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AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 12:34
von Alter16V
Ließe sich die Drehzahl bzw der Drehmomentverlauf nicht mit Trichtern einer anderen Länge soweit korrigieren, dass man in den normalen Drehzahlbereich kommt?
Ich meine, Moppeds sind Drehzal-Motoren, dafür sprechen ja auch schon die extrem kurzen Schwingrohrlängen. Wenn man jetzt "einfach" die Ansaugtrichter verlängert oder zwischen Klappenteile/Vergaser und Ansaugbrücke Distanzstücke verbaut, müsste das doch auf nen humanen Bereich zu verschieben sein. Oder unterliege ich jetzt grad nem gewaltigen Denkfehler?


Greetz, Hendrik

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 12:45
von elbe-elster-rocco
meine fresse seidlrocco.irgendwie hab ich das gefühl das du nichts begreifen willst....ich habe einen 9a.und ich habe eine vergaserbank einer r1.ich bin weder im besitz eines 1,3er motors weder eines kfz´s in den ich ihn hängen könnte oder würde.das wird nicht passieren.ich hab keinen polo ich hab nen 35i und 2 53b.also wenn du noch mehr so hilfreiche sprüche auf lager hast dann erzähl sie deiner mutti aber nicht mir.ich hab hier mal ne frage gestellt um mein wissen ein bisschen zu vervielfältigen und es gibt immer wieder so leute wie dich die so viel wissen haben das sie als erstes immer das unsinnige loswerden müssen.spar dir das einfach.mein motto ist.sag niemals nie.und ich bekomme den motor auch ohne euch zum laufen.hätte mich nur drüber gefreut wenn das evtl schonmal jemand gemacht hätte das er oder sie mir evtl ein paar tips geben könnte was ich beachten muss.sowas verkürzt nämlich den arbeitsprozess ungemein.

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 16:41
von seidlrocco
dann mach was du willst keine ahnung aber dicke fresse diese leute mag ich :D

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 18:39
von Stephan
Nö, das geht schon. Aber 1. braucht man dann jemanden, der die Trichter dreht oder sonstwie herstellt, sinnvollerweise in verschiedenen Längen zum Testen und man braucht genug Platz. Das heißt beim 8V, dass der Wasserfangkasten zumindest großzügig ausgeschnitten werden muß. Die Schwingrohrlänge kann man natürlich auch ausrechnen, zumindest theoretisch. Das ersetzt aber nicht die praktische Abstimmung.

Edit: hier gehts ja um einen 16V. Da wird es noch lustiger. Weil da mangelt der Platz wirklich im vorderen Bereich. Das ist mit den Schwingrohren, die speziell für den 16V schon passend sind (was den Winkel zum Kopf hin angeht), bzw passend hergestellt werden (dbilas oder so) im grenzwertigen Bereich. Der Kühler ist nämlich im Weg. Mit der Motorraddrosselgallerie wird es bestimmt nicht besser, wenn man so vorgehen will.

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 18:41
von Peet!
Alter16V hat geschrieben:Ließe sich die Drehzahl bzw der Drehmomentverlauf nicht mit Trichtern einer anderen Länge soweit korrigieren, dass man in den normalen Drehzahlbereich kommt?
Ich meine, Moppeds sind Drehzal-Motoren, dafür sprechen ja auch schon die extrem kurzen Schwingrohrlängen. Wenn man jetzt "einfach" die Ansaugtrichter verlängert oder zwischen Klappenteile/Vergaser und Ansaugbrücke Distanzstücke verbaut, müsste das doch auf nen humanen Bereich zu verschieben sein. Oder unterliege ich jetzt grad nem gewaltigen Denkfehler?


Greetz, Hendrik
Richtig,
und das ganze noch höher bedüst, im Verhältnis von 1 zu 1,8-2,0, müsste das gehen.
So ein paar Probierdüsen wären da garnicht schlecht.

Düsenbohrer gibts ja, da bräuchte man nur einen Satz Düsen, und die dann nach Geschmack machen.

gruß Peet

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 23:44
von Alter16V
Für nen Test zum Feststellen sollten doch durchaus Einfache Alurohre im passenden Durchmesser reichen, auf die man nen provisorischen Trichter stecken kann. Dann kann man durch schrittweises Kürzen der Rohre das passende Maß ermitteln und dann von nem Dreher die endgültigen Trichter anfertigen lassen. Oder auf die Enden ein Gewinde schneiden und die Trichtermündungen endgültig aufschrauben.

Noch ne Überlegung meinerseits: Die Motorräder haben ihre maximalleistung bei höheren Drehzahlen, jedoch weniger Hubraum. Der 16V hat 1.8 oder sogar 2 Liter. Der Volumenstrom müsste somit doch durch den 16V schon wesentlich früher stark genug sein um die Kraftstoffmengen in die Brennräume förden, die nötig ist.
Was ich damit sagen möchte, die Bedüsung dürfte doch eigentlich gar nicht SOOOOO verkehrt sein. Mit ner passenden Reibahle sollte das doch eigentlich recht schnell passen, oder etwa nicht?
Soviel zu meinen wirren Theorien, nun klärt mich über meine Denkfehler auf...


Greetz, Hendrik

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: So 14. Feb 2010, 14:03
von Friesenpöler
Moin Hendrik,
Im Prinzip entscheidet ja Unterdruck, Volumenstrom und Drehzahl.
Mal angenommen, der Motorradmotor hat 1000ccm und Füllungsgrad 0,9 und der Automotor 1,8 und Füllungsgrad 0,8 dann entsprechen 10000U/min in etwa 6250U/min beim Automotor.
Wenn jetzt der Motorradmotor max. 14500U/min drehen könnte, dann würde ich die Hauptdüsen um ca. 20% im Durchmesser erweitern (14500/1000= 1,45 Wurzel 1,45 ungefähr 1,2, also 20% mehr Durchmesser, um den gleichen Volumenstrom zu erreichen).
Also, soviel aufbohren braucht man da wirklich nicht!
Das meine Werte völlig daneben liegen können, das ist mit bewußt.

Wichtig ist das Kennfeld der Vergaser. Dieses ist stark abhängig vom Unterdruck. Einfach nur nach Luftmenge zu gehen, wäre quatsch.

Es gibt für Vergaser Kennfelder im Netz, vielleicht auch für die R1 Vergaser!

Ciao Claas

AW: 9A mit Yamaha R1 Vergasern

Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 08:31
von Sciroccoandy
Ich weiß das 1.3er Polomotoren mit Motorradvergasern (sauber eingestellt und richtig bedüst) schnurren wie Kätzchen und deutlich mehr Leistung haben.