Der viel beschworene Kostenvorteil Rocco vs. Neuwagen
Verfasst: Di 24. Mär 2009, 01:28
Wenn man hier so die Threads liest, hört man oft von dem oft beschworenem Kostenvorteil eines Sciroccos gegenüber einem durchschnittlichem Neuwagen.
Nun habe ich mit paar Freunden und Nachbarn, die bis vor kurzem noch einen Scirocco fuhren eine kleine Kostenanalyse am Wochenende durchgeführt im Bezug auf die tatsächlichen Kosten im Alltagsverkehr ( Hobbyautos wie meines habe ich nur am Rande berücksichtigt,da hier die Laufleistungen jährlich nie mehr als 3-5 TKm überschritten).
Natürlich werden jetzt viele hier sagen, der Wertverlust des Neuwagens macht das ganze wett, aber dazu sage ich nur, dass alleine die Komfort-, Sicherheits- und Nutzungsdaueraspekte diese Rechnung nicht mehr tragen, wenn man bei den derzeitigen Preisen eines Kompakten bleibt.
Bei den meisten Neuwägen haben wir eine Garantie zwischen 3-7 Jahren, zum Teil mit Wartungsverträgen, so dass ausser Betriebsstoffen keine weitere Kosten einfallen und wenn auch, eine Inspektion kostet im Schnitt zwischen 200-450 Euro.
Steuern derzeit mind. 1 Jahr 0, danach praktisch nie mehr als 100 Euro,
Ersatzteile - hier erweist sich das Alter der Roccos als das grösste Problem,
viele dringend benötigte Teile sind überhaupt nicht mehr verfügbar.
Bekommt man noch welche, kosten sie ein kleines Vermögen, so hat mein Nachbar in dem vor kurzem verschrotteten Wagen bereits vor 2 Jahren für eine überholte Servo nach langer Suche über 500 Euro + Arbeit bezahlt.
Ein Tank incl Einbau wird wohl auch nicht mehr unter 500 zu bekommen sein.
Undichtigkeiten - kann man diese nicht in Eigenregie durchführen, übersteigen die Arbeitskosten öfters den Wert des Wagens, so wurden einem Kollegen fast 1000 Euro als Kostenvoranschlag gemacht, auch hier war damit die Presse die Endstation.
Über Rost, der langsam wie ich selber bei den letzten Kaufgesuchen für meinen Nachbar gesehen habe auch die meisten 2-er die im Angebot sind in einem nicht unerheblichem Masse befällt, möchte ich garnicht reden, hier kommt eine Beseitigung wirklich nur in Eigenregie in Frage, sonst kann man gleich einen anderen Wagen kaufen, da die Kosten dafür den Zeitwert des Autos zum Teil mehrfach übersteigen würden
Nicht zu verachten die Benzinkosten, im normalem Verkehr verbrauchen unsere Neuen ( und wir reden hier von Leistungen zwischen 90 - 140 Ps) ca 6,5-8,5 Lt / 100 Km, die meisten der Roccos brauchen hier 9-12 Liter, erst bei gemächlicher Überlandfahrt relativierten sich die Werte.
Versicherung, auch hier der einheitliche Trend, dass die Neuwägen incl Vollkasko meist billiger versichtert wurden als der Rocco nur mit Teilkasko oder gar nur Haftplicht
Nun wir haben uns lange unterhalten, warum den all die schönen Autos weg kamen, es bleib bei der einheitlichen Meinung, als Hobbywagen für den Sommer kann man er ruhig machen, selbst wenn der Wagen in die Werkstatt muss halten sich aufgrund der geringen Laufleistungen ( Garagenkosten etc kann man ja dem Wagen nicht anlasten ) , im Alltag schlägt das Alter und die Abnutzung gnadenlos zu,
Hier repariert man nur noch gegen den Verschleiss, ein Wettlauf, den man eigentlich nicht mehr gewinnen kann, sobald man nicht das Meiste im Alleingang und dann auch noch mit Teilen vom Teilespender ereldigen kann.
So wundert es nicht, wenn man gerade jetzt jeden Tag in der Bucht, hier im Forum oder auch in den Zeitungs- und Internetanzeigen sieht, wie viele Roccos ausgeschlachtet werden und der Bestand immer weiter nach Unten geht.
Unterm Strich kann man nur sagen, rechnet man ehrlich, kann der Rocco als Alltagswagen nur noch für ausgesprochene Selbschrauber mit einem eigenem Ersatzteilevorrat auf längere Sicht wirtschaftlich sein. Bleibt also für viele nur der Weg des Erhaltes als Hobby, doch in Zeiten wie diese können und wollen sich viele diesen Luxus nicht mehr leisten.
