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Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Do 30. Dez 2004, 21:30
von michaelX
Tja, ich hab da ja schon seit einer Woche ein ziemlich merkwürdiges Problem, das mir beinahe schon eine neue Kopfdichtung eingebracht hätte die dann aber doch nur eine Vergaserfußdichtung wurde.
Das Problem besteht leider weiterhin.
Ich fahre los, egal ob kalt oder lau oder warm, ca 40km, dann nimmt er ziemlich plötzlich nicht mehr richtig Gas an und ca 5 min später passiert beim gasgeben fast gar nichts mehr. Ich bleibe stehen, der Motor läuft wie auf drei Töpfen. Ich gebe im Leerlauf Gas, der Motor dreht unwillig hoch, weiterhin wie auf drei Töpfen. Dann, bei 4000 - 4500/min, dreht er plötzlich frei und das Auto fährt wieder als wäre nie was passiert. Nach 1,5h Stunden Autobahn (120 - 140 km/h) wieder das selbe Spiel.
Zündkerzen: Bosch W7DTC, 10' km (Kontrolle vorgestern)
Zündkabel, Verteilerkappe, Läufer: Mai 2004
Einstellung: neulich
Spritfilter: heute morgen erneuert, im alten kein Dreck drin.
1,6L EW Motor, Pierburg 2E2 Vergaser
Vorschläge? Ideen was das sein könnte?
m
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Do 30. Dez 2004, 21:40
von DerBruzzler
Da vereist eindeutig der Vergaser! Ist eine typische 2E2 Krankheit!
Mal alles vas mit Ansaugluftvorwärmung und Vergaser bzw. Ansaugrohrheizung zu tun hat durchchecken!
Hab aber das Problem bei meinem Vergasergolf damals auch nie ganz wegbekommen! und ne Menge anderer hatten das Prob auch schon!
Aber falls es dich tröstet: Das Problem tritt über 4 Grad Plus oder unter ca 5 Grad Minus nicht auf!
Gruß Daniel
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Do 30. Dez 2004, 21:54
von Die Grüne Gefahr
Wie Der Bruzzler schon gesagt hat!
Vergaservereisung! Schlauch vom Abgaskrümmer zum Luffikasten und die Regelung dafür kontrollieren! Kommt auch sehr gerne vor wenn der Motor irgendwo (kalte) Falschluft zieht!!!!!
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Do 30. Dez 2004, 21:57
von michaelX
Tja, das wirds wohl sein. Und ich hab mir tagelang den Kopf zerbrochen, was ich da schon wieder exotisches aufgegriffen habe ...
Kann man den Igel selber wechseln? Wenn ja, wie? Und das Heizelement im Vergaser?
Schlauch zum Abgaskrümemr wird schwierig, das Blech mußte neulich roher Gewalt weichn als wir den Zahnriemen gewechselt haben. Ich werde mal einen Aluschlauch in die grobe Richtung legen.
m
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Do 30. Dez 2004, 23:36
von Folterknecht
das heizelement am vergaser ist einfach nur mit einer kreuzschraube festgemacht und hat nen stecker am kabel ..einfach neues holen und austauschen .... dieser igel hat ja nix mit derm vergaser zu tun oder ??? der ist ja unten drin in der ansaugdingens .... der hat ja nix mit der vergaservereisungsverhinderugn zu tun .... vielelciht ist die druckstellerdose an der warmluftansaugung defekt wei schon erwähnt ..kansnte ja prüfen indem du mal den schlauch am vergaser zu dem teil abziehts udn mal reinpustest oder saugst ....
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Fr 31. Dez 2004, 02:01
von Reinhard
Hallo Michael,
denn gebe ich auch mal meinen "Senf" dazu:
Die Ansaugvorwärmung (Igel) schliesse ich mal aus, denn nach 40 km Fahrt ist die mit Sicherheit schon ausgeschaltet. Der "Igel ist nur während der Warmlaufphase in Aktion, dann übernimmt das Kühlwasser die Beheizung (ist ja eigentlich ein Widerspruch

).
Ein Defekt der Beheizung des Leerlaufsystems würde sich meiner Ansicht nach auch schon viel früher (während der ersten Kilometer) bemerkbar machen. Der Warmluftschlauch zum Vergaser ist auch nur im Leerlauf in Aktion (kann nich schaden den wieder in Funktion zu versetzen).
