Siehe Bild, gilt für beide Seiten:

Man erkennt dass die Sturzschrauben so gedreht sind, dass das Rad am wenigsten nach aussen gestellt ist. Aussage scheint korrekt zu sein, siehe unten.
Nun frage ich mich was passiert wenn ich 30 mm H+R Federn einbauen würde.
Vermutungen: Der Achsschenkel zeigt von innen nach aussen abwärts. Durch kleinere Federn würde der Achsschenkel zuerst das Rad unten weiter herausstehen lassen (noch negativerer Sturz) um dann nach einem weiteren Einsinken wieder das Rad "hereinzuziehen" (positiverer Sturz). Aber gleichzeitig wird das effektive Federbein kürzer. Da das schräg nach oben in den Dom zeigt, wandert das Rad beim EInfedern oben ins Radhaus, was zu negativem Sturz führen muss.
Ist also alles richtig kompliziert!
Deshalb die Frage an die Experten hier:
Um wieviel verändert sich das Ganze denn bei 30 mm tiefer? Verstärkt sich mein derzeitig negativer Sturz damit noch weiter? Das wäre eher nix, da ich ja anscheinend keine Möglichkeit habe das Richtung positiv zu korrigieren.
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Laut http://www.histo-race.de/Service/lenkgeo.htm
gilt:
Positiver Sturz: Die Radebene ist oben nach außen geneigt. Die meisten Kraftfahrzeuge haben an den gelenkten Vorderrädern einen positiven Sturz von +0°20´ bis +1°30´. Abweichungen von ± 30´ liegen in der zulässigen Toleranz. Positiver Sturz bewirkt guten Geradeauslauf und einen kleinen Lenkrollhalbmesse; je größer der positive Sturz, desto geringer werden die Seitenführungskräfte bei Kurvenfahrt.
Negativer Sturz: Die Radebene ist oben nach innen geneigt. ..