Wie ich aber schon weiter oben geschrieben hatte, dreht sich eben nicht alles um den einen Herrn Ball, dessen Name bei mir als einziger nach dem Radiobericht im Gedächtnis geblieben ist. Es wurden in der Nachrichtensendung auch noch andere, nicht mit dem Ball alliierte Wissenschaftler genannt, aber während des Fahrens im Lieferwagen kann ich ja kaum anfangen alles mal kurz aufzuschreiben
Die Sendung im Channel 4 (siehe auch dazu die von mir weiter oben angegebene Webseite) drehte sich ebenfalls nicht nur um diese angeblich getürkte (mehr dazu weiter unten) Studie um den Herrn Ball.
Thema Getürkte Studie: Ich dachte, ich hätte die Sachlage eigentlich in meinem sehr langem Beitrag weiter oben bereits versucht zu erklären. Ebenso behaupte ich, dass die Studien (falls überhaupt) der Regierung als getürkt anzusehen sind. Da behaupte ich auch, dass da ganz andere Interessen eine Rolle mitspielen, als die der Umwelt. Diese Interessen sind sogar so zahlreich, dass ich wohl ein paar Seiten damit füllen könnte.
>das rülpsende und furzende Widerkäuer(Kühe, Ziegen tec.) 20% CO2 und Methan ausstoßen
Es wurde hier im TV auch mitgeteilt, dass die Landwirtschaft, ja, der wohl am heftigsten von der EU subventierte Industriezweig, einen weit grösseren Beitrag zum CO2 Ausstoss leistet, als die armen Autofahrer. Die nitrathaltigen Düngemittel werden mit Wasser gemischt (Regenschauer), und setzen dann nach einer Trockenzeit CO2 frei (einfache chemische Formeln). Dagegen geht natürlich auch keiner an.
>Ich selbst bin der Meinung das jeder etwas tun muß.
Siehe was ich oben geschrieben habe. Da behaupte ich mal, dass ich mir nichts vorzuwerfen brauche. Gerade deswegen regt es mich aber so auf, dass Personen wie ich dann aber vom Staat bestraft werden, wenn ich mir einen DX-Motor leiste, mit dem ich keine einzige Alltagsfahrt zurücklege. Deswegen werde ich auch weiterhin darauf pochen, dass es Ausnahmeregeln für Sachen wie Oldtimern geben muss, da deren Besitzer in der Regel eine geringe jährliche Kilometerleistung nachweisen. Das saublöde Argument "Doch das Umweltministerium lässt sich davon nicht beeindrucken. So rechnet Franz vor, dass 1.000 mit einem Oldtimer gefahrene Kilometer 35.000 Kilometer mit einem modernen Auto entsprächen, da Oldtimer 35-Mal mehr Feinstaub erzeugten als moderne Fahrzeuge. "
Da bin ich schon eher für die hier in GB vorgeschlagene Regelung, die Alltagsfahrer nach gefahrener Strecke (in km) zu besteuern.
Es ist und bleibt dabei aber trotzdem unakzeptabel, dass die Umwelt nur auf Kosten der Autofahrer und Privatverbraucher verbessert werden soll anstatt auch mal die Hauptverursacher, Industrie, mit anzusprechen. Nur weil die eine bessere Lobby und mehr Drohmittel haben als die einzelnen Verbraucher (die sich, wenn ich mir diese Thread so durchlese, auf solche Sachen noch nicht mal einigen können, da hat die Industrie auch schon wieder einen gewaltigen Vorteil, sie weiss was sie will
Tempest