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Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Di 13. Jun 2006, 14:00
von sublime
Habe ich gerade aus einem anderen Forum:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ ... agesize=10

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Di 13. Jun 2006, 14:13
von Günni
Der hat schon einen Bart...........

http://forum.rowi.net/read.php?f=10&i=19127&t=19127

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Di 13. Jun 2006, 14:15
von ajthe1st
hm echt scheiße das, wollte selbst am sonntag auf den ring weil ich grad aus koblenz gekommen, habs aber dann doch dem rocco zuliebe gelassen, kann es sein das da jede woche mindestens einer stirbt? hab das mal gehört, stimmt das?

gruß christian

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Di 13. Jun 2006, 14:19
von Günni
Na ja, stirbt vielleicht nicht, aber Schwerverletzte gibts da immer.

In Adenau, wo das nächste Krankenhaus ist, haben sie sehr gute Knochenflicker mit jeder Menge Berufserfahrung.

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Di 13. Jun 2006, 21:30
von exhaust-sound
>>>haben sie sehr gute Knochenflicker mit jeder Menge Berufserfahrung<<<

:hihi: Da hab ich auch schon oft dran gedacht.
da ist nix mit ruhiger Wochenenddienst.

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Di 13. Jun 2006, 23:04
von Mr.Burnout
>>>haben sie sehr gute Knochenflicker mit jeder Menge Berufserfahrung<<<

Wobei zu bemerken wäre das die meisten schweren Unfälle NICHT auf dem Ring sondern in der umliegenden Gegend im öffentlichen Strassenverkehr stattfinden.

Da halten sich jedes WE genug Mopedfahrer für Evel Knievel :rotfl:

Gruß
Stefan

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Mi 14. Jun 2006, 07:52
von Superhobel
Es gibt es schon länger Betrebungen diesen Irrsinn zu stoppen und den Ring für Privatfahrten dichtzumachen bzw einen "Führerschein" einzuzführen. Mögen auch einige ihren "grenzenlosen" Spass da haben, ein Irrer reisst meist andere mit ins Verderben, weil sie nicht mehr ausweichen können. Eine Schliessung würde sicherlich das Gebiet um eine Attraktion ärmer machen aber eine Art Regulierung wäre sicherlich nicht die verkehrteste Wahl um pubertierende Hobby-Schumis von besonnenen Fahrern zu trennen.

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www.ghbiker.de

Zusammenfassung:

Trotz der für 2003 eingeleiteten intensiven Vorkehrungen zur Erhöhung der Sicherheit ist das Unfallniveau gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben. Durch das hohe Unfallaufkommen und die damit verbundene hohe Belastung der Behörden und Versicherungsgesellschaften gibt es auf Landesebene Bestrebungen, der Nordschleife den Status des öffentlichen Verkehrsraums zu entziehen. Ob 2004 weiterhin Touristenfahrten stattfinden können hängt entscheidend von den momentan geführten Verhandlungen zwischen Nürburgring GmbH, Polizei und Verkehrsministerium ab.

Die besprochenen Punkte im Einzelnen:

Unfallbilanz

Die Verdopplung der Unfallzahlen von 2001 auf 2002 war Ende 2002 für die Nürburgring GmbH der ausschlaggebende Impuls den Arbeitskreis Sicherheit ins Leben zu rufen. Zahlreiche Aktivitäten wurden in 2003 umgesetzt, z.B. Sicherheitshandzettel und Info-Wände, zirkulierende Auto- und Motorrad-Marshalls und Warnampeln. Die Unfallbilanz für 2003 ist jedoch sehr ernüchternd: trotz geringerer Öffnungszeiten ist die Anzahl der Unfälle auf ähnlichem Niveau wie im Rekordjahr 2002. Die Statistiken der GmbH decken sich dabei mit denen der Polizei. Die häufigste Unfallursache ist nicht angepasste Geschwindigkeit (87%), der Rest sind Betriebsmittelunfälle, Zusammenstöße mit anderern Verkehrsteilnehmern oder technische Defekte.

Aufgrund der unverändert hohen Zahlen erhöht sich der Druck durch das Landesministerium, das den Status der Nordschleife in Frage stellt. Die Verhandlungen in den nächsten Wochen werden zeigen, ob 2003 das letzte Jahr mit Touristen auf der Nordschleife war oder ob tatsächlich 2004 noch einmal ein Anlauf gewagt wird, die Unfallzahlen entscheidend zu senken.

Einig ist man sich bei dem Grund für die erschreckende Situation, in der sich die Touristenfahrten inzwischen befinden: statt Erkundungsfahrten oder zügigem Befahren der Strecke mutiert die Veranstaltung immer mehr zu einem motorsportlichen Wettrüsten. Immer potentere Fahrzeuge werden am Limit bewegt, die Athmosphäre und die gefahrenen Tempi stellen inzwischen gestandene Motorsportveranstaltungen in den Schatten. Allgemeingültige Verkehrsregeln werden dabei großzügig ignoriert. Statt teuren Renntrainings gönnt man sich die günstige Jahreskarte und läßt seinen Motorsportambitionen freien Lauf. Das alles auf Kosten der wirklichen Touristen und traurigerweise auch auf Kosten der Veranstaltung "Touristenfahrten" insgesamt



Beitrag bearbeitet (14.06.06 09:16)

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Mi 14. Jun 2006, 08:43
von brainstormer
Typisch D, entweder Verbote ("dicht machen") oder Bürokratie ("zusätzlicher Führerschein").

Warum man nicht erst einmal feste Zeiten für Motorräder, Autos und Busse einführt ist mir ein Rätsel.

Die Organisation und Durchführung wäre mit kleinem Aufwand zu realisieren und es wäre ein erster Schritt für mehr Sicherheit.

Edit:RS



Beitrag bearbeitet (14.06.06 11:32)

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Mi 14. Jun 2006, 09:28
von Superhobel
Dito! :applause:

Alles wird in diesem Lande organisiert, bloss da herrscht pure Anarchie :hihi:

Re: Schwerer Unfall auf dem Ring

Verfasst: Mi 14. Jun 2006, 10:47
von Mik
Aber warum glaubt denn eigentlich jeder, nur weil er jetzt auf einer Rennsportstrecke ist, dass er gleich aufdrehen kann wie der Schumi persönlich?

Gab ja auch schon den einen oder anderen hier ausm Forum, die eines besseren belehrt wurden. Da reicht doch schon ein kleiner Patzer wie im normalen Straßenverkehr und rund gehts....

Sportstrecke fänd ich ja auch mal ganz interessant, aber wenn ich mir überleg, was mir da alles passieren könnt, wenn ich´s zu dolle angeh, dann lass ich´s lieber bleiben.

Das mit dem getrennten Fahren nach Klassen scheint mir mal eine vernünftige Überlegung, heisst aber auch nicht, dass deswegen weniger passiert!

CU Mik