Es wäre zwar sehr schön aber sportlich sei die WM für ihn eine Enttäuschung gewesen. Verstehen kann ich allerdings sein Argument, dass seine Familie vorgeht und ein Rückzug nach Deutschland ausgeschlossen ist. Warum soll er sich verheizen und vielleicht seine Familie dabei aufs Spiel setzen? Ausserdem sind ihm die Fifa Bonzen oft genug in die Karre gefahren, diejenigen, die jetzt auf Knien vor ihm rutschen er möge weitermachen. Klar, solange er Erfolg hat, ist der hin sägen sie ihn wieder ab.
Schade, er hätte den deutschen Fussball wirklich bereichern und sicher eines Tages die Nachfolge von Beckenbauer antreten können. Nachfolger soll Co-Trainer Joachim Löw werden aber ich weiss nicht ob der das öffentlichkeitswirksame Charisma wie Klinsi besitzt, erinnert mich zu sehr an den glücklosen Berti Vogts. Er ist auf jeden Fall der gewiefte Taktiker, blieb aber auf Anraten der Fifa im Hintergrund.
Und Beckenbauer? Ich glaube, dass der inzwischen gleichauf mit dem Bundespräsidenten ist, die unantastbare Lichtgestalt.

Beitrag bearbeitet (11.07.06 23:53)