hydros oder mechanische stößel?

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GTX
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von GTX »

So z.b. auch der KR.
Gruß Sebastian
Corrado 60 + Volvo 945 Turbo

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Thorstensrocco
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von Thorstensrocco »

Und DX
VERKAUFT!
Scirocco-Scala Bj:89
Paprikarot 142000Km
JH-Was sonst
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Mr.Burnout
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von Mr.Burnout »

Aus Kostengründen gibt es sogar wieder vermehrt nagelneue Autos ( logischerweise mit G-Kat ) die wieder Motoren ohne Hydrostößel haben.

...ernsthaft??? Weisst du welche genau?

Dann bin ich mal gespannt wann die Wartungsintervalle wieder verkürzt werden :crazy:

Gruß
Stefan
"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich!" ( Zitat von Peter Ustinov)

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Stephan
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von Stephan »

Ähm, bei dem Nissan 200SX S14a ist beides drinnen. So ne komische Art Hydros UND Einstellplättchen, die auf die Hydros drauf müssen. Schöne neue Autowelt...

Wenn man dann schonmal am Motor dieses Wagens dran ist und den neu aufbaut, stellt man fest, das es keine Standardmaß Kurbelwellenhauptlagerschalen gibt, sondern diese aus einer Tabelle mit 16 verschiedenen Möglichkeiten herausgesucht werden müssen. Das für jede Lagerschale bzw. für jede Lagerstelle einzeln. Zum Glück ist das nur bei den Kurbelwellenhauptlagern so.

Will man nur die Pleuellager wechseln, gibt es nur 12 Varianten. Erfreulicherweise sind die Nummern so angebracht, dass man auf jeden Fall die Kurbelwelle ausbauen muß, um diese Zahlen überhaupt sehen zu können. Doch das ist nicht so schlimm, weil der Block aufgrund des Aufbaus und der Verschraubung auf jeden Fall und sowieso aus dem Wagen muß, weil man sonst nirgends heran kommt. Das macht bei einem Längs eingebauten Motor, der auf einem Hilfsrahmen sitzt auch ne Menge Spaß.

Der wirkliche Vorteil ist, dass der Motor so mit Anbauteilen zugebaut ist, dass der Fahrtwind fast keine Chance hat, sich da irgendwo zu verfangen und zu verwirbeln. Leider bricht man sich dafür beim Schrauben fast die Arme und alles wird im Betrieb so heiß, das öfters bei hoher Last mal der 4. Zylinder festgeht.

Sind die Japaner echt zu blöde Teile auf EIN Maß zu schleifen?
Ist Reperaturfreundlichkeit da noch fremder als hier?
Muß man alles so zubauen, das es Aufgrund der Überhitzung irgendwann alleine kaputt geht?

Ich liebe neue Autos.


Auch wenns nicht direkt zum Thema passt, viel mir gerade mal so ein.
MfG,
Stephan


Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht vom Auge zum Ohr verlaufen...
(Walter Röhrl)
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Mr.Burnout
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von Mr.Burnout »

So ne komische Art Hydros UND Einstellplättchen, die auf die Hydros drauf müssen

ich kann mir nur vorstellen dass der Verstellbereich der Hydros hier nur zum Ausgleich der Wärmeausdehnung dient bzw. ausreicht.... :gruebel:

Gruß
Stefan
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battiblue
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von battiblue »

VW hat die in der Motorenproduktion ab August 1985 die starren Tassen eingestellt. Das ist fakt und überall nachzulesen ,demnach sollten alle Motoren nach diesem Datum Hydros haben. Hatte mal nen GTI mit Zulassung 09/85 , der hatte schon Hydros ! Auch mein 10/85 er Carat hat schon Hydros !

mfg
BB
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brainstormer
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von brainstormer »

So schlimm ist die Geschichte mit den Motoren ohne Hydros nicht.

In meinem 1.7 16V Zetec im Ford Puma waren auch keine Hydros.

