einstellbare Bremsdruckminderer??

Ihr habt ein Problem oder eine technische Frage? Bitte stellt Anleitungen aber in die FAQ!
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sciroccogls
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von sciroccogls »

Ich würde mich mit deinem Problem mal an den Ersteller dieses Threads wenden.

Der kann dir vielleicht einen guten Tip... ;-)

Gruss
Marc :wink:
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Mr.Burnout
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von Mr.Burnout »

Ich würde mich mit deinem Problem mal an den Ersteller dieses Threads wenden.

genau...das ist der richtige Ansprechpartner :super:

Die Bremsleistung an der HA ist mit Sicherheit sehr konserativ gewählt um eben den "worst case" mit abdecken zu können (leerer Kofferraum, 2 Leute vorne..etc).
Ein Bremskraftregler an der HA ist mit Sicherheit die beste Lösung, jedoch nicht einfach abzustimmen...dazu kommt noch die "TÜV-Frage" ;-)

Gruß
Stefan
"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich!" ( Zitat von Peter Ustinov)

[SIGPIC]http.//www.scirocco-2.de/VaderSig.jpg[/SIGPIC] es gibt fast nichts was man nicht selbst machen kann...
All Eyez on me
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von All Eyez on me »

Ich denke auch ne besseren Ansprechpartner zum Thema Bremsen als den Wolfgang kannst Du nicht finden.
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sciroccogls
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von sciroccogls »

Zitat:
Das VAG-Hauptproblem stellt sich mir in der Ungleichverteilung der Bremskraft von VA zu HA. Durch diese Ungleichverteilung der Bremskraft hat die VA eine zu hohe Bremskraft. Dies führt dazu, das das Auto vorn relativ schnell, d. h. bei geringem System- / Pedaldruck blockiert. Diese blockierenden Räder können, auch wenn man jetzt noch den Pedaldruck / Systemdruck erhöht, keine größre Bremskraft mehr übertragen.

Wenn ich jetzt an der HA ein höheres Bremsmoment habe, erziehle ich eine größere (unterstützende) HA-Kraft, die der dynamischen Achslastverlagerung entgegen wirkt und das VA-System kräftiger unterstützt, bzw. entlastet. Durch diesen Effekt hebe ich die Blockiergrenze an der VA deutlich an und kann so über den höheren System- / Pedaldruck mehr Bremskraft auf die Straße übertragen, bis auch hier dann die Räder blockieren.

Somit habe ich eine höhere Bremskraft zur Verfügung, die sich in einem kurzen Bremsweg und einer geringen Bremszeit bis zu Stillstand auswirkt.
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philipple
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von philipple »

Ja der Beitrag vom Wolfgang ist wirklich sehr gut und hochinteressant.
Bei der Erklärung der Grundlagen („Ein weiterer (ungewünschter) Effekt ist hier, das sich durch das größere Ungleichgewicht der Bremskraftverteilung die dyn. Achslastverlagerung erhöht“) bin ich zwar nicht ganz seiner Meinung aber das ist ja hier nicht das Thema.
Ich habe nicht vor die Bremsanlage zu tauschen (jedenfalls noch nicht), da ich momentan 14“ fahre und kurzfristig nicht auf 15“ umbauen möchte. Auch wenn ich zugeben muss, dass die PL Bremse für meinen Geschmack schon für die Serienleistung zu schwach ist, was die Temperaturauslastung angeht. Das ganze dann noch fast identisch in nen Corrado mit 200 kg Mehrgewicht zu packen (115PS) ist schon fast ne Frechheit. Aber ok...

Bei der aktuellen Begrenzung des HA-Bremsdrucks scheint es mir auch nicht sinnvoll größere Hinterachsscheiben einzubauen, solange die aktuellen nicht voll ausgenutzt werden.
Jedenfalls weiß ich jetzt erst mal wo ich mich melden kann wenn ich Bedarf habe.
@sciroccogls: Danke für den Link!!

Da mein Scirocco derzeit ohne Motor in der Garage steht eilt die Aktion mit der Bremse nicht besonders. Wollt einfach mal einige Tipps einholen weil mich die Möglichkeiten zu diesem Thema interessieren. Bitte nicht falsch verstehen, aber über die physikalischen Vorgänge beim Bremsen (dyn. Achslast, BKV-Diagramm, Auslegungspunkt usw...) weis ich Bescheid, es geht mir lediglich um die Frage, inwiefern speziell beim Scirocco auf die werksseitig installierte Bremskraftverteilung Einfluss genommen werden kann.
Andere Scheiben, andere Sättel, anderer HBZ bzw. Waagebalk ist soweit klar.


