bremsmoment hinten das Auto weniger ausfedert bzw. unten gehalten wird.
Durch die Ausfederung reduziert sich der Anpressdruck des Rades, ergo kann eine größere Anlage, die das Fahrzeug hinten unten hält, mehr Bremskraft übertragen, als eines mit schwächerer Bremse, bei dem das Heck stärker ausfedert und so ein geringerer Anpressdruck des Rades vorhanden ist.
Der Schlupf ist hier größer. Beispiel Rollenprüfstand! Mit und ohne Beladung werden hier unterschiedliche Werte bis zum Blockieren gemessen.
MfG
Wolfgang
- philipple
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hallo Wolfgang.
Ich denke ich hab dich schon richtig verstanden. Und ja, wenn das Auto hinten beladen ist kann mehr Bremskraft übertragen werden, da die Längskraft die das Rad auf die Fahrbahn übertragen kann ja der Aufstandskraft (Achslast) mal dem Reibwert des Reifens entspricht. Die Aufstandskraft nimmt zu, wenn das Fahrzeug schwerer ist. Mit deiner Aussage zum Bremsenprüfstand bin ich voll und ganz deiner Meinung.
Der Punkt ist nur:
Du gehst davon aus, dass eine Einfederung (bzw. weniger Ausfederung) automatisch auch eine Erhöhung des „Gewichts“ der HA, also der Achslast bedeutet, weil ja die Federn stärker belastet werden. Aber diese Annahme ist meiner Meinung nach so nicht ganz richtig.
Das Fahrzeug kann auch einfedern, ohne dass sich an der Achslast was ändert. Stell dir vor, man würde das Rad blockieren (z.B. Handbremse vollkommen fest) und das Fahrzeug steht nun hinten auf einem Teppich. Die Vorderachse ist allerdings fest am Boden. Wenn ich nun den Teppich unter der Hinterachse nach hinten weg ziehe, dann federt das Fahrzeug hinten ein, weil die Achse um ihren Anlenkungspunkt gedreht wird. Die Aufstandskraft wird aber NICHT größer.
Die Kraft, die die Einfederung bewirkt wirkt nur horizontal und nicht vertikal.
Sorry, dass ich da so drauf rumreite, aber ich find das ist ne interessante Sache und sollte nochmal genau durchdacht werden bevor hieraus weitere Schlüsse gezogen werden.
Gruß Philipp
Ich denke ich hab dich schon richtig verstanden. Und ja, wenn das Auto hinten beladen ist kann mehr Bremskraft übertragen werden, da die Längskraft die das Rad auf die Fahrbahn übertragen kann ja der Aufstandskraft (Achslast) mal dem Reibwert des Reifens entspricht. Die Aufstandskraft nimmt zu, wenn das Fahrzeug schwerer ist. Mit deiner Aussage zum Bremsenprüfstand bin ich voll und ganz deiner Meinung.
Der Punkt ist nur:
Du gehst davon aus, dass eine Einfederung (bzw. weniger Ausfederung) automatisch auch eine Erhöhung des „Gewichts“ der HA, also der Achslast bedeutet, weil ja die Federn stärker belastet werden. Aber diese Annahme ist meiner Meinung nach so nicht ganz richtig.
Das Fahrzeug kann auch einfedern, ohne dass sich an der Achslast was ändert. Stell dir vor, man würde das Rad blockieren (z.B. Handbremse vollkommen fest) und das Fahrzeug steht nun hinten auf einem Teppich. Die Vorderachse ist allerdings fest am Boden. Wenn ich nun den Teppich unter der Hinterachse nach hinten weg ziehe, dann federt das Fahrzeug hinten ein, weil die Achse um ihren Anlenkungspunkt gedreht wird. Die Aufstandskraft wird aber NICHT größer.
Die Kraft, die die Einfederung bewirkt wirkt nur horizontal und nicht vertikal.
Sorry, dass ich da so drauf rumreite, aber ich find das ist ne interessante Sache und sollte nochmal genau durchdacht werden bevor hieraus weitere Schlüsse gezogen werden.
Gruß Philipp
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hallo Phillip,
die Feder gibt eine Druckkraft vor, mit der das Rad in Verbindung mit der jeweiligen Achlast (Fahrzeuggewicht) auf die Straße gepreßt wird.
Federt das Auto aus, ist diese Kraft geringer!
Beispiel: Radschrauben lösen an einem belasteten Rad, hier dreht das Rad nicht durch, hebe das Auto hinten an und das Rad neigt jetzt in Abhängigkeit der "Ausfederung" zum durchdrehen, da das Anzugsmoment der Schrauben höher ist, als die Gegenkraft des entlasteten Rades.
