Die Presse schlachtet das Thema jedenfalls bereits genüsslich aus

) In den USa werden jedenfalls Millionen damit verdient, weil jeder gegen jeden klagt und Schadenersetz verlangt. Da reichte es schon wenn die guten Tiere bei Disney weiss sind und die Bösen schwarz, das war den Gerichten einige Millionen wert und die Farben mussten geändert werden.
Managermagazin: Ein erstes Beispiel gab es schon als ein Werkskindergarten deshalb scheiterte, weil sich der schwule Betriebsratsvorsitzende diskriminiert fühlte und für die Schwulen im Betrieb Ausgleichszahlungen forderte, weil sie ja keine Kinder haben. Der Arbeitgeber winkte genervt ab und der Werkskindergarten wurde eingestampft.
weiter:
Barbara Ahrons, Bürgerschaftsabgeordnete und Landesvorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung: "Hat ein Tischlermeister nur griechische Angestellte und eine freie Stelle, auf die sich unter anderem ein Türke bewirbt, dann wäre er faktisch dazu gezwungen, diesem den Job zu geben - trotz der drohenden Konflikte." Ansonsten könnte er von dem abgelehnten Türken auf Schadenersatz verklagt werden. Grund: Diskriminierung aus ethnischen Gründen. Im Zweifel, so Ahrons, "verzichten Firmenchefs künftig eher auf die Einstellung neuen Personals." Auch eine Boutique könnte nicht mehr eine "junge dynamische Mitarbeiterin" suchen, wenn sie Klagen älterer Frauen aus dem Weg gehen wolle.
Torsten Flomm vom Grundeigentümerverband: "Es kann nicht sein, daß Vermieter vor den Kadi gezerrt werden, nur weil sie einem bestimmten Bewerber keine Wohnung geben. Aus welchem Grund auch immer."
Jedenfalls gibt es schon die ersten Beratungsstellen, sowohl für Firmen als auch für Leute, die daraus Kapital schlagen wollen und ganz bewusst Firmen verklagen werden um sich zu bereichern, denn es geht um grosse Summen. In der linken Szene bieten sich Beratungsstellen an, die Opfer vor Gericht stellvertretend vertreten um so grösstmögliche Erfolge zu erzielen.
http://antidiskriminierungsgesetz-online.de/
Beitrag bearbeitet (23.08.06 13:44)