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Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Sa 20. Dez 2008, 02:00
von Sciroccmartin19
Hallo,
habe ein dickes problem...
mein standgas eght nach kurzer zeit auf 3000U/min???
Wenn ich dann den stift on der unterdruckdose reindrücke geht er runter bleibt es aber nicht sobald ich loslasse geht er wieder hoch...
Kann das am vergaserflansch liegen das er irgend wo falsch luft zieht???
Oder die unterdruckdose selbst???
Der vergaserflansch hatt risse deswegen frage ich???
Vielen dank für eure hilfe ;)

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Sa 20. Dez 2008, 18:04
von frittenfaehn
hallo

wann geht das standgas hoch? nach dem kaltstart?
dann isses meist die pulldowndose. gilt aber nur für die warmlaufphase

die risse im vergaserflansch sind auch nicht so toll. haben den effekt daß der motor irgendwann falschluft zieht kann, die folge: das gemisch magert ab (da - grob gesagt - ein teil der angesaugten luft nicht durch den vergaser geht und somit keinen kraftstoff mitnehmen kann), der motorlauf verschlechtert sich.

bzgl leerlaufproblem: wart mal noch bisschen ab (evtl auch bis nächste woche, wochenende ist immer bisschen dünn), gibt genug vergaserspezis hier die dir bestimmt weiterhelfen können.

gruß
Fritte

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Mo 22. Dez 2008, 00:07
von Krosskid
Habe ähnliches Problem wenn er längere zeit steht und ich ihn Anlass geht er die ersten 5 sek ganz normal danach fällt er mir auf kanpp 500 U/min runter (hört sich dann wie ein Traktor) nach ein paar min fährt er dann auf Stolze 2300 U/min hoch und fällt dann nach ner Viertel Stunde (allso wenn er warm ist wieder auf 1400/1200 U/min Runter. ??? :krank:

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Mo 22. Dez 2008, 20:27
von Sciroccmartin19
Auf die pulldowndose hab ich auch getippt und es fängt auch ers an wenn er sag ich mal so 50 grad ereicht hat.
Wei jemand was sonn ding kostet und ob man das neu noch bekommt??? :danke2:

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Mo 22. Dez 2008, 21:23
von Viktor70
Moin,

bevor Du anfängst die Pulldowndose zu tauschen besorg erstmal einen neuen Vergaserflansch. Danach alle Unterdruckleitungen (besonders von der Dreipunktdose) überprüfen und ggf. austauschen. Dann das Thermozeitventil prüfen, auch die Anschlüsse. Auch mal einen Blick auf das Dehstoffelement werfen.

Einfach mal systematisch vorgehen, nicht einfach wild Teile tauschen. Gerade die Pulldowndose lässt sich nicht so ohne weiteres tauschen. Danach muss auch das Starterklappenspaltmaß eingestellt werden usw, außerdem ist das Ding mit einem Stift gesichert.

Solltest Du noch nie an einem Vergaser geschraubt haben, solltest Du dir evtl. jemanden dazu nehmen der das schon mal gemacht hat.

Das mit mit dem JHIMS schenke ich mir jetzt mal, ist eigentlich Pflicht bei einem Vergasermotor :D

Grüße

Viktor

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Do 25. Dez 2008, 00:11
von kogafreund
JHIMS ist allerdings keine wirklich gute Empfehlung, weil da auch viel Unsinn geschrieben steht.
Besser sind die originalen Pierburg-Prüfanweisungen.
Diese habe ich hier, könnten also per email verschickt werden. Vergaserflansch darf keine Risse haben,
also tauschen. Aber wie Viktor schon schrieb: Möglichst jemanden mit Erfahrung mitnehmen.
Manchmal kann es auch sinnvoll sein, vom Vergaser im eingebauten Zustand Bilder zu machen, bevor man den Flansch wechselt. Man weiß ja nie... .
Die Kaltstartautomatik (sofern vorhanden) kann man eigentlich auch gleich rausschmeißen,
wenn Du nicht gerade in Sibirien wohnst.
Die Karre springt auch so gut an und läuft durch die dann nicht mehr "im Weg stehende" Starterklappe viel besser,
und das nervige spritfressende "Georgel" im kalten Zustand spart man sich auch.

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Fr 26. Dez 2008, 15:15
von Fledermaus
kogafreund hat geschrieben:nie... .
Die Kaltstartautomatik (sofern vorhanden) kann man eigentlich auch gleich rausschmeißen,
wenn Du nicht gerade in Sibirien wohnst.
Die Karre springt auch so gut an und läuft durch die dann nicht mehr "im Weg stehende" Starterklappe viel besser,
und das nervige spritfressende "Georgel" im kalten Zustand spart man sich auch.
Hallo,
darf ich etwas genauer fragen was da dran ist? Die Starterklappe steht ja eigentlich wirklich "im Weg"...
Echt sinnvoll?

Danke!

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Sa 27. Dez 2008, 01:08
von Viktor70
kogafreund hat geschrieben:Die Kaltstartautomatik (sofern vorhanden) kann man eigentlich auch gleich rausschmeißen, wenn Du nicht gerade in Sibirien wohnst.
Die Karre springt auch so gut an und läuft durch die dann nicht mehr "im Weg stehende" Starterklappe viel besser,
und das nervige spritfressende "Georgel" im kalten Zustand spart man sich auch.
Moin,

das würde ich mir genau überlegen. Der 2E hat in Bezug auf die Warmlaufphase doch ein sehr komplexes 'Regelwerk', welches auch tadellos funktioniert wenn die Wartung stimmt.

Sicherlich würde es funktionieren aber gerade bei kaltem Motor und Minusgraden ist eine Anfettung des Gemisches schon sinnvoll und die bekommt man nur durch die Starterklappe.

In Bezug auf Vergaserwartung ist das JHIMS eigentlich recht gut, die "Fehlerchen" die sich dort eingeschlichen haben sind zu vernachlässigen. Natürlich kein Vergleich zu den Pierburg Ti's und Si's aber für den Anfänger ausreichend.

Grüße

Viktor

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Sa 27. Dez 2008, 18:37
von Rocco-Rebound
Mr. Rocco (RE/Bj.88) hat geschrieben:Moin,

In Bezug auf Vergaserwartung ist das JHIMS eigentlich recht gut, die "Fehlerchen" die sich dort eingeschlichen haben sind zu vernachlässigen. Natürlich kein Vergleich zu den Pierburg Ti's und Si's aber für den Anfänger ausreichend.

Grüße

Viktor

Hallo Viktor,

was ist mit dem Kürzel "JHIMS" hinsichtlich der Vergaserwartung gemeint?

Fahre ebenfalls einen Pierburg 2E2!

Gruß Rocco-Rebound

AW: Standgas bei 3000 U/min

Verfasst: Sa 27. Dez 2008, 20:44
von Viktor70
Das ist das Jetzt helfe ich mir selbst Buch Band 145 für Scirocco 2 und Golf 1 Cabrio. ISBN 978-3-613-01372-8

Grüße

Viktor