07er Kennzeichen im Ausland und mehr
Verfasst: Sa 31. Jan 2009, 17:48
Ich habe mal die letzten 3. Nachrichten des Vereins „Initiative Kulturgut Mobilität e.V.“ zusammengefasst.
Bitte bis zum Schluss lesen, sollte auch was für Leute die zum Treffen nach Polen fahren dabei sein!
07er-Merkblätter fürs Ausland
Seit die Bundesregierung bekannt gegeben hat, daß die Anerkennung des roten
Sammlerkennzeichens ausschließlich Sache des Einreiselandes ist und sie in
dieser Angelegenheit keine Rechtssicherheit herstellen wird, herrscht
Unsicherheit unter den Oldtimerfreunden. Diese Unsicherheit wird durch
negative Erfahrungen des ein oder anderen Oldtimerfahrers im Ausland noch
verstärkt. Bislang liegt der Initiative nur aus der Schweiz ein Schriftstück
vor, welches ausdrücklich und unmissverständlich belegt, daß die Schweiz
unsere „07er“ anerkennt. Ein erster Ansatz, doch viel zu wenig, um sich auch
bei der Einreise in andere europäische Länder ein wenig sicherer zu fühlen.
Sprachbarrieren fördern nicht immer den Dialog mit einheimischen
Ordnungshütern, so daß in einer derartigen Situation ein erklärendes
Schriftstück, welches man kurzerhand aus dem Handschuhfach nehmen und dem
Polizisten in die Hand geben kann, sinnvoll wäre.
Ein solches Schriftstück hat die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. nun
aufgesetzt und bislang in vier Sprachen übersetzen lassen. Je auf englisch,
französisch, italienisch und niederländisch wird dem skeptischen
Polizeibeamten der Sinn und Zweck unseres 07er-Kennzeichens erklärt. Die
Übersetzung auf polnisch ist in Arbeit und wird vermutlich noch im Laufe
dieser Woche, spätestens aber nächste Woche ebenfalls zur Verfügung stehen.
Für lediglich 24EUR/Jahr kann man als Einzelperson der Initiative beitreten.
Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V ist eine unabhängige,
nichtkommerzielle Interessensvertretung der Oldtimerszene. Sie setzt sich
für den Erhalt des historischen mobilen Erbes und der Teilnahme von
Oldtimern am Straßenverkehr ohne jegliche staatliche Restriktionen ein. Dies
muß unser aller Ziel sein! Bürokratieabbau, statt neue Hürden zu schaffen,
lautet die Devise.
H-Kennzeichen
Dies leitet nahtlos in ein weiteres, momentan in Internetforen diskutiertes
Thema über: Der FIVA-Paß! Seit in der Januar-Ausgabe 2009 der Motor-Klassik
auf Seite 9 der kleine Passus „Die Fahrzeugpässe der FIVA, im Fachjargon
ID-Cards, werden in der Schweiz bereits als Zulassungsdokument für Oldtimer
benutzt.“ zu lesen ist, wächst die Furcht vieler Oldtimerfahrer, der Paß
könne nun doch als Zulassungskriterium auch in Deutschland eingesetzt
werden. Ich hoffe sehr, daß diese Furcht unbegründet ist. Es ist sattsam
bekannt, daß man auf FIVA-A- und –B-Veranstaltungen einen FIVA-Paß zur
Teilnahme benötigt. In diesem Falle hat der Teilnehmer jedoch selbst die
Wahl, sich einen solchen ausstellen zu lassen. Dies beeinträchtigt nicht die
weitere Ausübung des Hobbys, bzw. stellt den Oldtimerfahrer ohne
Teilnahmeambitionen nicht vor ein neues bürokratisches Hindernis und
finanzielle Mehrbelastung. Als zusätzliches Zulassungsdokument neben der
H-Abnahme ist der Paß in Deutschland daher überflüssig. Erst wenn durch den
Einsatz des Passes andere bürokratische Hürden fallen (z.B. vorstehend
genannte H-Abnahme), ist dieses Thema diskutabel. Wir werden die Entwicklung
weiter beobachten und berichten.
2.Nachricht
07er-Merkblätter fürs Ausland – Nachtrag!
