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Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:03
von sublime
Hab gerade gesehen, das doch ein paar mit Linux erfahrungen zu haben scheinen.

Ich habe da mal direkt eine ganz simple Frage, auf die dann vieleicht andere folgen :hihi:

- ist es normal, das Linux unter KDE allgemein langsamer ist als windows XP? 1GB Ram, P4 und ne 7200U/min Festplatte, ich habs testweise mal aufgespielt aber nur ne halbe stunde am laufen gehabt - viel langsamer als Windows und Internet über Router musste vor jedem Seitenaufruf immer erstmal 15sek. lang den DNS Server suchen trotz richtigem Gateway...

Gruss
Chris

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:09
von OSLer
Welche Distribution?
Dass er da 15 Sekunden Bedenkzeit hat, liegt aber nicht am Linux selbst, sondern entweder an der Netzwerkkonfiguration, der Treiberunterstützung der Netzwerkkarte oder ganz einfach am verwendeten Browser.
Und nen DNS-Server suchen? Wozu? Der Router hat nicht umsonst selbst nen Cache.
Insgesamt betrachtet ist es jedoch tatsächlich so, dass der KDE recht träge ist, aber den verwendet man ja auch nicht, wenn man auf Performance aus ist.
Die Auswahl der anderen sogenannten Fenstermanager ist recht gross, Gnome ist von den ALternativen wohl noch die bekannteste.


Gruss Lars

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:15
von sublime
Suse 9.3
Ich meinte auch die Netzwerkonfiguration. Die hat einfach nciht die Konfig gefressen die ich ihm gegeben hatte. Ich meine Router-Adresse als Gateway reichte bisher jedem Windows System was ich konfiguriert habe. Es sollte auch Linux reichen, ein bischen automatisierung erwarte ich da schon.
Wozu es den DNS Sewrver gesucht hat weiß ich nciht, die beiden korrekten DNS Server waren auch im Router nach connect hinterlegt. Hab ne halbe Stunde rumprobiert, danach isses runtergeflogen.

Ist Gnomde wesentlich schneller als KDE? KDE war ziemlich träge, sowohl beim Programmaufruf als auch bei reaktionen der bedienelemente. ausserdem meinten sich programme mal aufzuhängen bzw. sich nciht mehr starten zu lassen nachdem man mehrmals die netzwerk konfiguration geändert hatte.

Gruss
Chris

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:26
von OSLer
Das mit der Netzwerkkonfig ist recht bekannt, im Normalfall reicht die Routeradresse auch als Gateway, DNS-Server brauchen gar nicht eingetragen werden, die bekommt der Router bei der Einwahl mit deinen Verbindungsdaten eigentlich vom Provider automatisch, vielleicht lag da schon das Problem?
Fungiert dein Router auch als DHCP-Server? Oder nagelst Du die IP-Adresse fest?
Ne noch halbwegs zügige Distribution ist z.B. Suse 8.1, RedHat 9 oder Debian (selbst die aktuellste Version dieser Distri).
Gnome ist in Relation zum KDE teilweise 3x so schnell, kommt in etwa an das Niveau eines frisch installierten XP SP2 heran.
Hast Du die Netzwerkkonfig über YAST geändert?


Gruss Lars

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:28
von sublime
Hi Lars,

DHCP war aus, hatte feste IPs vergeben. Hatte es aber auch nochmal mit DHCP versucht. DNS Server hatte ich nciht eingetragen, wie du schon sagtest lagen die ja im Router automatisch drin, die holt er sich ja beim connect.
Genau, hatte es über Yast geändert.
Ich schau mir mal Debian an, würde nämlich doch ganz gerne als erstes System Linux laufen lassen.

Gruss
Chris

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:32
von sublime
Hab die Debian Destri in die Bittorrent Liste eingefügt, werd mal 2 DVD Rohlinge opfern und testen.

