Sollbruchstellen im Antrieb?
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Superhobel
Sollbruchstellen im Antrieb?
Hallo,
Im Jahr 2000 verliessen mich auf der A57 damals die Geister meines Ford Fiesta mit einem Kolbenfresser. Ich fuhr damals Maximum, also ca 160 km/h. Plötzlich blockierten die Reifen, dann gab es einen Knall und der Wagen lief im Leerlauf direkt in den Graben die Böschung hoch, im Motor war ein fussballgrosses Loch, Motorteile lagen auf der Autobahn.
Beim Ford kam nach dem Knall der Leerlauf, ob Zufall oder gewollt weiss ich nicht. Seitdem fährt die Angst vor sowas immer mit, auch beim Scirocco wenn ich ihn sehr hoch drehe und an die 200 km/h komme, ganz verschwunden ist dieses Erlebnis nie.
Weiss zufällig jemand, ob es beim Scirocco Sollbruchstellen gibt. die bei Überlastung reissen, so dass der Wagen nach dem Verschweissen der Kolbenböden mit dem Zylinder noch zu lenken ist? Wenn dann müssten diese Stellen ja im Abtrieb sein aber da habe ich beim Zerlegen nichts gefunden.
Im Jahr 2000 verliessen mich auf der A57 damals die Geister meines Ford Fiesta mit einem Kolbenfresser. Ich fuhr damals Maximum, also ca 160 km/h. Plötzlich blockierten die Reifen, dann gab es einen Knall und der Wagen lief im Leerlauf direkt in den Graben die Böschung hoch, im Motor war ein fussballgrosses Loch, Motorteile lagen auf der Autobahn.
Beim Ford kam nach dem Knall der Leerlauf, ob Zufall oder gewollt weiss ich nicht. Seitdem fährt die Angst vor sowas immer mit, auch beim Scirocco wenn ich ihn sehr hoch drehe und an die 200 km/h komme, ganz verschwunden ist dieses Erlebnis nie.
Weiss zufällig jemand, ob es beim Scirocco Sollbruchstellen gibt. die bei Überlastung reissen, so dass der Wagen nach dem Verschweissen der Kolbenböden mit dem Zylinder noch zu lenken ist? Wenn dann müssten diese Stellen ja im Abtrieb sein aber da habe ich beim Zerlegen nichts gefunden.
- hadef
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Superhobel
Die Kupplung besteht aus einer Verzahnung der Kurbelwelle, die nahezu unzerstörbar ist, Druckplatte, Schwungrad und Mitnehmerscheibe haben eine Kraftschlussverbindung. Dann geht es über eine vielverzahnte Welle ins Getriebe. Da kann de facto nichts brechen. beim Fiesta war der Pleuelschaft abgerissen, schlug wild um sich und zertrümmerte die Wandung des Blocks, der Kolben steckte noch in der Büchsehadef hat geschrieben:kupplung, also genau das, was beim fiesta auch passiert is.
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dürener
ich denke nicht das es da irgendwo ein sollbruchstelle gibt,meistens geht halt zb das pleuel fliegen.
hab das mal bei nem 1.6er gti rocco erlebt.
der fahrer ist mit dem auto(nachts) stehen geblieben
Ich hab dann mal mit der taschenlampe nachgeschaut...und siehe da,der kolben im ersten zylinder hat den motor genau an der ölpumpe? verlassen.
dem guten stück hats auch das pleuel zerlegt!
pech für ihn,glück für mich.ich hab den rocco damals günstig bekommen und alles brauchbare auf lager gelegt.
Mfg Sascha
hab das mal bei nem 1.6er gti rocco erlebt.
der fahrer ist mit dem auto(nachts) stehen geblieben
Ich hab dann mal mit der taschenlampe nachgeschaut...und siehe da,der kolben im ersten zylinder hat den motor genau an der ölpumpe? verlassen.
dem guten stück hats auch das pleuel zerlegt!
pech für ihn,glück für mich.ich hab den rocco damals günstig bekommen und alles brauchbare auf lager gelegt.
Mfg Sascha
- 53B
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- hadef
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die kupplung ist die "sollbruchstelle" (auch wenns man nicht unbedingt so nennen kann) zwischen motor und antrieb. im normalfall soll einfach der belag rutschen. im ungünstigsten fall zerreisst sie.
und natürlich kann da auch irgendwo dazwischen was brechen. hab ich selbst schon gehabt. kupplung zerrissen und vielzahn abgedreht.
und natürlich kann da auch irgendwo dazwischen was brechen. hab ich selbst schon gehabt. kupplung zerrissen und vielzahn abgedreht.