Nun habe ich mit paar Freunden und Nachbarn, die bis vor kurzem noch einen Scirocco fuhren eine kleine Kostenanalyse am Wochenende durchgeführt im Bezug auf die tatsächlichen Kosten im Alltagsverkehr ( Hobbyautos wie meines habe ich nur am Rande berücksichtigt,da hier die Laufleistungen jährlich nie mehr als 3-5 TKm überschritten).
Natürlich werden jetzt viele hier sagen, der Wertverlust des Neuwagens macht das ganze wett, aber dazu sage ich nur, dass alleine die Komfort-, Sicherheits- und Nutzungsdaueraspekte diese Rechnung nicht mehr tragen, wenn man bei den derzeitigen Preisen eines Kompakten bleibt.
Bei den meisten Neuwägen haben wir eine Garantie zwischen 3-7 Jahren, zum Teil mit Wartungsverträgen, so dass ausser Betriebsstoffen keine weitere Kosten einfallen und wenn auch, eine Inspektion kostet im Schnitt zwischen 200-450 Euro.
Steuern derzeit mind. 1 Jahr 0, danach praktisch nie mehr als 100 Euro,
Ersatzteile - hier erweist sich das Alter der Roccos als das grösste Problem,
viele dringend benötigte Teile sind überhaupt nicht mehr verfügbar.
Bekommt man noch welche, kosten sie ein kleines Vermögen, so hat mein Nachbar in dem vor kurzem verschrotteten Wagen bereits vor 2 Jahren für eine überholte Servo nach langer Suche über 500 Euro + Arbeit bezahlt.
Ein Tank incl Einbau wird wohl auch nicht mehr unter 500 zu bekommen sein.
Undichtigkeiten - kann man diese nicht in Eigenregie durchführen, übersteigen die Arbeitskosten öfters den Wert des Wagens, so wurden einem Kollegen fast 1000 Euro als Kostenvoranschlag gemacht, auch hier war damit die Presse die Endstation.
Über Rost, der langsam wie ich selber bei den letzten Kaufgesuchen für meinen Nachbar gesehen habe auch die meisten 2-er die im Angebot sind in einem nicht unerheblichem Masse befällt, möchte ich garnicht reden, hier kommt eine Beseitigung wirklich nur in Eigenregie in Frage, sonst kann man gleich einen anderen Wagen kaufen, da die Kosten dafür den Zeitwert des Autos zum Teil mehrfach übersteigen würden
Nicht zu verachten die Benzinkosten, im normalem Verkehr verbrauchen unsere Neuen ( und wir reden hier von Leistungen zwischen 90 - 140 Ps) ca 6,5-8,5 Lt / 100 Km, die meisten der Roccos brauchen hier 9-12 Liter, erst bei gemächlicher Überlandfahrt relativierten sich die Werte.
Versicherung, auch hier der einheitliche Trend, dass die Neuwägen incl Vollkasko meist billiger versichtert wurden als der Rocco nur mit Teilkasko oder gar nur Haftplicht
Nun wir haben uns lange unterhalten, warum den all die schönen Autos weg kamen, es bleib bei der einheitlichen Meinung, als Hobbywagen für den Sommer kann man er ruhig machen, selbst wenn der Wagen in die Werkstatt muss halten sich aufgrund der geringen Laufleistungen ( Garagenkosten etc kann man ja dem Wagen nicht anlasten ) , im Alltag schlägt das Alter und die Abnutzung gnadenlos zu,
Hier repariert man nur noch gegen den Verschleiss, ein Wettlauf, den man eigentlich nicht mehr gewinnen kann, sobald man nicht das Meiste im Alleingang und dann auch noch mit Teilen vom Teilespender ereldigen kann.
So wundert es nicht, wenn man gerade jetzt jeden Tag in der Bucht, hier im Forum oder auch in den Zeitungs- und Internetanzeigen sieht, wie viele Roccos ausgeschlachtet werden und der Bestand immer weiter nach Unten geht.
Unterm Strich kann man nur sagen, rechnet man ehrlich, kann der Rocco als Alltagswagen nur noch für ausgesprochene Selbschrauber mit einem eigenem Ersatzteilevorrat auf längere Sicht wirtschaftlich sein. Bleibt also für viele nur der Weg des Erhaltes als Hobby, doch in Zeiten wie diese können und wollen sich viele diesen Luxus nicht mehr leisten.