Rütli-Schule in Berlin
Verfasst: Fr 31. Mär 2006, 11:45
Hallo,
finde ich echt schon hammerthart was da abgeht. Gestern kamen auch Bilder, wie die Reporter mit Steinen und Flaschen beworfen wurden. Aber wohl kein Einzelfall, ähnliche Dinge sind mir auch aus Düsseldorf-Eller bekannt. Rezepte gibts wohl keine dagegen, die Polizei hält das Problem auch nur in Schach, löst es aber nicht wirklich. Ich war nur einmal in Berlin-Neukölln, man kommt sich da vor wie in den Slums von Manhattan. Erinnert mich so an den Film "Der Prinzipal" oder "Die Klasse von 1984". Und zeigt mir auch vor dem Hintergrund der Karrikaturen-Debatte wie wichtig es ist, den "fremden Kulturen" klipp und klar aufzuzeigen, wo hier die Grenzen sind. Mit der Freizügigkeit in Deutschland scheinen wohl viele nicht mehr klarzukommen.
Auch die Leserbriefe sind ganz interessant zu lesen: http://bb.focus.msn.de/focus/viewtopic.php?t=79642
Quelle: http://www.focus.de
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Lehranstalt als Wartehalle für Knast oder Hartz IV
Einige Beispiele der letzten Monate:
Berlin - Abends in der Berliner U-Bahn: Ein Mädchen zieht sich aus, bis sie splitternackt ist. Sie wirkt benommen, als stünde sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Gruppe halbwüchsiger türkischer und arabischer Jungen gibt ihr Anweisungen, sie soll sich selbst befriedigen. Sie macht alles, was man ihr befiehlt, die anderen Fahrgäste schauen zu oder teilnahmslos weg, während die Jungen ihre Handykameras ganz dicht an die Scheide des Mädchens halten, ihr eine Flasche und mehrere Strohhalme einführen und dabei ganz laut lachen
Vergangene Woche stach ein 15-jähriger Hauptschüler in Lurup einem Gleichaltrigen ein Messer in den Bauch. Das Opfer schwebte kurzzeitig in Lebensgefahr und musste notoperiert werden.
Vor zwei Wochen wurde ein Lehrer im Werkraum einer Gewerbeschule in Hamburg-Wilhelmsburg hinterrücks niedergeschlagen. Die Täter hatten so lange auf ihr Opfer eingeprügelt, bis der 59-jährige das Bewusstsein verlor.
Im Dezember sprang ein 15-jähriger Hauptschüler arabischer Herkunft auf einem Schulhof in Berlin-Moabit seiner schwangeren Ex-Freundin immer wieder auf den Bauch, um das ungeborene Leben darin zu töten, das er gezeugt haben soll. Das Kind starb, die Frau überlebte schwerverletzt.
In Niedersachsen sollen sieben Hauptschüler zwischen 13 und 16 Jahren wiederholt Mitschüler geschlagen haben, um hinterher mit den per Handy aufgenommenen Gewaltbildern anzugeben.
Auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern entsetzte ein 16-jähriger Gymnasiast die Öffentlichkeit, indem er eine Todesliste von Lehrern und Schülern erstellte und die Munition berechnete, die er für die Hinrichtung benötigen würde.
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An der in die Schlagzeilen geratenen Berliner Rütli-Schule herrschen nach Aussage einer ehemaligen Lehrerin katastrophale Unterrichtsbedingungen.
„Die Schüler kommen und gehen, wann sie wollen", sagte sie dem Berliner „Tagesspiegel“ am Freitag. Es sei normal, „dass in der ersten Stunde nur sechs oder sieben Schüler da sind und 30, 40 Prozent fehlen“.
Frust und Resignation bei den Schülern
„Hausaufgaben macht keiner, die Lehrer sind schon froh, wenn die Schüler Schulbücher, Hefte und etwas zu schreiben dabei haben", fügte sie hinzu. Besonders in den höheren Klassen gebe es die Einstellung: „Was soll´s, ob ich schlechte Noten habe, ich bekomme sowieso keine Lehrstelle. Ich bin ja auf einer Hauptschule. Und wenn ich keinen Job kriege, ist das auch egal. Meine Eltern leben auch von Sozialhilfe.“
In den Klassenzimmern dominieren nach der Schilderung der Lehrerin Jugendgangs, „wobei die arabischen Schüler die stärkeren sind“. Es komme auch vor, „dass einer den anderen würgt, dass die Jungen mit Stühlen nacheinander werfen oder die Schultasche aus dem Fenster geworfen wird“.