Gruß Philipp
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Maggus
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von Maggus »

Ich hab die einstellbaren BDR gefunden, kosten 89€ das Stück.
http://www.sandtler.de/inhalt_index.htm
Einfach bei Technik die Bremsenzubehöre suchen.

Gruss Markus
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Mr.Burnout
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von Mr.Burnout »

Mmaurer hat geschrieben:Ich hab die einstellbaren BDR gefunden, kosten 89€ das Stück.
http://www.sandtler.de/inhalt_index.htm
Einfach bei Technik die Bremsenzubehöre suchen.

...allerdings TÜV kannst du damit vergessen ;-)

Gruß
Stefan
"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich!" ( Zitat von Peter Ustinov)

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Maik
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von Maik »

die könnte ich ja auch anstelle der super teueren und schwer zu bekommenen 3#715 für scheiben an der hinterachse nehmen oder?was sagt der tüv zu sowas?wer stimmt das richtig ab?

edit:stefan war schneller als ich...doof wenn man beim posten arbeiten muss....
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zEUs
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von zEUs »

Schonmal Gedanken über die Nachrüstung eines moderneren ABS gemacht?

Geht es Dir um die Bremsleistung an der HA allgemein oder eher um die Verzögerung bei einer Notbremsung? Bremsdruckminderer (ob Last- oder Druckabhängig) lassen sich häufig durch einen harten Bremsschlag "überlisten", so dass wesentlich mehr Druck am Radbremszylinder ankommt, als bei einer normalen Vollbremsung. Das kann natürlich auch Nachteile haben (Fahrzeug wird instabil).

Hier noch ein passender Thread zum Thema:
forum/showthread.php?t=256637

Die originalen Druckminderer beim 2er mit den 36er Gierling-Sätteln hinten (3/15) mindern ab 15 Bar um 1/3 ab.
In anderen Foren ist nachzulesen, dass mit den Druckminderern für die Trommelbremse (3/35) die Blockiergrenze (wohl durch die Achslastverschiebung) an der HA früher als an der VA erreicht wird. Bei GM (also Opel) gibt es (glaub vom Kadett GSI) auch 3/25 Druckminderer.

Wie bereits ^^ erwähnt, mit einem einstellbaren wird der TÜV nicht einverstanden sein. Optimal für die Verzögerung (ohne ABS) wäre ein lastabhängiger Druckregler, der jedoch auch wieder Nachteile hat, da er bei einer Schlag-(Not-)bremsung vor der Neigung des Fahrzeuges durch die Achslastverschiebung bereits einen wesentlich höheren Druck "eingestellt hat", als nach der Achslastverschiebung, also Entlastung der HA eigentlich maximal anstehen sollte. Dieser Nachteil macht sich bei den Druckabhängigen Druckminderern nicht so stark bemerkbar.
Und wenn Du in einer Notsituation die Bremse lösen musst, um die Kiste wieder Stabil zu kriegen, hast Du auch nicht die optimale Verzögerung. Wenn Du auf der Bremse stehen bleibst, schlägst Du vielleicht mit der Seite in den 40-Tonner ein, was auch eher suboptimal ist...

LG zEUs
...woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich nicht gehört habe, was ich sage?!?...
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philipple
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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??

Beitrag von philipple »

so,
hab mal geschaut welche Bremsdruckminderer bei mir verbaut sind.
Leider sind beide ausen so vergammelt/verrostet, dass man nichts mehr erkennen kann von wegen Teilenummer ect... Auf einem konnte ich ne eingestanzte "2" erkennen. Weiß nicht ob das weiterhilft?!?!

Danke Markus für die Info vom Sandtler.

@ Zeus, ABS nachrüsten wär wohl die nobelste Lösung, allerdings auch die aufwendigste.
Dafür fehlt mir die Zeit, da ich momentan mit dem Motorumbau genug zu tun habe.

Hmm... ich werds vllt im Frühjahr mal mit den einstellbaren vom Sandtler versuchen.
Würd mich einfach interessieren was da rauszuholen ist.
Es geht mir eigentlich um bessere Verzögernug im Allgemeinen, durch eine bessere Ausnutzung der theoretisch möglichen Hinterachsbremskraft.
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