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Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 08:26
von kiam1972
Hallo zusammen,
ich habe einen 85 GTX, welches vom Blech her im guten zustand ist. Nun möchte ich den Wagen tunen, aber so, dass er in 7 Jahre ein H Kennzeichen bekommen kann.
Wie sieht es da mit Zubehör aus? Felgen, Fahrwerk, Auspuff ect.? Hat jemand Quellen, wo ich sowas her bekomme??
Gut wäre auch, wenn jemand Bilder von Fahrzeugen hat, welche damals getunt wurden.
Bilder von meinem setze ich am WE unter "user stellen sich vor" ein.
Gruß
kiam1972
AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 11:43
von Sven
Hallo!
Umbauten, die vom TÜV abgenommen werden müssen, müssen bei der Abnahme zur Erteilung des H-Kennzeichens schon mindestens 20 Jahre eingetragen sein.
Deine Möglichkeiten beschränken sich also auf zeitgenössische Teile, welche eine ABE haben und somit theoretisch auch schon über 20 Jahre am Auto sein könnten, ohne daß sie eingetragen hätten werden müssen.

Oder aber du findest einen toleranten Sachverständigen, der auch bei neu montierten, zeitgenössischen Tuningteilen ein Auge zudrückt.
MfG, Sven.

AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 15:28
von Rocco´82
Ansonsten suche benutzen, wurde schon ausführlich diskutiert.
Alles was serienmäßig mal verbaut wurde, sprich GTI fahrwerk, div. Alu felgen, verspoilerungen von Kamei etc. schwarze oder weiße rückleuchten, gt scheinwerfer (solange deiner keine lwr hat) und was weiß ich noch alles.
Oder wie schon gesagt, alles was vor 20 jahren mal eingetragen war (breitbau, andere felgen und sowas)
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 01:05
von Maggus
Sven hat geschrieben:Hallo!
Umbauten, die vom TÜV abgenommen werden müssen, müssen bei der Abnahme zur Erteilung des H-Kennzeichens schon mindestens 20 Jahre eingetragen sein.
Deine Möglichkeiten beschränken sich also auf zeitgenössische Teile, welche eine ABE haben und somit theoretisch auch schon über 20 Jahre am Auto sein könnten, ohne daß sie eingetragen hätten werden müssen.

Oder aber du findest einen toleranten Sachverständigen, der auch bei neu montierten, zeitgenössischen Tuningteilen ein Auge zudrückt.
MfG, Sven.
Posted via Mobile Device
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 01:09
von Maggus
Sven hat geschrieben:Hallo!
Umbauten, die vom TÜV abgenommen werden müssen, müssen bei der Abnahme zur Erteilung des H-Kennzeichens schon mindestens 20 Jahre eingetragen sein.
Deine Möglichkeiten beschränken sich also auf zeitgenössische Teile, welche eine ABE haben und somit theoretisch auch schon über 20 Jahre am Auto sein könnten, ohne daß sie eingetragen hätten werden müssen.

Oder aber du findest einen toleranten Sachverständigen, der auch bei neu montierten, zeitgenössischen Tuningteilen ein Auge zudrückt.
MfG, Sven.
Das stimmt so nicht.
Ich habe vor kurzem erst mit meinem Tüv Mann darüber gesprochen.
Da siehts so aus das zwar nur Teile verbaut werden dürfen, die es bis 10Jahre nach Bj. gegeben hat,wie z.b. ATS Cup mit Koni Fahrwerk usw. Das ganze wird aber auch heute noch mit H-Zulassung eingetragen werden.
Gruss Markus
Posted via Mobile Device
AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 10:39
von djacme
Zu diesem Gerücht "seit 20 jahren eingetragen" habe ich mal eine Frage. Woher möchte der gute Sachverständige beim Tüv wissen wann etwas eingetragen wurde? Im Fahrzeugschein bzw der Zulassungsbescheinigung Teil x steht es nicht drin.
Der Zettel den man infolge einer Eintragung vom Tüv bekommt, wird ja bei Übernahme in den (früher Fahrzeugschein) heute Zulassungsbescheinigung vom der zuständigen Zulassungsbehörde einbehalten und nach ablauf einer 12 monatigen frist vernichtet. Auf diesem Zettel würde ein Datum der Eintragung drauf stehen, aber der wird ja eben nicht ewig aufgehoben.
Also, wie nachweisen das etwas seit 20 Jahren eingetragen ist?
AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 10:51
von Scirosto
AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 11:41
von Organspender
Boah, sehr Interessant! Da hab ich ja was vor mit Muttis fertigem GT FR!

AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 14:38
von Es-Racing
Viele Tüv Prüfer sind da falsch Informiert.
Mein Capri wurde 1971 gebaut und umgebaut mit einem Breitbausatz und allem was eben so dazugehörte.
Da nicht nachweißbar war, wie lange die Sachen schon verbaut waren, wollte der Tüv Prüfer mir kein H-Kennzeichen geben.
Bin daraufhin zu einer Tüv stelle gegangen, die auf Oldtimer Spezialisiert war. (Tüv in Deißlingen bei Rottweil)
Die erklärten mir das genauer. Natürlich ist diese 20 Jahre regelung weit verbreitet, jedoch nicht zwingend erforderlich. Denn alles was zu diesem Zeitpunkt und etwa 10 Jahre nach Ende der Produktionsreihe erlaubt war, ist Zeitgenössisch und bekommt somit ein H-Kennzeichen. Oftmals ist das auch schwer nachzuweisen; jedoch bestimmt auch der Allgemeinzustand des Fahrzeuges, ob es ein H-Kennzeichen bekommt oder nicht.
Somit wäre es also möglich, dass ich 1983 herausgebrachte Karosserie oder Motorteile verbaue, und immernoch ein H-Kennzeichen bekommen könnte.
Nachdem ich den Stempel bekommen habe, sagte einer der Tüv Prüfer zu mir:
"Das Automobil sollte zuminest Zeitgenössisch aussehen. Sie können auch neuere Teile oder Replika Teile verwenden, solange diese auf dem damals möglichen Stand der Technik waren. Uns interessiert mehr der Zustand des Wagens. Und dieser sollte eben erhaltenswert sein."
Wie immer ist es stark abhängig vom Tüv Prüfer und der Tüv stelle.
Zur Dekra gehe ich Persönlich nicht mehr. Die haben zumindest bei mir in der Gegend keine Ahnung!
Aber dir kann natürlich auch keiner Sagen, wie dass in 7 Jahren aussehen wird
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Mit Geld geht fast alles.
Es gibt Neuwägen, die ein H-Kennzeichen bekommen.
z.B. Ford GT40 Replicas oder Shelby Cobara Replicas.
Dort Argumentiert man so: "Die Nachbauten basieren auf originalen Plänen von 1966" z.B. beim Ford GT40
AW: Zeitgenössisches Tuning
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 15:06
von Sven
Danke für den Link!
Zu den anderen...
Klar, geht vieles, wenn der Sachverständige mitspielt.
Aber wenn er sich strikt an die Regelungen hält, hat man keine Chance mit neueren Umbauten.
MfG, Sven.