Regelmäßig Feueralarm
Feueralarm werde nicht mehr ernst genommen, da er ein- bis zweimal wöchentlich von Schülern ausgelöst werde, schilderte die Pädagogin in der Zeitung. Die Toiletten seien nur in den Pausen zugänglich, da sie ansonsten kaputt gemacht würden. Zudem werde viel gestohlen. Sie habe ihre Wertsachen stets im Lehrerzimmer eingeschlossen, aus Angst in der Klasse bestohlen zu werden.
Schwerer Stand für Lehrerinnen
Lehrerinnen würden von den muslimischen Schülern kaum anerkannt. Auch die wenigen deutschen Schüler hätten es schwer. Sie versuchten, sich „irgendwie durchzulavieren“. Die Mädchen, auch die muslimischen Schülerinnen aus liberaleren Familien, würden „als Dirnen angesehen, weil sie kein Kopftuch tragen“. Einige Lehrer, die die Kopftuchfrage angesprochen hätten, erhielten anonyme Drohbriefe. Seit Jahren bemühten sich die Pädagogen, „aus dieser Schule herauszukommen“.
„Menschenverachtendes Verhalten“
Die Rektorin hatte wegen der nicht mehr kontrollierbaren Schülergewalt um die Auflösung ihrer Schule gebeten. Ein geordneter Unterricht finde nicht mehr statt. Die Stimmung sei geprägt von Zerstörung, Gewalt und menschenverachtendem Verhalten. Lehrer würden völlig ignoriert und zum Teil attackiert. In bestimmte Klassen gingen sie nur noch mit Handys um Hilfe holen zu können.
Deutsche sprechen extra falsch
Kinder deutscher Herkunft, die als „Schweinefleischfresser“ verspottet würden, versuchten sich in der Rütli-Schule den Gewohnheiten der Mehrheit anzupassen und sprächen zunehmend bewusst auch gebrochenes Deutsch, um weniger aufzufallen.
Wegen der ständigen Probleme sei es seit zehn Jahren nicht gelungen, den Posten des stellvertretenden Schulleiters zu besetzen. Kaum ein Lehrer wage noch, Klassenfahrten und Ausflüge zu machen. Schulleiterin Brigitte Pick sei allein dagestanden und mittlerweile so krank geworden, dass sie nicht zurückkomme. Der Schülersprecher sei geflogen, weil er einen Mitschüler zusammengeschlagen habe.
Beitrag bearbeitet (31.03.06 12:51)
finde ich echt schon hammerthart was da abgeht. Gestern kamen auch Bilder, wie die Reporter mit Steinen und Flaschen beworfen wurden. Aber wohl kein Einzelfall, ähnliche Dinge sind mir auch aus Düsseldorf-Eller bekannt. Rezepte gibts wohl keine dagegen, die Polizei hält das Problem auch nur in Schach, löst es aber nicht wirklich. Ich war nur einmal in Berlin-Neukölln, man kommt sich da vor wie in den Slums von Manhattan. Erinnert mich so an den Film "Der Prinzipal" oder "Die Klasse von 1984". Und zeigt mir auch vor dem Hintergrund der Karrikaturen-Debatte wie wichtig es ist, den "fremden Kulturen" klipp und klar aufzuzeigen, wo hier die Grenzen sind. Mit der Freizügigkeit in Deutschland scheinen wohl viele nicht mehr klarzukommen.
Auch die Leserbriefe sind ganz interessant zu lesen: http://bb.focus.msn.de/focus/viewtopic.php?t=79642
Quelle: http://www.focus.de
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Lehranstalt als Wartehalle für Knast oder Hartz IV
Einige Beispiele der letzten Monate:
Berlin - Abends in der Berliner U-Bahn: Ein Mädchen zieht sich aus, bis sie splitternackt ist. Sie wirkt benommen, als stünde sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Gruppe halbwüchsiger türkischer und arabischer Jungen gibt ihr Anweisungen, sie soll sich selbst befriedigen. Sie macht alles, was man ihr befiehlt, die anderen Fahrgäste schauen zu oder teilnahmslos weg, während die Jungen ihre Handykameras ganz dicht an die Scheide des Mädchens halten, ihr eine Flasche und mehrere Strohhalme einführen und dabei ganz laut lachen
Vergangene Woche stach ein 15-jähriger Hauptschüler in Lurup einem Gleichaltrigen ein Messer in den Bauch. Das Opfer schwebte kurzzeitig in Lebensgefahr und musste notoperiert werden.
Vor zwei Wochen wurde ein Lehrer im Werkraum einer Gewerbeschule in Hamburg-Wilhelmsburg hinterrücks niedergeschlagen. Die Täter hatten so lange auf ihr Opfer eingeprügelt, bis der 59-jährige das Bewusstsein verlor.