Anderes Beipiel zur Federkraft / Vorspannung. Mein Syncro hatte hinten normale Federn, mit zwei Kisten Sprudel + einer Kiste Bier hing der Wagen hinten schon fast auf dem Endanschlag. Ich habe jetzt geringfügig längere, verstärkte Federn vom Golf III Variant verbaut. Diese sind aber so stark, das das Auto mit den normalen Dämpfern (Vorgabe der Vorspannlänge) hinten über 10 cm höher stand, als mit den normalen Federn. Da ich noch G1 Dämpfer hatte, die die gleiche Länge wie die Syncro-Dämpfer haben, hier jedoch der Federteller ca. 30mm tiefer liegt, erreiche ich wieder eine relativ normale Höhe. D. h. diese 30mm Absekung / Reduzierung der Vorspannung bewirken min. eine Höhenreduzierung von 50-60mm.
Zudem kann ich jetzt über die verstärkten Federn eine sehr hohe Stützlast fahren. D. h. das Auto sackt hinten bei voller Beladung ca. 20mm ab, ebenso bei schweren Anhängern / Wohnwagen. Beim schweren Wohnwagen sackte das Heck 15mm ab.
Ist vielleicht nicht so ein optimaler Vergleich, aber ich denke, Du verstehst was ich meine.
Konntest Du Dir die Videos ansehen?
MfG
Wolfgang
die Feder gibt eine Druckkraft vor, mit der das Rad in Verbindung mit der jeweiligen Achlast (Fahrzeuggewicht) auf die Straße gepreßt wird.
Federt das Auto aus, ist diese Kraft geringer!
Beispiel: Radschrauben lösen an einem belasteten Rad, hier dreht das Rad nicht durch, hebe das Auto hinten an und das Rad neigt jetzt in Abhängigkeit der "Ausfederung" zum durchdrehen, da das Anzugsmoment der Schrauben höher ist, als die Gegenkraft des entlasteten Rades.
Anderes Beipiel zur Federkraft / Vorspannung. Mein Syncro hatte hinten normale Federn, mit zwei Kisten Sprudel + einer Kiste Bier hing der Wagen hinten schon fast auf dem Endanschlag. Ich habe jetzt geringfügig längere, verstärkte Federn vom Golf III Variant verbaut. Diese sind aber so stark, das das Auto mit den normalen Dämpfern (Vorgabe der Vorspannlänge) hinten über 10 cm höher stand, als mit den normalen Federn. Da ich noch G1 Dämpfer hatte, die die gleiche Länge wie die Syncro-Dämpfer haben, hier jedoch der Federteller ca. 30mm tiefer liegt, erreiche ich wieder eine relativ normale Höhe. D. h. diese 30mm Absekung / Reduzierung der Vorspannung bewirken min. eine Höhenreduzierung von 50-60mm.
Zudem kann ich jetzt über die verstärkten Federn eine sehr hohe Stützlast fahren. D. h. das Auto sackt hinten bei voller Beladung ca. 20mm ab, ebenso bei schweren Anhängern / Wohnwagen. Beim schweren Wohnwagen sackte das Heck 15mm ab.
Ist vielleicht nicht so ein optimaler Vergleich, aber ich denke, Du verstehst was ich meine.
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Wolfgang
- philipple
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hallo Wolfgang,
die Links zu deinen Videos funktionieren bei mir nicht. Kommen nur so seltsame Schriftzeichen....
Nun, was du beschrieben hast, mit der Vorspannung, sprich die Einfederung durch das reine statische Fahrzeuggewicht ist soweit klar. Jede Fahrzeugfeder, egal ob Schraubenfeder, Blattfeder, Drehstabfeder usw. reagiert auf eine Kraft oder eine Moment, welches die Achse belastet mit einem Einfederweg/ Verdrehwinkel...
Die Frage ist nur, woher kommt diese Kraft, die auf die Feder wirkt.
Und in unserem Fall denke ich nach wie vor, dass es KEINE Kraft in senkrechter Richtung ist, und eine solche kraft würde ja gleichzeitig eine Erhöhung Aufstandskraft bedeuten (wie du annimmst), sondern eine Kraft in waagrechter Richtung, nämlich die stärkere Hinterachsbremskraft (wie du ja beschrieben hast). Aber eine Kraft die nur waagrecht wirkt, erhöht die Achslast nicht, womit der Schluss, dass auch mehr Bremskraft übertragen werden kann falsch wäre!
Ich denke wir reden etwas aneinander vorbei, aber ich weiß nicht wie ichs ohn Skizze noch erklären soll was ich meine...
Gruß Philipp
die Links zu deinen Videos funktionieren bei mir nicht. Kommen nur so seltsame Schriftzeichen....
Nun, was du beschrieben hast, mit der Vorspannung, sprich die Einfederung durch das reine statische Fahrzeuggewicht ist soweit klar. Jede Fahrzeugfeder, egal ob Schraubenfeder, Blattfeder, Drehstabfeder usw. reagiert auf eine Kraft oder eine Moment, welches die Achse belastet mit einem Einfederweg/ Verdrehwinkel...