Einstellintervall war 10 Jahre / 150.000 km ( das das Zahnriemenwechselintervall zu Beginn ebenfalls 10 Jahre/150.000 km war, technisch absolut gut gelöst. Irgendwer bei Ford hat wohl gemerkt, dass

sich so kein Geld verdienen lässt, das ZR-Intervall wurde später auf 5 Jahre/120.000 km reduziert)

Der Motor für sich gesehen war spitze, Nockenwellenverstellung,drehfreudig

bis 6950, spontane Gasannahme und sportlicher Klang, sehr haltbar, Motorschäden bei Standard-Pflege nicht vorhanden. Verbrauch

problemlos auf 7,3 zu drücken, das bei 125 PS und 1130 Kilo im Jahre

1997.
90er VW Corrado G60; LC5Z, Autogas; 365.000 km...verkauft 09/2015
91er VW Scirocco GT2; LA9V...verkauft 03/2011
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Mr.Burnout
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von Mr.Burnout »

das schlimme ist ja daß das Ventilspiel durch das Einschlagen der Ventile in der Regel kleiner wird...das hört man ja nichtmal.
Und Ventile die zu stramm stehen neigen leider zum Verbrennen. :erschrecken:

Für einen serienmäßigen Motor mag das noch in Ordnung gehen...aber nur bei Chiptunig oder, wie Dirk bereits schrieb, Gasumrüstung gibt das schon Probleme :kotz:

Auf jeden Fall ist es sehr traurig hier aus Kostengründen in die automobile Steinzeit zurückzugehen :bang:

Gruß
Stefan
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dcat
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von dcat »

Dirk Schneider hat geschrieben:Dann solltest Du mal im Gasfahrerforum lesen.
Die Leute mit den Billigmotoren ohne Hydrostössel stellen da eine Problemgruppe dar und seriöse Umrüster raten sogar von einer Umrüstung eines Teils dieser Motoren ab, eingestuft als "nicht gasfest"

Hintergrund der Problematik ist, daß Gas ca. 200K heißer verbrennt als der Sprit, und die Abwärme muß an den Ventilen schnelll abgeleitet werden können. Sitzt ein Ventil nicht richtig,
wird es an der Stelle problematisch.
Daher wird Ventilspielkontrolle in kürzeren Intervallen und natürlich beim Umbau vorgeschrieben.

Grüße
Dirk
Da kann mein Kumpel ein Lied von singen, er hatte seinen Ford Focus auf Gas umgerüstet und nach 35.000 km war der Zylinderkopf schon hinüber da die Ventile sich in den Kopf eingearbeitet hatten.
Im übrigen ist es heute im Motorradbereich immer noch üblich, Tassenstößel ohne hydraulischen Ventilspielausgleich zu verwenden, ist halt drehzahlfester. Aber dort wird im Hochleistungsbereich auch mit ganz anderem Material gearbeitet (Titanventile).

Gruß Dirk
91er Scirocco GT2 mit EV-Motor
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brainstormer
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AW: hydros oder mechanische stößel?

Beitrag von brainstormer »

Zu der Gasgeschichte kann ich nichts sagen Dirk, ich müsste mich mal wieder in den Puma-Foren umschauen, ob es Gasumbauten und Erfahrungswerte gibt. Dass die Intervalle sich verkürzen ist plausibel.

Ein Billigmotor war das jedoch nicht. Nikasil-beschichtete Zylinderlaufbahnen, Nockenwellenverstellung und das Ganze entwickelt mit Yamaha. Finde ich schon recht aufwendig für die damalige Kleinwagenklasse. Mit anderen Nockenwellen, optimierter Elektronik und Veränderungen bei Ansaugtrakt und Auspuff holte Ford beim limitierten Ford Racing Puma 155 PS. Leider wurde der nur in GB verkauft.

*schnief*
http://www.ford-club-hannover.de/Ford_R ... _puma.html


Dirk Schneider hat geschrieben:Dann solltest Du mal im Gasfahrerforum lesen.
Die Leute mit den Billigmotoren ohne Hydrostössel stellen da eine Problemgruppe dar und seriöse Umrüster raten sogar von einer Umrüstung eines Teils dieser Motoren ab, eingestuft als "nicht gasfest"

Hintergrund der Problematik ist, daß Gas ca. 200K heißer verbrennt als der Sprit, und die Abwärme muß an den Ventilen schnelll abgeleitet werden können. Sitzt ein Ventil nicht richtig,
wird es an der Stelle problematisch.
Daher wird Ventilspielkontrolle in kürzeren Intervallen und natürlich beim Umbau vorgeschrieben.

Grüße
Dirk
90er VW Corrado G60; LC5Z, Autogas; 365.000 km...verkauft 09/2015
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