Beheizte Lamdasonde JH
Verfasst: Sa 5. Nov 2005, 01:09
Gedankengang:
Bei meinem JH im Joghurtbecher aka Einser-Rocco, habe ich einen 4-2-1 Supersprint Fächerkrümmer, wo am Ende, kurz vor dem Kat, die Lambdasonde sitzt, also ziemlich weit weg vom Motor, wo sie im Originalzustand ja sitzt.
Beim JH ist die Sonde ja unbeheizt, beim G60 hingegegen, wo die Sonde ebenfalls am Krümmerende sitzt, ist sie beheizt.
Nun habe ich, nachdem ich die Bosch W78 Zündkerzen mal durch etwas kältere NGK BP6ET ersetzt habe (und damit mein Nachdieselnproblem gelöst habe) bei warmen Motor kaum noch Ausschlag der Sondenspannung bei Leerlauf, es sei denn ich messe bei erhöhtem Leerlauf. Dann spricht die Sonde gut an.
Daher denke ich mir mal, dass die Sonde ihre 300°C Betriebstemperatur im Leerlauf nicht ganz erreicht wegen den kälteren Kerzen, und einfach auch nur deshalb, weil sie doch etwas weit vom Block entfernt ist.
Daher dachte ich mir, eine beheizte Sonde zu verbauen.
Nun stellt sich mir folgende Frage:
Es sei:
t0: Anlasszeitpunkt
t1: Zeitpunkt bei dem der Thermoschalter fürs Lambdasteuergerät aufmacht (Kühlwassertemperatur über 25°C), und die Anfettung aufhört, das Steuergerät geht zunächst in den Open Loop bis zuverlässige Spannungswerte von der Sonde kommen
t2: Zeitpunkt bei dem das Steuergerät in den Closed Loop Regelmodus geht, d.h. es regelt auf die Signale der Sonde eingehend, die jetzt ihre Betriebstemperatur erreicht hat
Bei einer beheizten Sonde dürfte die Zeitspanne t2-t1 zu vernachlässigen sein, weil die beheizten Sonden ihre Betriebstemperatur in nur einigen Sekunden erreichen können. Bei mir ist t2-t1 jetzt mit der unbeheizten Sonde so um die 5 Minuten.
Nur die Frage: Was für negative Auswirkungen, falls überhaupt welche, hätte der Einsatz einer beheizten Sonde in der oben beschriebenen Anwendung?
Tempest
Bei meinem JH im Joghurtbecher aka Einser-Rocco, habe ich einen 4-2-1 Supersprint Fächerkrümmer, wo am Ende, kurz vor dem Kat, die Lambdasonde sitzt, also ziemlich weit weg vom Motor, wo sie im Originalzustand ja sitzt.
Beim JH ist die Sonde ja unbeheizt, beim G60 hingegegen, wo die Sonde ebenfalls am Krümmerende sitzt, ist sie beheizt.
Nun habe ich, nachdem ich die Bosch W78 Zündkerzen mal durch etwas kältere NGK BP6ET ersetzt habe (und damit mein Nachdieselnproblem gelöst habe) bei warmen Motor kaum noch Ausschlag der Sondenspannung bei Leerlauf, es sei denn ich messe bei erhöhtem Leerlauf. Dann spricht die Sonde gut an.
Daher denke ich mir mal, dass die Sonde ihre 300°C Betriebstemperatur im Leerlauf nicht ganz erreicht wegen den kälteren Kerzen, und einfach auch nur deshalb, weil sie doch etwas weit vom Block entfernt ist.
Daher dachte ich mir, eine beheizte Sonde zu verbauen.
Nun stellt sich mir folgende Frage:
Es sei:
t0: Anlasszeitpunkt
t1: Zeitpunkt bei dem der Thermoschalter fürs Lambdasteuergerät aufmacht (Kühlwassertemperatur über 25°C), und die Anfettung aufhört, das Steuergerät geht zunächst in den Open Loop bis zuverlässige Spannungswerte von der Sonde kommen
t2: Zeitpunkt bei dem das Steuergerät in den Closed Loop Regelmodus geht, d.h. es regelt auf die Signale der Sonde eingehend, die jetzt ihre Betriebstemperatur erreicht hat
Bei einer beheizten Sonde dürfte die Zeitspanne t2-t1 zu vernachlässigen sein, weil die beheizten Sonden ihre Betriebstemperatur in nur einigen Sekunden erreichen können. Bei mir ist t2-t1 jetzt mit der unbeheizten Sonde so um die 5 Minuten.
Nur die Frage: Was für negative Auswirkungen, falls überhaupt welche, hätte der Einsatz einer beheizten Sonde in der oben beschriebenen Anwendung?
Tempest