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- typ53fan
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Hallo
tatsächlich ist für den Fall eines Motor / Getriebeschadens die Kupplung als verbindendes Teil beider Einheiten die "Sollbruchstelle".
Die Auslegung einer Kupplung läuft ungefähr so: man betrachtet wieviel Drehmoment die Kupplung übertragen soll, sagen wir 160Nm (das bringt der KT, Ableger vom DX für Schweden / Schweiz, und als Teilemensch würd ich nicht extra ne neue Kupplung bauen wegen 7Nm mehr als beim DX).
dazu kommt noch ne kleine Sicherheit (erhöht die Langlebigkeit), also sagen wir mal wir legen die Kupplung für zB 200Nm aus.
Die Kraft die übertragen werden kann wird beeinflußt durch
- die zur Verfügung stehende Reibfläche (A)
- den Abstand derselben zum Drehmittelpunkt (Kurbelwelle bzw Getriebeeingangswelle)
- den Anpreßdruck
- die Anzahl der Reibflächen (Stichwort Lamellenkupplung, Ein- / Zweischeibenkupplung)
und kann damit ziemlich genau auf die einfach mal in den Raum gestellten 200Nm eingestellt werden.
Blockiert nun der Motor treten - bis irgendein sonstiges Bauteil (zB Pleuel) versagt garantiert Momente >200Nm auf die die Kupplung aber nicht weiterleiten kann und somit wird das Getriebe (und was dahinterhängt) geschont.
Daß die 200Nm an der Eingangswelle und - dank Getriebeübersetzung (200Nm*Gangübersetzung*Achsübersetzung) - am Rad ankommenden Drehmomente je nach Fahrbahnzustand den Reifen zum blockieren bringen können kann man sich leider an 5 Fingern abzählen...
Also -aus meiner Sicht - leider keine wirkliche Entwarnung, aber vielleicht hilft Dir die statistische Sicht der Dinge...
irgendwo hab ich zB mal aufgeschnappt daß der Durchschnittsfahrer alle... 180000km (?) einmal eine Reifenpanne hat. Und das könnte tatsächlich zutreffen
gruß
Fritte
tatsächlich ist für den Fall eines Motor / Getriebeschadens die Kupplung als verbindendes Teil beider Einheiten die "Sollbruchstelle".
Die Auslegung einer Kupplung läuft ungefähr so: man betrachtet wieviel Drehmoment die Kupplung übertragen soll, sagen wir 160Nm (das bringt der KT, Ableger vom DX für Schweden / Schweiz, und als Teilemensch würd ich nicht extra ne neue Kupplung bauen wegen 7Nm mehr als beim DX).
dazu kommt noch ne kleine Sicherheit (erhöht die Langlebigkeit), also sagen wir mal wir legen die Kupplung für zB 200Nm aus.
Die Kraft die übertragen werden kann wird beeinflußt durch
- die zur Verfügung stehende Reibfläche (A)
- den Abstand derselben zum Drehmittelpunkt (Kurbelwelle bzw Getriebeeingangswelle)
- den Anpreßdruck
- die Anzahl der Reibflächen (Stichwort Lamellenkupplung, Ein- / Zweischeibenkupplung)
und kann damit ziemlich genau auf die einfach mal in den Raum gestellten 200Nm eingestellt werden.
Blockiert nun der Motor treten - bis irgendein sonstiges Bauteil (zB Pleuel) versagt garantiert Momente >200Nm auf die die Kupplung aber nicht weiterleiten kann und somit wird das Getriebe (und was dahinterhängt) geschont.
Daß die 200Nm an der Eingangswelle und - dank Getriebeübersetzung (200Nm*Gangübersetzung*Achsübersetzung) - am Rad ankommenden Drehmomente je nach Fahrbahnzustand den Reifen zum blockieren bringen können kann man sich leider an 5 Fingern abzählen...
Also -aus meiner Sicht - leider keine wirkliche Entwarnung, aber vielleicht hilft Dir die statistische Sicht der Dinge...
irgendwo hab ich zB mal aufgeschnappt daß der Durchschnittsfahrer alle... 180000km (?) einmal eine Reifenpanne hat. Und das könnte tatsächlich zutreffen
gruß
Fritte
roccofahrer im ruhestand
[SIGPIC][/SIGPIC]http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/199528.html
- sciroccogls
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- frittenfaehn
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danke... hab´ das grad so ausm Stehgreif zusammengetappst weil so langsam selbst nsciroccogls hat geschrieben:Edit: Ach ja, den Reibwert hast du vergessen, aber ich kann dir nur zustimmen...
roccofahrer im ruhestand
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