Seite 1 von 4
Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 12:54
von Scirocco1919
Moin,
hat sich mal einer die Mühe gemacht den Aufwand (Zeit und Geld), Eigenleistung und Fremddienstleister und Werkzeug während seines Neuaufbaus festzuhalten und für die Nachwelt zu erhalten ?
Ich für meinen Teil bin eher einer, der sich zweimal fragt warum er was reparieren soll wenn es soweit noch in Ordnung ist, vor allem wenn er dann keinen Überblick über den Aufwand hat.
Die Zeit spielt dabei die größte Rolle, da man in dieser Zeit ja nicht mit dem Wagen fahren könnte.
Gruß
Jörg
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 13:02
von iroc16v
servus, ich verstehe die frage nicht ganz. kannst doch nicht pauschal von uns wissen wollen wie viel wir in unsere auto´s an zeit und geld investieren. das ist so breit gestreut das man komplatt den überblick velieren kann. manche kaufen sich nen wagen für 500€ und investieren etwa 1000€ für tuning und verschleißteile und fahren dann damit bis er auseinander fällt. jemand wie ich und viele andere hier investiere ich etwa 15-20000€ für den wiederaufbau meines 16v. das beinhaltet aber neue innenausstattung, neues fahrwerk, neue bremsen, neuen motor+ leistungssteigerung, abgasanlage, anschaffung, lackierung etc. etc. (zu viel zum aufzählen)
ach und ich bin so verliebt in mein hobby, das ich es jeder zeit wieder tun würde

.
mfg benny
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 13:15
von ronin
Definiere Neuaufbau... Komplett restaurieren mit alles und großes Funkenfliegen oder einfach nur die Karre wieder etwas flott machen?
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 13:28
von Meiki
http://fotoalbum.web.de/gast/roccomeiki ... _GTI_Story
Hier stecken zirka 2500Euro drinnen ohne die Eigenleistung gerechnet
und viele Teile bekommt man schon gar nicht mehr bei VW oder sonst wo.
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 13:29
von kogafreund
Scirocco1919 hat geschrieben:Moin,
hat sich mal einer die Mühe gemacht den Aufwand (Zeit und Geld), Eigenleistung und Fremddienstleister und Werkzeug während seines Neuaufbaus festzuhalten und für die Nachwelt zu erhalten ?
Ich für meinen Teil bin eher einer, der sich zweimal fragt warum er was reparieren soll wenn es soweit noch in Ordnung ist, vor allem wenn er dann keinen Überblick über den Aufwand hat.
Die Zeit spielt dabei die größte Rolle, da man in dieser Zeit ja nicht mit dem Wagen fahren könnte.
Ich verstehe die Frage auch nicht ganz.
Wer sich z.B. einen vergammelten 1er kauft und den saniert,
dem ist der Zeit- und Materialaufwand sowieso erstmal egal.
Und meistens besitzt derjenige dann ohnehin ein benutzbares Zweitfahrzeug.
Deine "ökonomischen" Überlegungen kannst Du bei einem solchen Projekt total vergessen:
Das ganze frißt Unmengen Zeit + Geld.
Alte Autos fressen immer Zeit + Geld.
Ich habe meinen IIer für 300 € gekauft und in ca. 5 Jahren nochmal etwa 4000 € investiert (inkl. Kat).
Das ist verglichen mit einem Neuaufbau lächerlich wenig.
Viele hier, die das gemacht haben, wollen den betriebenen Aufwand sicher gar nicht so genau im Detail wissen.
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 13:39
von Scirocco1919
Danke erstmal für die schnellen Antworten.
Zur Erklärung :
Unter Neuaufbau verstehe ich das Fahrzeug so herzurichten, dass es möglichst im Auslieferungszustand weitere 28 Jahre nutzbar bleibt. Also kein Tuning oder technische Features die über den Einbau von einem CD-Radio und Boxen in der Heckklappe hinausgehen. (Wäre beides an einem Samstag Vormittag wieder rückgebaut).
Warum sollte man sich ein bretthartes Fahrwerk einbauen, wenn dadurch nach 1000km die Aufnahmen dafür abreißen?
Daher bin ich auf der Suche nach Übersichten die zum Inhalt Pflege, Wartung und vor allem Erhaltung haben. Für Pflege und Wartung gibt es sicherlich genug Bücher diverser Buchreihen, dort sind aber meistens keine Zeitangaben gemacht.
Erhaltung heißt unter Umständen komplette Zerlegung, Rostfreiheit herstellen, Versiegeln, Neulackierung usw. Dafür habe ich bisher keine Erfahrungswerte.
Thema Zeit und Hobby :
Mit meinem ersten 1er Scirocco 1987-1990 habe ich mehr Zeit damit verbracht an ihm rum zu schrauben als ich gefahren bin. Man hatte nur das eine Auto und musste Abends oder am nächsten Tag wieder los. Meistens hat genau das eine Werkzeug gefehlt was nötig war. Damals war man allein.
Heute sitzt ne Frau und Kind da und die Arbeitszeit hat sich auch von 35 Stunden auf 43 Stunden die Woche erhöht.
Hobby hin oder her, der Mensch will belohnt werden und ein Auto sollte nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen als ein Haus zu bauen.
Gruß
Jörg
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 13:58
von kogafreund
Scirocco1919 hat geschrieben:Daher bin ich auf der Suche nach Übersichten die zum Inhalt Pflege, Wartung und vor allem Erhaltung haben. Für Pflege und Wartung gibt es sicherlich genug Bücher diverser Buchreihen, dort sind aber meistens keine Zeitangaben gemacht.
Zeitangaben sind höchst subjektiv und sind vor allem von Begeisterung u. Geschick abhängig.
Wenn Du Prioritäten setzen mußt (Haus, Frau, Kinder...), empfehle ich höflich,
die Begeisterung fürs Auto irgendwo in der unteren Mitte anzusiedeln.
Denke also besser nicht daran, irgendein Auto neu aufbauen zu wollen, wenn Du job + Frau behalten willst.

AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 14:15
von cxspark
Gut erhaltenen GT2 für < 500 Euro gekauft, viele Kleinigkeiten repariert und reparieren lassen => rund 2000 Euro nochmal bezahlt.
Wenn du pflegeleicht Scirocco fahren willst, kauf dir einen für 2000 Euro mit wenig km, rechne nochmal 1000 Euro drauf für eine Rund-Wartung (Öl, Bremsen, Dämpfer) und fahr los -)
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 14:18
von 53b16v scirocco
da kann ich mich nur anschließen bei meinen Vorgänger hier.Seit dem ich ihn habe sind da ca 18000euro schon drin was aber auch neue lackierung beinhaltet komplett neue Bremsen,Sonderanfertigung von Sitzen,fast komplet neuer Motor und getriebe,neue scheiben,Auspuffanlage etc.Problematik ist bei alten Vw und auch andere marken das es kaum noch wichtige sachen gibt.Wenn dann noch Frau,Kind und Haus im Spiel ist,wird es eng.Meine Freundin macht das ganze Spiel soweit eigentlich mit auch wenn sie oft meckert aber noch klappt es.Soviel Spaß der Rocco auch macht aber meine Familie wäre mir immer wichtiger als ein Auto denn ein Auto kann keinen ernähren.Gruß Alex
AW: Aufwand für Neu-Aufbau
Verfasst: So 28. Dez 2008, 14:49
von es kann nur ein geben
also wenn ich bei mir mal rechne das habe ich bis jetzt so 18000 € rein gesteckt . ohne das wo ich keine Rechnung von habe oder was man nicht mehr weis . und es ist noch kein ende ab zu sehen . grins