Hallo Chris,
auch erstmal

für Deine Arbeit! Ist sicher alles andere als leicht sich täglich mit dem Tod auseinandersetzten zu müssen.
Letztendlich wird nie jemand sagen können, was nach dem Tod passiert und ob da noch was ist.
Aber solange es mir Trost und Hoffnung spendet, während ich dieses Leben lebe, daran zu denken, dass der Tod nicht das Ende ist und danach vielleicht was Angenehmes kommt, find ich es nicht verkehrt.
Gerade wenn man sieht, wie manche Menschen und andere Lebewesen leiden müssen, bevor sie "endlich" sterben können, ist der Tod allein schon ein Trost. Sicher ist ja schonmal, dass sie nach dem Tod keine Schmerzen mehr haben, der Körper ist ja nicht mehr da...
Die Inka (oder warens die Maja

) haben daran geglaubt, dass dieses Leben, dass sie auf dieser Erde leben, nur eine Zwischenstation ist, in der sie sich ausruhen können, bevor es auf die "große Reise" geht und es erst richtig anfängt.
Die Buddhisten glauben an Wiedergeburt, die Christen an den Himmel, die alten Ägypter haben an ein weiterführendes Leben geglaubt etc.....
Letztendlich ist es nur menschlich sich etwas "auszumalen" oder an etwas zu glauben, worauf man keine Antwort kennt und wahrscheinlich nie findet. Wenn man von etwas überzeugt ist, dann lebt es sich einfacher denn man glaubt, die Antwort zu kennen.
Aber nach dem Tod werden wir alle schlauer sein und der erste Gedanke wird wahscheinlich "Aha" sein....
Das ist echt ein abendfüllendes und interessantes Thema...
Ich wünsch Dir viel Kraft!
Gruß
Connie
Beitrag bearbeitet (21.07.06 13:04)