Gewindefahrwerk aussuchen

Alles zum Scirocco, was nicht woanders reinpasst...
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cxspark
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Beitrag von cxspark »

Hi Maik,

aus Interesse: Was kostet das beim TÜV nur Fahrwerk abnehmen?
Habe noch H+R Federn im Keller liegen :hihi:
Stahlfarbener 90er Luxus-GT2. christiansinner (at) hotmail.com. Das 2E Motor&Getriebepaket vom Scala wartet noch auf Bastler.
DREHMOMENT statt DEZIBEL :frech:[SIGPIC][/SIGPIC]
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Maik
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Beitrag von Maik »

so bei mir waren es 45.40 euro...lief unter amtliche dienstleistungen prüfung gemäß §19.3 stvo umfangreich....ich hatte aber gutachten mit wo 53 b schon geprüft worden ist....war bei tüv nord
war aber nur eine anbau abnahme.....datum war 30.05.2007
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Sven
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Beitrag von Sven »

Wenn sich die Zulassungsbehörde das nächste Mal mit Deinen Fahrzeugpapieren beschäftigt, muss es dort eingetragen werden.
Sprich, bei Ab-, An- oder Ummeldung...
Der Zettel vom TÜV ist nur ein Nachweis dafür, daß alles seine Richtigkeit hat, wenn Du bis dahin in eine Kontrolle gerätst.
Das ist auch nicht erst neuerdings so, sondern schon seit Jahren.

MfG, Sven. :wink:
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Maik
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Beitrag von Maik »

hm wäre schön wenn eugen als prüfer da mal was zu sagen könnte...zu mir hieß es mit eu recht und den neuen papieren muss das nicht mehr geändert werden.wüste aber nicht wo ich das nachsehen kann und anrufen bei der zulassungstelle hab ich jetzt keine lust.aussage vom prüfer war:"ne das mit den eintragen ist jetzt fertig da muss nix mehr geändert werden in den papieren nur wenn es erwünscht ist." das ist mein stand.
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Sven
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Beitrag von Sven »

Ich hab' bei der Anmeldung meines 16V im Frühjahr die Daten des TÜV-Zettels von der Eintragung der Gruppe A - Anlage in die neuen Fahrzeugpapiere übertragen lassen.
In die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (bzw. Brief) wurden die Daten nicht übernommen nur in den Teil 2 (Schein).
Ich weiß allerdings jetzt nicht, ob's an meiner Hartnäckigkeit lag oder ob sie das bei uns generell so handhaben... wahrscheinlich eher ersteres.... :hihi:

Mag sein, daß das seit Einführung der neuen Papiere nicht mehr notwendig ist, aber bei dem ganzen Chaos das seitdem herrscht, bin ich froh, wenn alles klipp und klar in den Fahrzeugpapieren steht und ich nicht tausend Zettelchen rumkutschieren muss.

Der entwertete Brief fährt ja seitdem auch vorsichtshalber im Handschuhfach mit. :krank:
Bei der nächsten Anmeldung werde ich darauf bestehen, daß die Eintragung der ATS Cup-Felgen samt 195/50/15er Bereifung wieder ordnugsgemäß im Schein steht.
Dann kann ich mir das auch sparen. :-)

Ganz tolle und bis ins Detail überlegte (Hauruck-) Reform... EU sei Dank! :crazy:
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Maik
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Beitrag von Maik »

seit dem es die eu papiere gibt weis doch keiner mehr so ganz was gilt und was nicht :bang: ...ich hab auch ne breifkopie mit weil die 185/60/14 original avus die ich fahre stehen ja auch nicht mehr im zulassungsschein teil 2 (also der fahrzeugschein) der tüv prüfer beim tüv meinte da macht man alles richtig mit....na ja aber jetzt btt geht ja um gw fahrweke :-) )
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Eugen
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Beitrag von Eugen »