Die Frage ist nur, woher kommt diese Kraft, die auf die Feder wirkt.
Und in unserem Fall denke ich nach wie vor, dass es KEINE Kraft in senkrechter Richtung ist, und eine solche kraft würde ja gleichzeitig eine Erhöhung Aufstandskraft bedeuten (wie du annimmst), sondern eine Kraft in waagrechter Richtung, nämlich die stärkere Hinterachsbremskraft (wie du ja beschrieben hast). Aber eine Kraft die nur waagrecht wirkt, erhöht die Achslast nicht, womit der Schluss, dass auch mehr Bremskraft übertragen werden kann falsch wäre!
Ich denke wir reden etwas aneinander vorbei, aber ich weiß nicht wie ichs ohn Skizze noch erklären soll was ich meine...
Gruß Philipp
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hallo Philipp,
gib mir mal Deine Adresse per PN bekannt, dann schicke ich Dir die Videos auf CD zu.
Hier siehst Du dann, das sich mein Golf bei einer brutalen Gewaltbremsung hinten nicht aus den Federn hebt.
Man kann hier viel diskutieren, meine Devise hier ist: Versuch macht klug! Und meine Versuche waren in dieser Hinsicht sehr erfolgreich.
MfG
Wolfgang
gib mir mal Deine Adresse per PN bekannt, dann schicke ich Dir die Videos auf CD zu.
Hier siehst Du dann, das sich mein Golf bei einer brutalen Gewaltbremsung hinten nicht aus den Federn hebt.
Man kann hier viel diskutieren, meine Devise hier ist: Versuch macht klug! Und meine Versuche waren in dieser Hinsicht sehr erfolgreich.
MfG
Wolfgang
- wrathchild 53
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Hallo Leute!Angel hat geschrieben:wie gesagt, addy hat die einstellbaren auch eingetragen. zumindest zusammen mit der kompletten bremsanlage. hab den schein nicht gesehen. aber wer den großen 1.8t im einser eingetragen bekommt, stellen die dinger ein kleineres problem darf würde ich sagen
gruß angel
Hier sind ne Menge Unklarheiten aufgetaucht, zu denen ich kurz Stellung nehmen möchte.
Ja, ich fahre aufgrund der großen Reifenunteschiede (vorne 225er , hinten 345er) keinen Diagonalbremskreis mehr.
ich habe die Druckminderer komplett draussen und durch ein 7fach-verstellbares Bremskraftregelventil von Tilton Racing ersetzt. So kann ich den Bremsdruck an der HA regeln.
Allerdings hab ich kaum Enstellmöglichkeiten, denn auf Stufe 2 kommen hinten max. 20,6bar an, was definitiv zu wenig ist! Stelle ich nun auf Stufe 3, sind bei 50bar Ausgangsdruck schon 34,6bar, was definitiv zuviel ist. In dieser Einstellung rauchen selbst die 345er-Walzen ab und das Heck hat mich schon 2Mal überholt.
Die Wahrheit liegt also dazwischen! Als Ausgangsbasis für die Optimierung werde ich im Jahr 2010 nun auf etwas stärkere 3/20- Druckminderer rückrüsten und mit einem vorgeschaltetem, stufenlos regulierbarem Tilton-Bremskraftregelventil kombinieren. So kann ich den Druck der 3/20er etwas zurückdrehen und nen Kompromiss zwischen 3/20- und 3/15-Druckminderer empirisch einstellen. Soweit die Theorie, aber wer mich kennt, weiss, dass ich bei mir selbst der kritischste TÜV-Prüfer bin. Alla......trial & error!
........in Cape Canaveral würden Sie ihn hochkant parken!
- wrathchild 53
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Mein Fahrzeug besteht aus unzähligen Einzelabnahmen!!!All Eyez on me hat geschrieben:Man kann viel eintragen lassen, wenn der Prüfer gut gelaunt ist und das Geld stimmt.
Ich will die Eintragung vom Addy jetzt nicht anzweifeln, aber die Motorleistung allein im Einser (der nicht grade der stabilste ist) abzunehmen und Aluplatten am unteren Ende der abgeschnittenen Front machen schon nachdenklich. Der wagen ist klasse, da gibt´s nix. Aber bei jedem TÜVer würde der sicherlich nicht durchkommen. Unsere zumindest hätten da einiges dran zu meckern...
Aber kannst mir glauben, solch einen Motor in die Original-Karosse zu hängen ohne Modifikationen,machen andere! Die Details hier aufzuzählen, würde Seiten in Anspruch nehmen.
Aber ich erklärs und zeigs Dir gern beim nächsten Treffen!
........in Cape Canaveral würden Sie ihn hochkant parken!