Aufgrund zahlreicher Anfragen, die per E-Mail seit Erscheinen des letzten
Rundschreibens eingegangen sind, haben wir uns entschlossen, die Merkblätter
für das 07er-Kennzeichen im Ausland für alle Interessierten freizugeben und
nicht nur auf Mitglieder zu beschränken.
Sie finden die Merkblätter auf der Homepage
<http://www.kulturgut-mobilitaet.de/> http://www.kulturgut-mobilitaet.de im
Bereich "Dokumente" -> "Verschiedenes" in der oberen Navigationsleiste.
Bitte beachten Sie, daß Sie vor Antritt der Fahrt mit der 07er ins Ausland
unbedingt Ihre Versicherung fragen müssen, ob sie Schäden im Ausland
abdeckt! Die Initiative übernimmt keinerlei Haftung, wenn es aufgrund
fehlenden Versicherungsschutzes zu Rechtsstreitigkeiten kommt.
3.Nachricht
Das Jahr hat für einige Mitbürger nicht ganz so rosig begonnen. Zwar sind
unsere automobilen Veteranen von den Fahrverboten in bundesdeutschen
Umweltzonen befreit, doch die meisten unter uns besitzen und nutzen auch
einen älteren Alltagswagen oder haben ihr Herz an einen Youngtimer verloren.
Für diese sind seit 01.01.2009 an folgende Städte tabu: Augsburg, Bremen,
Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim, Ulm, Neu-Ulm und
Wuppertal. Hier heißt es nun ebenfalls 40EUR Bußgeld und 1 Punkt in
Flensburg, wenn man beim Fahren ohne Plakette erwischt wird. Ab 01.02., wenn
der Bundesrat sein OK gegeben hat, wird auch der ruhende Verkehr
kontrolliert. Dann darf man seinen plakettenlosen Wagen auch nicht im
öffentlichen Parkraum abstellen.
Was in der o.g. Liste der neuen Städte mit Fahrverbotszone auffällt ist, daß
die Mehrzahl in Baden-Württemberg liegt. Somit ist, die Dichte der
Fahrverbotszonen betreffend, das „Ländle“ noch immer Spitzenreiter. In
Sachen Vehemenz hat jedoch jemand ganz anderes den Baden-Württembergern den
Rang abgelaufen: Niedersachsen – genauer gesagt, Hannover! Deren Stadtoberen
haben nämlich beschlossen, seit 01.01.2009 alle Fahrzeuge aus der „Zone“ zu
verbannen, die eine rote Plakette tragen. Damit nicht genug, ab 01.01.2010
wird dann die nächste Stufe der Feinstaubrakete gezündet. Dann stehen die
Vehikel mit gelber Plakette vor der Tür und dürfen nicht mehr hinein. Dann
werden über Nacht Fahrzeuge mit einem Durchschnittsalter von sechs Jahren
praktisch wertlos.
Die nächste Umweltzone lauert bereits in Osnabrück. Nach langem Hin und Her
wurde beschlossen, die dortige Luft schlagartig ab 01.10.2009 verbessern zu
wollen.
Ich hatte im letzten Rundschreiben angedeutet, in Kürze unser 07er-Merkblatt
auch auf polnisch anbieten zu wollen. Ich darf, nicht ohne ein wenig Stolz,
nun mitteilen, daß die polnische Übersetzung vorliegt und auf unserer
Internetseite <http://www.kulturgut-mobilitaet.de/>
[url=http://www.kulturgut-mobilitaet.de,/]http://www.kulturgut-mobilitaet.de,[/url] unter Dokumente -> Verschiedenes, zum
Herunterladen bereit steht. Daß die Entscheidung, ein solches Merkblatt
aufzusetzen, goldrichtig war, beweisen die sehr hohen Zugriffszahlen. Ich
bin zuversichtlich, daß die Initiative in Bälde auch eine tschechische
Übersetzung anbieten kann. Sollte sich jemand unter Ihnen befinden, der
unser Merkblatt in weitere Sprachen übersetzen kann, würde ich mich über
eine Rückmeldung sehr freuen.