ob die Änderungen in die Fahrzeugpapiere sofort übernommen werden müssen oder nicht hängt von der Art der Abnahme ab. Nach §19Abs.3 stvzo geprüfte Änderungen müssen nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden bzw. erst bei der nächsten Beschäftigung mit den Fahrzeugpapieren. Im Klartext heißt das wenn man ein Auto ab oder wieder anmeldet, dann müssen die Änderungen auch übernommen werden.
Wenn die Abnahme nach §21 stvzo (Einzelabnahme) erfolgt, dann sind die Änderungen unverzüglich in die Papiere zu übernehmen, denn erst dadurch wird die Erlangung der BE tatsächlich rechtskräftig.
Nach §19 Abs.3 wird übrigens immer dann geprüft wenn ein Gutachten für das Fahrzeug vorliegt. Liegt kein bzw. kein eindeutiges Gutachten vor, dann wird nach §21 geprüft.
Ach ja, ich bin kein Prüfer - habe schon vor einiger Zeit die Branche gewechselt.
@Sven:
man hat keinen Anspruch darauf, dass Reifen und Felgen in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Das entscheidet die Behörde. Bzw. sollen die das gar nicht mehr machen.
Das haben die bei meinem Rocco auch versucht, nachdem bei mir aber alles i.V. eingetragen war, konnten die den Ursprungstext nicht ändern ohne den Inhalt damit zu verfälschen. Somit habe ich meine Reifen weiterhin im Schein drin. Wenn man die Leute dort aber ganz nett drum bittet, dann tragen die das auch sonst ein - meistens.

@all:
ich würde mir niemals so ein Fahrwerk kaufen. Ein Fahrwerk ist neben Bremsen und Reifen das wichtigste Bauteil an einem Auto. Dabei zu sparen kann unter Umständen gefährlich werden.
Ich werfe hier einfach mal die Frage in die Runde wie ihr beurteilen wollt ob ein Fahrwerk gut ist oder nicht? Die Qualität des Fahrwerks zeigt sich in Extremsituationen und in definierten Fahrversuchen. Ein Gewindefahrwerk für 300€ wurde mit Sicherheit keinen ausreichenden Abstimmungsarbeiten unterzogen, denn sonst wäre dieser Preis nicht machbar. Gerade die defizile und zeitraubende Abstimmungsarbeit ist aber das A und O beim Fahrwerksbau. Nichtmal Computersimulationen vermögen die Arbeit auf dem Testgelände ersetzen. Deswegen gibt es Fahrwerksspezialisten, die in unendlich langen Tests die Fahrwerke erfahren und abstimmen. Und dann kommt hier jemand mit einem 300€ Müll daher und will was von einem guten Fahrwerk erzählen?
Es gibt kein gutes Gewindefahrwerk für 300€. So ab 800€ aufwärts, da kann man anfangen. Diese Fahrwerke halten dann auch richtig was aus, sind auf die Autos abgestimmt und halten auch weit länger als die hier angesprochenen 8 Jahre.
Grundsätzlich ist es so, dass ein zu hartes Fahrwerk die größte Pest ist, die man sich anschaffen kann (immerhin scheint dieses Billigfahrwerk nicht zu hart zu sein - wenigstens etwas positives). Ein zu hartes Auto springt über Bodenwellen und bei Beanspruchung auch in Kurven. Es gibt nichts schlimmeres als ein Auto, welches im Grenzbereich plötzlich anfängt zu hüpfen. Ich habe auf diese Art und Weise schon mal fast einen Dreher bei 180km/h hingelegt. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten bei mir nur noch richtige Fahrwerke.
Ob mit Gas oder Öl spielt erstmal gar keine Rolle. An die Grenze bringt hier eh niemand einen Öldämpfer. Die Vorteile von Gas sind also rein theoretisch und auf der Straße weder fühlbar, noch messbar, noch sinnvoll. Wenn man es hat ist es ok, aber sollte keine Bedingung für den Kauf sein.
Mein Tipp: Geld sparen bis man sich ein richtiges Fahrwerk kaufen kann oder sich lieber ein gutes Sportfahrwerk kaufen. Wenn man was macht, dann bitte richtig. Wer beim Fahrwerk spart, der spart am falschen Ende. Auch wenn der Günni da eine andere Meinung hat. Ich will für mich nur das beste Fahrwerk, denn man kommt zu schnell in eine Extremsituation und dann bin ich froh da nicht gespart zu haben. Ich habe einfach schon zu viele schlechte Fahrwerke in Action gesehen und kenne die Unterschiede zu guten Fahrwerken nur zu gut. Leider auch aus eigener Erfahrung.