Im Dezember sprang ein 15-jähriger Hauptschüler arabischer Herkunft auf einem Schulhof in Berlin-Moabit seiner schwangeren Ex-Freundin immer wieder auf den Bauch, um das ungeborene Leben darin zu töten, das er gezeugt haben soll. Das Kind starb, die Frau überlebte schwerverletzt.
In Niedersachsen sollen sieben Hauptschüler zwischen 13 und 16 Jahren wiederholt Mitschüler geschlagen haben, um hinterher mit den per Handy aufgenommenen Gewaltbildern anzugeben.
Auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern entsetzte ein 16-jähriger Gymnasiast die Öffentlichkeit, indem er eine Todesliste von Lehrern und Schülern erstellte und die Munition berechnete, die er für die Hinrichtung benötigen würde.
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An der in die Schlagzeilen geratenen Berliner Rütli-Schule herrschen nach Aussage einer ehemaligen Lehrerin katastrophale Unterrichtsbedingungen.
„Die Schüler kommen und gehen, wann sie wollen", sagte sie dem Berliner „Tagesspiegel“ am Freitag. Es sei normal, „dass in der ersten Stunde nur sechs oder sieben Schüler da sind und 30, 40 Prozent fehlen“.
Frust und Resignation bei den Schülern
„Hausaufgaben macht keiner, die Lehrer sind schon froh, wenn die Schüler Schulbücher, Hefte und etwas zu schreiben dabei haben", fügte sie hinzu. Besonders in den höheren Klassen gebe es die Einstellung: „Was soll´s, ob ich schlechte Noten habe, ich bekomme sowieso keine Lehrstelle. Ich bin ja auf einer Hauptschule. Und wenn ich keinen Job kriege, ist das auch egal. Meine Eltern leben auch von Sozialhilfe.“
In den Klassenzimmern dominieren nach der Schilderung der Lehrerin Jugendgangs, „wobei die arabischen Schüler die stärkeren sind“. Es komme auch vor, „dass einer den anderen würgt, dass die Jungen mit Stühlen nacheinander werfen oder die Schultasche aus dem Fenster geworfen wird“.
Regelmäßig Feueralarm
Feueralarm werde nicht mehr ernst genommen, da er ein- bis zweimal wöchentlich von Schülern ausgelöst werde, schilderte die Pädagogin in der Zeitung. Die Toiletten seien nur in den Pausen zugänglich, da sie ansonsten kaputt gemacht würden. Zudem werde viel gestohlen. Sie habe ihre Wertsachen stets im Lehrerzimmer eingeschlossen, aus Angst in der Klasse bestohlen zu werden.
Schwerer Stand für Lehrerinnen
Lehrerinnen würden von den muslimischen Schülern kaum anerkannt. Auch die wenigen deutschen Schüler hätten es schwer. Sie versuchten, sich „irgendwie durchzulavieren“. Die Mädchen, auch die muslimischen Schülerinnen aus liberaleren Familien, würden „als Dirnen angesehen, weil sie kein Kopftuch tragen“. Einige Lehrer, die die Kopftuchfrage angesprochen hätten, erhielten anonyme Drohbriefe. Seit Jahren bemühten sich die Pädagogen, „aus dieser Schule herauszukommen“.
„Menschenverachtendes Verhalten“
Die Rektorin hatte wegen der nicht mehr kontrollierbaren Schülergewalt um die Auflösung ihrer Schule gebeten. Ein geordneter Unterricht finde nicht mehr statt. Die Stimmung sei geprägt von Zerstörung, Gewalt und menschenverachtendem Verhalten. Lehrer würden völlig ignoriert und zum Teil attackiert. In bestimmte Klassen gingen sie nur noch mit Handys um Hilfe holen zu können.
Deutsche sprechen extra falsch
Kinder deutscher Herkunft, die als „Schweinefleischfresser“ verspottet würden, versuchten sich in der Rütli-Schule den Gewohnheiten der Mehrheit anzupassen und sprächen zunehmend bewusst auch gebrochenes Deutsch, um weniger aufzufallen.
Wegen der ständigen Probleme sei es seit zehn Jahren nicht gelungen, den Posten des stellvertretenden Schulleiters zu besetzen. Kaum ein Lehrer wage noch, Klassenfahrten und Ausflüge zu machen. Schulleiterin Brigitte Pick sei allein dagestanden und mittlerweile so krank geworden, dass sie nicht zurückkomme. Der Schülersprecher sei geflogen, weil er einen Mitschüler zusammengeschlagen habe.
Beitrag bearbeitet (31.03.06 12:51)