Interessantes zum Thema "zu schnell fahren"
Verfasst: Mi 27. Sep 2006, 20:49
... und dabei von einer Kamera erwischt werden ...
Neulich haben 2 ältere Typen hier in GB (jaja, die Alten wieder
, wir junge Roccofahrer verhalten uns ja pflichtbewusst usw.
) den englischen Staat versucht damit zu verklagen, dass ihre Prozess und Bussgelder/Punkte wegen zu schnellem Fahren (erwischt von einer Geschwindigkeitskamera) illegal seien !!
Der englische Staat verstösse gegen das menschliche Grundrecht zu schweigen!
Hier in GB hat man die Wahl: Wenn man erwischt wird, kann man entweder sofort zahlen und bekommt ein paar Punkte, oder man lässt es zu einem Gerichtsverfahren kommen (der noch teuerer werden kann). In beiden Fällen muss der Fahrzeugbesitzer angeben, wer zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsübertretung am Lenker sass. Wenn dies dieselbe Person als der Besitzer sein sollte, dann würde der allerdings dazu gezwungen werden, Schuld zu bekennen. Da kein Mensch das freiwillig machen will, schweigt man. Das wiederum wird allerdings vom englischen Staat bestraft mit einer weiteren Geldbusse (Aussageverweigerung). Dies allerdings verstösse gegen das menschliche Recht zu schweigen.
Die Sache läuft inzwischen beim europäsichen Gerichtshof, und könnte, wenn die Herren diesen Fall gewinnen sollten, auch enorme Auswirkungen auf Euch in D und allen Autofahrern (die mal gerne etwas schneller fahren möchten als die üblichen im Alltagsstrassenverkehr oft zu beobachtenden 10 km/h oder mehr unter der erlaubten Geschwindkeit kriechenden Fahrer *hass*
) in der EU haben.
Natürlich ist jetzt wieder Zeit, dass sich sämtliche Autohass-Lobbies outen können ...
Hier der vollständige Bericht: http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/5383726.stm
Tempest
Neulich haben 2 ältere Typen hier in GB (jaja, die Alten wieder
Der englische Staat verstösse gegen das menschliche Grundrecht zu schweigen!
Hier in GB hat man die Wahl: Wenn man erwischt wird, kann man entweder sofort zahlen und bekommt ein paar Punkte, oder man lässt es zu einem Gerichtsverfahren kommen (der noch teuerer werden kann). In beiden Fällen muss der Fahrzeugbesitzer angeben, wer zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsübertretung am Lenker sass. Wenn dies dieselbe Person als der Besitzer sein sollte, dann würde der allerdings dazu gezwungen werden, Schuld zu bekennen. Da kein Mensch das freiwillig machen will, schweigt man. Das wiederum wird allerdings vom englischen Staat bestraft mit einer weiteren Geldbusse (Aussageverweigerung). Dies allerdings verstösse gegen das menschliche Recht zu schweigen.
Die Sache läuft inzwischen beim europäsichen Gerichtshof, und könnte, wenn die Herren diesen Fall gewinnen sollten, auch enorme Auswirkungen auf Euch in D und allen Autofahrern (die mal gerne etwas schneller fahren möchten als die üblichen im Alltagsstrassenverkehr oft zu beobachtenden 10 km/h oder mehr unter der erlaubten Geschwindkeit kriechenden Fahrer *hass*
Natürlich ist jetzt wieder Zeit, dass sich sämtliche Autohass-Lobbies outen können ...
Hier der vollständige Bericht: http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/5383726.stm
Tempest