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Mi 21. Sep 2005, 18:58
von OSLer
Lad das Manual gleich mit runter, gibt es tatsächlich als Einsteigerversion auf Deutsch, doch recht hilfreich und gut beschrieben.


Gruss Lars

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Do 22. Sep 2005, 12:45
von GTX
Da habe ich doch auch mal eine Frage, ich brauche ein Programm um .c Dateien zu komplilieren. Habe auch Suse 9.3
Ist da was dabei und nur nicht mit installiert oder muss man das Programm erst mit Path hinzufügen?

Ich DOOF :hihi:

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Do 22. Sep 2005, 12:53
von OSLer
Ist lediglich nicht mitinstalliert, findest Du auf einer der CD´s bzw DVD´s bestimmt was passendes.
Hier noch Infos dazu:
http://www.oreilly.de/german/freebooks/ ... ch133.html


Gruss Lars



Beitrag bearbeitet (22.09.05 13:57)

Re: Linux-Fragen

Verfasst: Do 22. Sep 2005, 13:51
von Tempest
Ich muss ja zugeben, dass es bei mir schon wieder 1,5 Jahre her sind, seitdem ich Linux tagtäglich verwendet habe.

Vor ca. 5 Jahren oder so bin ich mit RedHat 5.2 angefangen. Damals hat's mich noch 2 Wochen jeden Abend gekostet, um meine damalige SoundBlaster AWE32 ISA PnP Soundkarte zum Laufen zu bringen. Hach, war das schön, als es dann funktioniert hat :-)

Ich habe dem RedHat 5.2 dann die KDE (war gerade frisch herausgekommen) geschenkt und war begeistert, schnell, absturzsicher, alles, was man haben wollte.

Dann wurde Mandrake, das ja lange Zeit auf RedHat basierte, ziemlich beliebt, und ich habe neu angefangen mit Mandrake 7.2. Das war auch wieder schön schnell, KDE drauf, alles lief fein, konnte sogar mit meinem langsamen AMD K2-350 CPU DivX ansehen (über das wirklich tolle Programm Xine) sowie elektrische Schaltungen entwickeln, Mathematiksachen machen (alles kostenlose Software, die natürlich zuerst kompiliert werden musste, das war immer wieder ein spannender Moment, ob amn denn auch alle abhängigen Bibliotheken hat), tja, alles in Butter, hatte eigentlich überhaupt kein Bedürfnis, auf eine neuere (wie damals aber schon in der presse berichtet) langsamere Version hoch zu rüsten.

Dann musste ich aber unbedingt eine neue Hauptplatine einbauen mit 2 P3 CPUs, tja, da funktionierte das Windoof zwar noch, aber Linux hat die weisse Fahne geweht.

Das war für mich dann die Ausrede, mal schnell die damals neueste Mandrake Disti drauf zu spielen, langsam, unstabil, zu viel Arbeit, das alles wieder einzustellen, seitdem habe ich's dann gelassen.

Hinzu kam noch, dass was mich bei früheren Linux-Versionen immer gestört hat, wenn man eine neue Version von einem einzigen Programm installieren möchte, man oft das komplette Betriebssystem neu installieren muss, wegen dieser Bibliotheksabhängigkeit. Man kennt es ja: make ... es fehlt die und die Bibo. Wird die Bibo runtergeladen, make, ... es fehlen wieder sämtliche neuere Versionen sämtlicher Bibos, die die erste Bibo braucht, damit ich überhaupt die neuere Version des ursprünglichen Programms erneuern kann, ... und und und :bang: . Das nervt einfach. Das, muss ich ja zugeben, isty bei Windoof wirklich besser: Neue Version von Winzip? Kein Problem, rauf damit, fertig.

Rolf hat mir aber verklickert, dass das alles bei Debian ja gaaanz anders sein soll :-)

>ich brauche ein Programm um .c Dateien zu komplilieren.

Jede Disti hat an und für sich einen C-compiler, versuch mal an der Kommandozeile: cc oder make

Tempest