was hat ein Marder mit Motorproblemen und einem brennenden Rocco zu tun?
Verfasst: Mo 9. Okt 2006, 21:51
Tja, heute wurde ich zum ersten Mal in meinem Leben von einem Marder körperlich verletzt und auch mein Rocco stand deswegen schon mal in Flammen.
Ok, ich fange mal ganz von vorne an.
Die Storry fing an als ich mit dem Rocco auf der Autobahn fuhr. Er lief ganz gut, erreichte aber nicht ganz die Höchstgeschwindigkeit. Ich führte das auf nicht mehr ganz einwandfreie Einspritzventile zurück und machte mir erstmal keine Sorgen (Ventile sollten eh bald getauscht werden).
Daheim angekommen stellte ich fest, dass es in meinem Koferraum brannte. Ok, Feuer gelöscht und auf die Fehlersuche begeben. Eine Zeit lang dachte ich an defekten Unterbodenschutz. Nachdem der Motor aber immer wieder Probleme machte schaute ich mir die Einspritzdüsen an. Naja, sie waren nicht mehr so prikelnd. Ok, einige waren hin. Also habe ich diese ersetzt. Wenige Wochen später waren plötzlich wieder Düsen defekt. Das führte ich dann auf Rostansatz zurück. Die Motorenprobleme erklärte ich mir dann durch zu mageres Gemisch, wenn eine Düse verstopft.
So, heute fuhr ich frühs nach Kempten. Plötzlich hatte der Motor keine Leistung mehr und das Auto gröllte wie ein Traktor. Zudem zischte etwas ziemlich laut im Motrraum und es klackerte wie verrückt. Mein erster Gedanke war "na toll, ein Motorschaden". Also runter von der Straße und Haube auf. Laut war es im Motorraum, der Motor lief aber ruhig im Stand. Dann sah ich was passiert war: der Verschlussgummi vom CO-Rohr war vollkommen zerfetzt. Ich versuchte dann den zerfetzten Gummi zusammenzudrücken um ihn mit Tesa zu verkleben. In dem Moment gabs eine Stichflamme und das Gummi brannte mir in den Fingern weg. Resultat: zwei Finger verbrannt und den ganzen Tag Schmerzen als besten Freund kennenlernen dürfen.
In meiner Mittagspause habe ich mir dann den Stopfen bei VW besorgt und draufgebaut. Der Motor brachte wieder volle Leistung und lief einwandfrei. Die Fahrt nach Hause war eine reine Freude, so schön lief der Motor schon lang nicht mehr. Die Hinfahrt nach Kempten hat er geradeso geschafft, auf 80km/h in 60s - Corsas und Puntos haben mich hupend überholt
.
Daheim angekommen schaute ich mir den Übeltäter genau an und was musste ich feststellen? Lauter kleine Bisspuren.
Da wurde mir plötzlich alles klar, die Drecksau von Marder hat nicht nur die Spritzdüse der Heckscheibe gefressen, sondern auch den Stopfen zerfleddert und damit für alle die Probleme gesorgt. Der Marder ist also Schuld, dass mein Rocco fast abgefackelt ist und jetzt auch noch meine verbrannten Finger (ok, die soll man nicht überall reinstecken). Trotzdem bin ich sauer auf diesen verf.... Marder
. Wenn der mir über den Weg läuft, dann kille ich den. Die ganze Zeit wo ich mir den Kopf über die Motorprobleme zerbrochen habe, die ganzen defekten Ventile, der Brand, alles wegen diesem Mistvieh.
Keeeeeen, lass uns Marder jagen gehen
.
Gruß,
Eugen
Beitrag bearbeitet (09.10.06 22:57)
Ok, ich fange mal ganz von vorne an.
Die Storry fing an als ich mit dem Rocco auf der Autobahn fuhr. Er lief ganz gut, erreichte aber nicht ganz die Höchstgeschwindigkeit. Ich führte das auf nicht mehr ganz einwandfreie Einspritzventile zurück und machte mir erstmal keine Sorgen (Ventile sollten eh bald getauscht werden).
Daheim angekommen stellte ich fest, dass es in meinem Koferraum brannte. Ok, Feuer gelöscht und auf die Fehlersuche begeben. Eine Zeit lang dachte ich an defekten Unterbodenschutz. Nachdem der Motor aber immer wieder Probleme machte schaute ich mir die Einspritzdüsen an. Naja, sie waren nicht mehr so prikelnd. Ok, einige waren hin. Also habe ich diese ersetzt. Wenige Wochen später waren plötzlich wieder Düsen defekt. Das führte ich dann auf Rostansatz zurück. Die Motorenprobleme erklärte ich mir dann durch zu mageres Gemisch, wenn eine Düse verstopft.
So, heute fuhr ich frühs nach Kempten. Plötzlich hatte der Motor keine Leistung mehr und das Auto gröllte wie ein Traktor. Zudem zischte etwas ziemlich laut im Motrraum und es klackerte wie verrückt. Mein erster Gedanke war "na toll, ein Motorschaden". Also runter von der Straße und Haube auf. Laut war es im Motorraum, der Motor lief aber ruhig im Stand. Dann sah ich was passiert war: der Verschlussgummi vom CO-Rohr war vollkommen zerfetzt. Ich versuchte dann den zerfetzten Gummi zusammenzudrücken um ihn mit Tesa zu verkleben. In dem Moment gabs eine Stichflamme und das Gummi brannte mir in den Fingern weg. Resultat: zwei Finger verbrannt und den ganzen Tag Schmerzen als besten Freund kennenlernen dürfen.
In meiner Mittagspause habe ich mir dann den Stopfen bei VW besorgt und draufgebaut. Der Motor brachte wieder volle Leistung und lief einwandfrei. Die Fahrt nach Hause war eine reine Freude, so schön lief der Motor schon lang nicht mehr. Die Hinfahrt nach Kempten hat er geradeso geschafft, auf 80km/h in 60s - Corsas und Puntos haben mich hupend überholt
.Daheim angekommen schaute ich mir den Übeltäter genau an und was musste ich feststellen? Lauter kleine Bisspuren.
Keeeeeen, lass uns Marder jagen gehen
Gruß,
Eugen
Beitrag bearbeitet (09.10.06 22:57)