es wird ja nur befolhlen aber nicht überzeugt
Hängt von Einheit, Auftrag, Vorgesetztem und Soldaten ab.
Passiert im zivilen Leben im übrigen auch. Ausbildungen sind da ein gutes Beispiel. Habe in beiden Ausbildungen beide Richtungen erlebt.
Und die Stiefel taugen auch nichts, habe meine nach 20 Jahren wieder rausgekramt
Du weisst, dass sich in der zwischenzeit das Erscheinungsbild der Stiefel schon mind. dreimal geändert hat...?
Für die Gebirgsjägerschuhe gilt das gleiche.
Stiefel sind nicht für 20 Jahre rumliegen gemacht, genausowenig wie ein Auto für 20 Jahre rumstehen. Womöglich noch auf dem Dachboden gelagert, im Sommer 50 Grad und im Winter Minus 10. Mich wundert nicht, dass der Kleber da nicht mehr fit ist.
Eines meiner Stiefelpaare ist nun 10 Jahre alt und da löst sich noch nix. zweimal neu besohlt wurden sie, da die alte Sohle im Profil runter war (jedoch nicht mehr mit Original-Besohlung, leider), jo das ist aber auch alles.
Aber kauf Dir einfach mal paar Docs und lass sie 20 Jahre auf dem Dachboden liegen, berichte dann bitte von Deinem Feldversuch. Ich bin gespannt. Jedenfals zieh eich meine BW-Stiefel lieber an, als meine Docs.
Nach ein par Jahren bestehen sehr wohl Probleme für Ziviljob, allein weil man so "geschliffen" wurde, eine eigene Sprache spricht und die Sozialkompetenz gelitten hat
Man sollte da nicht generalisieren, denn sonst muß ich wohl mindestens sechs absolute "Wundermenschen" kennen, die von Dir beschriebenen "Symptome" treten dort nicht auf.
Die Erfahrungen beim Bund muß jeder selbst sammeln, vieles was von Freunden und Bekannten erzählt wird ist Jägerlatein. Es hängt entscheidend von den nächsten Vorgesetzten ab und auch von der Truppengattung.
Wenn ich mich heute zu entscheiden hätte, würde ich zu den Gebirgsjägern gehen, da Infantrie momentan beschaffungstechnisch etwas weiter oben Priorität hat und zum anderen man auf diversen Übungen auch rumkommt (Norwegen etc).
Beitrag bearbeitet (08.04.07 14:00)