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Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: Sa 24. Apr 2010, 21:21
von sciroccofreak willi
Habe einen VW 16V Motor, der braucht dringend neue Ventilschaftdichtungen.

Wollte nun den Kopf drauf lassen und per Luftdruck-Methode über die Zündkerze die Dichtungen wechseln.
Habe dazu auch so eine Brücke mit Niederdrücker.

Nur jetzt habe ich das Problem, daß trotz Luftdruck auf dem Zylinder ich das Ventil aufdrücke, die Keile lösen sich aber nicht.
Was nun?
Habe sich die in den letzten 340.000km so stark verkeilt?

Wenn gar nicht anders geht muß wohl doch der Kopf ab.

mfg
Willi

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: Sa 24. Apr 2010, 21:52
von ..GT...II.
ja, das hatte ich auch schon bei einem 16V-Kopf.
das ging sogar in ausgebautem Zustand extrem schwer.
Bei der Laufleistung wird das schwierig im eingebauten Zustand.

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: Sa 24. Apr 2010, 22:36
von Stephan
Probiers einfach mal mit ca 6-10 bar und leichten Hammerschlägen auf eine passend lange und große Nuß (zB. eine 15-19er mit Verlängerung). Zum Herausnehmen kannst Du dann einen Magneten mit flexiblem Hals nehmen. Geht eigentlich ganz gut. Nicht vergessen, den jeweiligen Zylinder auf UT zu drehen!!!

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 00:54
von scirocco1979
Hallo Willi,

warum willst du denn unbedingt diese "scheiß" Ventilschaftdichtungen wechseln! Wahrscheinlich mußt du den Kopf abnehmen, um diese Reparatur durchzuführen. Dann wird auch wohl beim Zusammenbau einen neue Kopfdichtung fällig werden.
Der Motor wird´s dir nicht danken: nach spätestens 10000km wirst du einen Pleul- oder Kurbelwellenlagerschaden haben - vielleicht auch schon nach 20km!

Seh einfach zu, daß der "Ölstand" nie zu gering ist, dann kann der Motor vielleicht auch die Million erreichen!!!!

Gruss.


P.S.: 340.000 km sind halt 340.000 km!!! Solange sie mit gering überhöhten Zugaben wie Öl einwandfrei funktionieren, sollte man an solch einem Motor nichst "rütteln".

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 09:04
von Stephan
Geh mal davon aus, dass Willi schon weis, warum er das macht. Wird sicherlich eine oder mehrere defekt sein. Ohne Grund wechselt er die nicht.

Warum sollte man durch das wechseln der Dichtungen einen Lagerschaden bekommen ???

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 15:52
von 53B
Halt ich jetzt für Blödsinn aber ok. Eine Aufklärung folgt vielleicht.

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 16:10
von sciroccofreak willi
Warum ich das mache?

Ganz einfach, weil es nervt, wenn der Bock raucht und nach Öl stinkt.
Ich bin halt einfach so. Bei mir muß alles im Bereich Auto weitgehend perfekt sein. Mich ärgert schon, wenn die Lampe im Lichtschlter nicht brennt (die meisten werden gar nicht wisse daß da eine drin ist!) Irgend ein Teil am Auto das nicht bestimmungsgemäß arbeitet nervt mich, auch wenn man es zur Funktion nicht braucht.

Der Corrado hat schon merklich hinten raus geraucht, wird wohl je nach Betriebsumständen bis zu einem 1l Öl auf 1000km gebraucht haben.
Da habe ich ehrlich auch Angst um den KAT (ist schon mal neu geworden) und den Euro2 Mini-Kat, der dann auch rein soll. Und TÜV ist ja auch fällig (AU).
Und da ich Ventilschaftdichtung eh zur genüge habe und das Niederdrückwerkzeug auch wollte ich die Dichtungen eben wechseln. Mit den Schwierigkeiten habe ich nicht gerechnet...

Aber wenn es so nicht geht dann kommt eben der Kopf ab.
Wie heißt es ja so schön: Man wächst mit den Aufgaben. Einen 16V Kopf hatte ich eh noch nicht ab.
Eine ZKD habe ich eh noch, ist nur die Frage was mit den Schrauben ist. Bis jetzt (8V) habe ich immer die alten genommen, aber es heißt oftmals man soll die erneuern.
Und die Hydro ist auch so eine Sache. Bis jetzt war nix, eventuell doch gegen billige Meyle ebay Teile tauschen?

Zu viel Geld wollte ich nicht in die Hand nehmen.

Und wenn die Maschine verreckt, dann soll sie eben verrecken!
Kommt der nächste rein, 2 weitere Aggregate stehen schon bereit (Abwrackprämie macht es möglich). Nur jetzt wollte ich noch keinen Kompletttausch machen. Die Ersatzaggregate haben zwar nur gut die Hälfte drauf, aber da stellt sich auch dir Frage ob man nicht präventativ schon die ein oder andere Sache machen soll.

mfg
Willi

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 18:58
von roccoandy
hallo ich habe das schon gemacht
10 bar drauf
und mit hammerschläge auf den hebel haben sich auch die keile gelößt
geht ohne probleme

gruß andy

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 19:04
von Staatsfeind Nr.1
Wie jetzt?Man gibt einfach 10 Bar auf einen Zylinder und kann dann die Ventischaftdichtungen wechseln?

Also Meyle ist überhaupt kein Billiger ebaykram,wenn man bei den richtigen Händlern kauft.

AW: Ventilschaftdichtungen wechseln bei einem 16V Motor

Verfasst: So 25. Apr 2010, 20:03
von ..GT...II.
mach den Kopf runter und nimm neue Kopfschrauben