In der Hoffnung, Sie auf den anstehenden beiden Messen „Retro-Classics“ und
„Techno-Classica“ persönlich auf dem Stand der Initiative treffen zu dürfen.
Bitte bis zum Schluss lesen, sollte auch was für Leute die zum Treffen nach Polen fahren dabei sein!
07er-Merkblätter fürs Ausland
Seit die Bundesregierung bekannt gegeben hat, daß die Anerkennung des roten
Sammlerkennzeichens ausschließlich Sache des Einreiselandes ist und sie in
dieser Angelegenheit keine Rechtssicherheit herstellen wird, herrscht
Unsicherheit unter den Oldtimerfreunden. Diese Unsicherheit wird durch
negative Erfahrungen des ein oder anderen Oldtimerfahrers im Ausland noch
verstärkt. Bislang liegt der Initiative nur aus der Schweiz ein Schriftstück
vor, welches ausdrücklich und unmissverständlich belegt, daß die Schweiz
unsere „07er“ anerkennt. Ein erster Ansatz, doch viel zu wenig, um sich auch
bei der Einreise in andere europäische Länder ein wenig sicherer zu fühlen.
Sprachbarrieren fördern nicht immer den Dialog mit einheimischen
Ordnungshütern, so daß in einer derartigen Situation ein erklärendes
Schriftstück, welches man kurzerhand aus dem Handschuhfach nehmen und dem
Polizisten in die Hand geben kann, sinnvoll wäre.
Ein solches Schriftstück hat die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. nun
aufgesetzt und bislang in vier Sprachen übersetzen lassen. Je auf englisch,
französisch, italienisch und niederländisch wird dem skeptischen
Polizeibeamten der Sinn und Zweck unseres 07er-Kennzeichens erklärt. Die
Übersetzung auf polnisch ist in Arbeit und wird vermutlich noch im Laufe
dieser Woche, spätestens aber nächste Woche ebenfalls zur Verfügung stehen.
Für lediglich 24EUR/Jahr kann man als Einzelperson der Initiative beitreten.
Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V ist eine unabhängige,
nichtkommerzielle Interessensvertretung der Oldtimerszene. Sie setzt sich
für den Erhalt des historischen mobilen Erbes und der Teilnahme von
Oldtimern am Straßenverkehr ohne jegliche staatliche Restriktionen ein. Dies
muß unser aller Ziel sein! Bürokratieabbau, statt neue Hürden zu schaffen,
lautet die Devise.
H-Kennzeichen
Dies leitet nahtlos in ein weiteres, momentan in Internetforen diskutiertes
Thema über: Der FIVA-Paß! Seit in der Januar-Ausgabe 2009 der Motor-Klassik
auf Seite 9 der kleine Passus „Die Fahrzeugpässe der FIVA, im Fachjargon
ID-Cards, werden in der Schweiz bereits als Zulassungsdokument für Oldtimer
benutzt.“ zu lesen ist, wächst die Furcht vieler Oldtimerfahrer, der Paß
könne nun doch als Zulassungskriterium auch in Deutschland eingesetzt
werden. Ich hoffe sehr, daß diese Furcht unbegründet ist. Es ist sattsam
bekannt, daß man auf FIVA-A- und –B-Veranstaltungen einen FIVA-Paß zur
Teilnahme benötigt. In diesem Falle hat der Teilnehmer jedoch selbst die
Wahl, sich einen solchen ausstellen zu lassen. Dies beeinträchtigt nicht die
weitere Ausübung des Hobbys, bzw. stellt den Oldtimerfahrer ohne
Teilnahmeambitionen nicht vor ein neues bürokratisches Hindernis und
finanzielle Mehrbelastung. Als zusätzliches Zulassungsdokument neben der
H-Abnahme ist der Paß in Deutschland daher überflüssig. Erst wenn durch den
Einsatz des Passes andere bürokratische Hürden fallen (z.B. vorstehend
genannte H-Abnahme), ist dieses Thema diskutabel. Wir werden die Entwicklung
weiter beobachten und berichten.
2.Nachricht
07er-Merkblätter fürs Ausland – Nachtrag!