Gruß
Eugen
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rocco-oal
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Beitrag von rocco-oal »

:schieb: Ich hätt gesagt, jetzt sind wir schon fast wieder soweit wie vor kurzem. :verwarnung: Die Diskussion über gutes und schlechtes Gewinde können wir uns auf alle Fälle sparen, da jeder ander Erfahrungen und Meinungen hat.
Aber vielleicht ist es ja so, dass der Günni das "Günstige Gewinde" zum Überbrücken will. Für ein paar Jährchen tut´s des scho. :hihi: Aber ma kucken, die Entscheidung liegt bei ihm. :noidea:
@ Maik
Den Schmarren mach ich auch mit. :crazy: Hab mir beim TÜV ne Kopie von meinen alten Brief ausdrucken lassen. 1. Waren meine 185/60 r14 net im neuen mit drin und 2. weiß ich erst seit da dass sogar die Original Verspoilerung eingetragen ist. Also muss ich den Wisch mitnehmen. Die alten Papiere hab ich leider nicht bekommen als ich meinen Rocco abgeholt hab, aber nem geschenkten Gaul schau ma net ins Maul.
Mfg, Christoph.:wink:
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Kein Airbag + Kein ABS --> Keine Angst:hihi:

Verjünungskur 88er Alltagsscirocco
Mein guter Hermelin-Scala
Steyr 8130 turbo SKII
Günni

Beitrag von Günni »

Eugen du hast sie nicht mehr alle... :crazy:

Nenne mir einen Hersteller von Fahrwerken, die dieses exakt auf den 16V oder JH abgestimmt haben.

Meistens sind die Fahrwerke auch noch für Golf1 und Cabrio zugelassen.

Jedes der Genannten Fahrzeuge hat ein anderes Gewicht und eine andere Gewichtsverteilung auf den Achsen.

Also müsste ein gutes (weil teuer) Fahrwerk in jeder Motor und Ausstattungsvariante getestet sein.

Wenn dies so wäre, weil der Gesetzgeber dies verlangt, dann ist auch das billige Fahrwerk nach den entsprechenden Kriterien getestet worden, denn sonst gäbe es ja kein Gutachten dafür.

Oder haben die TÜV-Heinis keine Ahnung die die Gutachten dafür raus geben....

Oder reden wir hier von Rennfahrwerken?

Da gibt es dann aber nichts Vernünftiges unter 8000,-€

Wer Rennen fahren will, der soll sich einen Hecktriebler suchen aber bestimmt nix mit Frontantrieb...
Günni

Beitrag von Günni »

rocco-oal hat geschrieben: Aber vielleicht ist es ja so, dass der Günni das "Günstige Gewinde" zum Überbrücken will. Für ein paar Jährchen tut´s des scho. :hihi: Aber ma kucken, die Entscheidung liegt bei ihm. :noidea:

Nö nix zum überbrücken, das Fahrwerk ist astrein für meine Zwecke.

1. Will ich damit keine Rennen fahren.
2. Soll der Rocco einfach nur gut aussehen, als runter damit.
3. Fahre ich höchstens 10000km im Jahr

Um mit dem Rocco Rennen zu fahren müsste die gesamte Achsaufhängung geändert werden, denn sonst könnte man ihn gar nicht so tief legen.

Wer eine richtig schnelle Abstimmung für kleines Geld will, darf den Rocco eh nicht mehr als 30mm tiefer legen.

Über 30mm tiefer stehen die Dreiecklenker nicht mehr waagerecht sondern nach oben.
Dies verändert die Achsgeometrie extrem ins negative da nützt dann auch ein teures Fahrwerk nichts mehr.

Was das Fahrverhalten angeht kann ich nur sagen das KW ist SCHEISSE !!!

Weil: viel zu hart (super abgestimmt :kotz: )

Ich hatte es vorher drinn und auf schlechten Strassen mit vielen Kurven fing der Rocco an zu hüpfen und zwar so heftig das die Räder in der Luft hingen.
Das habe ich mit dem billigen nicht mehr, soviel mal zur Sicherheit....
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