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AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 18:38
von All Eyez on me
88er_GTX hat geschrieben:Jep, aber leider legen da immer weniger Prüfer wert drauf....
Kann Deine Erfahrung leider nicht teilen. Im Gegenteil...die werden immer pienziger und pingeliger...umso mehr freut man sich dann wenn alles ordnungsgemäß abgenommen ist. Ist manchmal ne ganz schöne Rennerei. Aber wat mut, dat mut.

AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 18:43
von BPower
Ich fahre jetzt seit 17 Auto, waren bis jetzt 10 verschiedene und alle inkl. der 3 meiner Frau waren tiefergelegt, entweder nur durch Federn, durch Stossdämpfer und Federn oder gleich durch ein Gewindefahrwerk, ich hatte beim eintragen aller Arten noch NIE ein Messprotokoll über Spur oder Sturzwerte vorlegen müssen.
Gruß BPower
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 18:47
von 88er_GTX
Ich denke das ist einfach regionsabhängig. Und natürlich vom Prüfer selber.
Dennoch gehört das einfach dazu nach einer Änderung am Fahrwerk! Und dann wundert man sich, wenn mans nicht macht, warum er auf einmal jeder Rille nachrennt oder nach links zieht.

Das sind (max!) 100€, die man für die eigene Sicherheit investiert.
Fachwerstatt

und wenn ich dann immer wieder sehe, das erst Spur und dann Sturz eingestellt wird und so Scherze
Das liegt daran, das sich inzwischen jede Tankstellenpletsche und Hinterhof-Garage "Fachwerkstatt" nennt.
Selbst in manchen VAG-Werkstätten laufen Vollpfosten rum...
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 19:42
von Guido S
moin,
ist der Drehwinkel von Querlenker und Spurstange denn nicht identisch??
Soweit ich weiß ist der Anlenkpunkt der Spurstange am Achsschenkel doch so ausgelegt?? Sonst würde ja beim beidseitigen Einfedern (z.B. beim Bremsen) jedesmal mehr Vorspur gegeben...und das würde einen ungleichmäßigen Verscheiß (Aussenkanten) der Reifen verursachen??
nein, der drehwinkel den du meinst ist der spurdifferenzwinkel. das ist der winkel (wo es beim erklären der azubis spannend wird

) ) um den das kurveninnere rad stärker eingeschlagen wird als das äußere.
der anlenkpunkt der spurstange zum federbein ist kein rechter winkel sondern in richtung fahrzeugmitte versetzt. daher der unterschiedliche einschlagwinkel.
wenn die büchse jetzt obendrein noch einfedert beschreibt der spurhebel eine winkelveränderung in richtung vorspur. (ich wünschte ich könnte hier eine zeichnung machen....

)
außerdem ist diese veränderung im minuten bereich. alte achsmeßstände konnten bestenfalls in 10 minuten abständen messen.
verschleiß entsteht dadurch nicht.
das der tüv vermessungsprotokolle sehen will ist mir neu. bei mir jedenfalls noch nie. im übrigen haben die meist eine spurplatte die beim drüberfahren übermäßig falsche einstellung anzeigt.
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Fachwerstattund wenn ich dann immer wieder sehe, das erst Spur und dann Sturz eingestellt wird und so Scherze
nana ! ganz dünnes eis !!!! es gibt fachwerkstätten die so heißen weil große markenschilder dranpappen und dann noch die richtigen (wie z.b.meine aber ich will ja keine schleichwerbung machen...

) )
Selbst in manchen VAG-Werkstätten laufen Vollpfosten rum...
die formulierung ist etwas unglücklich gewählt.
es muß heißen : in den meisten vag (gibt es ja nicht mehr sondern nur noch vw, audi,skoda und nutzfahrzeug fachbetriebe) werkstätten laufen fast ausschließlich vollpfosten rum. der durchschnittliche wert dürfte bei 10 "mechanikern" bei etwa 8-9 liegen.
guido
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 19:58
von sciroccomaker
hier mal ne schnelle chematische darstellung der querlenkers in verbindung mit jeweils "kürzeren" federbeinen....
maße waren mir grad scheiss egal... hoffe es ist verständlich, wenn nicht schreib ich gern später was dazu!
gruss Ivo + Denny
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 20:37
von ronin
Also, ich musste ein Vermessungsgutachten vorlegen. Wird auch garantiert im Gutachten der Federn gefordert.
Fachwerstattund wenn ich dann immer wieder sehe, das erst Spur und dann Sturz eingestellt wird und so Scherze
ne, das mach ich lieber selbst!
Selbst, ungenau etc. hin oder her... Erst Spur und dann Sturz, du kriegst ein Vermessungsgutachten, wenn da auch nur ein Wert daneben ist, dürfen die direkt wieder ran, bis alles passt. Wo sollte das Problem sein?
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 20:40
von 53B
Das die Werte auf dem Papier stimmen, in Wirklichkeit aber nur der Achsmessstand verarscht wurde, bzw sich die Mechaniker selber verarschen.
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 20:56
von ronin
53B hat geschrieben:Das die Werte auf dem Papier stimmen, in Wirklichkeit aber nur der Achsmessstand verarscht wurde, bzw sich die Mechaniker selber verarschen.
Hmmm, interessant. Ich kenn es nur so, dass du auf dem Bildschirm sehen kannst wie sich die Spur wieder ändert wenn du den Sturz verdrehst und anders rum...
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 21:12
von 53B
Wenn du das denkst, gibt genug Fehler die man machen kann um auf dem Papier trotzdem schöne Werte zu haben trotz des grössten Pfusch.
Aber mal davon abgesehen, wer sein Auto richtig einstellt für eine sportliche Fahrweise geht garantiert nicht nach VW Vorgaben. Bei meinem billig Fahrwerk krieg ich den Sturz nicht mal in die Toleranz mit den mitgelieferten Exzenterschrauben. Soll ich mir da jetzt einen Kopf machen? In meiner Reifenfreigabe sind irgendwas mit 2° negativer Sturz als Grenzwert drin, das hab ich noch nicht. Denke mal in dem Zusammenhang könnte ein TÜVer auch ein Achsvermessungsprotokol sehen wollen.
AW: Sturzveränderung bei Tieferlegung???
Verfasst: Do 20. Nov 2008, 11:46
von TÜ-53B
Federn sind schon seit 15 jahren eingetragen, nur hatte ich zwischendurch mal wieder original fedren drinn. Auf den Federn kann man eh nix mehr erkennen unterbodenschutz wachs rost schmutz dreg usw. hat noch nie jemand interesiert.
mfg