Aufgrund zahlreicher Anfragen, die per E-Mail seit Erscheinen des letzten
Rundschreibens eingegangen sind, haben wir uns entschlossen, die Merkblätter
für das 07er-Kennzeichen im Ausland für alle Interessierten freizugeben und
nicht nur auf Mitglieder zu beschränken.
Sie finden die Merkblätter auf der Homepage
<http://www.kulturgut-mobilitaet.de/> http://www.kulturgut-mobilitaet.de im
Bereich "Dokumente" -> "Verschiedenes" in der oberen Navigationsleiste.
Bitte beachten Sie, daß Sie vor Antritt der Fahrt mit der 07er ins Ausland
unbedingt Ihre Versicherung fragen müssen, ob sie Schäden im Ausland
abdeckt! Die Initiative übernimmt keinerlei Haftung, wenn es aufgrund
fehlenden Versicherungsschutzes zu Rechtsstreitigkeiten kommt.
3.Nachricht
Das Jahr hat für einige Mitbürger nicht ganz so rosig begonnen. Zwar sind
unsere automobilen Veteranen von den Fahrverboten in bundesdeutschen
Umweltzonen befreit, doch die meisten unter uns besitzen und nutzen auch
einen älteren Alltagswagen oder haben ihr Herz an einen Youngtimer verloren.
Für diese sind seit 01.01.2009 an folgende Städte tabu: Augsburg, Bremen,
Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim, Ulm, Neu-Ulm und
Wuppertal. Hier heißt es nun ebenfalls 40EUR Bußgeld und 1 Punkt in
Flensburg, wenn man beim Fahren ohne Plakette erwischt wird. Ab 01.02., wenn
der Bundesrat sein OK gegeben hat, wird auch der ruhende Verkehr
kontrolliert. Dann darf man seinen plakettenlosen Wagen auch nicht im
öffentlichen Parkraum abstellen.
Was in der o.g. Liste der neuen Städte mit Fahrverbotszone auffällt ist, daß
die Mehrzahl in Baden-Württemberg liegt. Somit ist, die Dichte der
Fahrverbotszonen betreffend, das „Ländle“ noch immer Spitzenreiter. In
Sachen Vehemenz hat jedoch jemand ganz anderes den Baden-Württembergern den
Rang abgelaufen: Niedersachsen – genauer gesagt, Hannover! Deren Stadtoberen
haben nämlich beschlossen, seit 01.01.2009 alle Fahrzeuge aus der „Zone“ zu
verbannen, die eine rote Plakette tragen. Damit nicht genug, ab 01.01.2010
wird dann die nächste Stufe der Feinstaubrakete gezündet. Dann stehen die
Vehikel mit gelber Plakette vor der Tür und dürfen nicht mehr hinein. Dann
werden über Nacht Fahrzeuge mit einem Durchschnittsalter von sechs Jahren
praktisch wertlos.
Die nächste Umweltzone lauert bereits in Osnabrück. Nach langem Hin und Her
wurde beschlossen, die dortige Luft schlagartig ab 01.10.2009 verbessern zu
wollen.
Ich hatte im letzten Rundschreiben angedeutet, in Kürze unser 07er-Merkblatt
auch auf polnisch anbieten zu wollen. Ich darf, nicht ohne ein wenig Stolz,
nun mitteilen, daß die polnische Übersetzung vorliegt und auf unserer
Internetseite <http://www.kulturgut-mobilitaet.de/>
[url=http://www.kulturgut-mobilitaet.de,/]http://www.kulturgut-mobilitaet.de,[/url] unter Dokumente -> Verschiedenes, zum
Herunterladen bereit steht. Daß die Entscheidung, ein solches Merkblatt
aufzusetzen, goldrichtig war, beweisen die sehr hohen Zugriffszahlen. Ich
bin zuversichtlich, daß die Initiative in Bälde auch eine tschechische
Übersetzung anbieten kann. Sollte sich jemand unter Ihnen befinden, der
unser Merkblatt in weitere Sprachen übersetzen kann, würde ich mich über
eine Rückmeldung sehr freuen.
In der Hoffnung, Sie auf den anstehenden beiden Messen „Retro-Classics“ und
„Techno-Classica“ persönlich auf dem Stand der Initiative treffen zu dürfen.