Ein ähnliches, wenn nicht gleiches Problem haben wir im Technik Forum diskutiert (bzw. sind noch am diskutieren):
http://forum.rowi.net/read.php?f=39&i=6248&t=6248
Für mich hört es sich bei Deiner Beschreibung so an, als wäre eventuell Wasser im Vergaser: Zitat: <<Dann, bei 4000 - 4500/min, dreht er plötzlich frei und das Auto fährt wieder als wäre nie was passiert.>> Ein Wassertropfen an einer Düse kann viel Unfug anrichten. Bei höherer Drehzahl ist er dann (vielleicht ) weg. Sieh mal, wie im angeführten Thread beschrieben, nach dem Tankeinfüllstutzen.
Viele Grüße:
Reinhard
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Fr 31. Dez 2004, 02:09
von Folterknecht
mmhhh bei meinem EX damals war an der luftansaugverteiler dose n schalcuh für die kaltluft der bis nach vorne ging ..... du kansnt ja spaßenshalber mal diesen schlacuh mit ner drahtschlinke so hindrehen das er hitnerm dem wasserkühler sitz ...dann wird dadurch auch durch den "kaltluftschlauch" erwärmte luft angesaugt wenn dann dein prob nimmer auftritt dann isses wohl vergaservereisung wegen der kalten luft ....
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Fr 31. Dez 2004, 11:11
von Roadagain
Hallo,
also dann teste mal die Vorheizungen.
Halte ich nach der beschreibung her für unwahrscheinlich. Hatte ich auch noch bei keinem meiner eigenen 2E2 motörchen und auch nicht bei problemfällen.
ich tippe da eher auf einen durchgerosteten einfüllstutzen. Der dr.Scirado hat das selbe problem. und es ist der einfüllstutzen.
Schau dir mal den spritfilter genau an....falls da sand und ähnliches drin ist kommt irgendwie dreck in den tank.
Das ganze liegt irgendwo an der spritzufuhr.....schau mal ob der spritfilter sauber ist...und sprit drin steht, wenn der wagen läuft. Ist der nicht saube bau einen neuen ein.
Grüsse
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Fr 31. Dez 2004, 12:17
von cekey
oj ja, vergaser
hatt ich auch mal
dann wollt ich mal sparsam fahren auf der Bahn, gleiche probleme wie du bis zum Motorausfall
irgendwan sprang er dann nochmal bei Vollgas an (Drehzahl bei 1000) stotterte sich dann hoch bis 5000 und dann bin ich nicht mehr ausm Gas raus bis ich von der Bahn musste
ich versuchte nie wieder zu sparen und hatte auch das Problem nicht mehr
meiner Meinung nach ist es Dreck im Vergaser oder Wasser aus´m Tank
wie du das wasser rauskriegst steht auf schrauber.tk
gegen den Dreck soll biodiesel bei Einspritzern helfen laut diesem Tip, evtl auch hier was
Re: Wer wagt eine Diagnose?
Verfasst: Fr 31. Dez 2004, 12:35
von michaelX
Danke erst mal für sämtliche Tips!
Das mit dem Einfüllstutzen hatten wir neulich schon mal, leider habt ihr mir nie verraten wo und wie ich da was nachschauen kann/muß
Die Spritfilter (der Vorbesitzer hat zwei hintereinander eingebaut. Warum auch immer

) sind gestern früh brandneu eingebaut worden und in den alten waren keinerlei Ablagerungen sichtbar, nix.
Was mich bei der ganzen Vorheizungsgeschichte weiterhin wurmt ist, daß das Auto je erst richtig heiß werden muß, um dann nicht mehr zu funktionieren. OK, auf der Autobahn werden im Ansaugkrümemr natürlich schon Geschwindigkeiten erreicht, die das vereisen wahrscheinlich machen und auch die Tatsache, daß kurz stehenbleiben dagegen hilft, spricht dafür.
Aber diese ganze elektrische Vorheizung kann doch nicht ständig laufen, da wäre doch jede Batterie in kürzester Zeit leer und im Sommer würde sämtlicher Sprit verdampfen.
Der Schlauch, der vom Bimetallfederdeckel zum Ansaugkrümmer führt wird richtig heiß, dort sollte also genug durchgehen um den Krümmer anständig zu heizen. Und 90° sollten Vereisungen doch einigermaßen verhindern können. *grübel*
m