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AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Di 18. Nov 2008, 21:25
von Angel
wie gesagt, addy hat die einstellbaren auch eingetragen. zumindest zusammen mit der kompletten bremsanlage. hab den schein nicht gesehen. aber wer den großen 1.8t im einser eingetragen bekommt, stellen die dinger ein kleineres problem darf würde ich sagen
gruß angel
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Di 18. Nov 2008, 21:35
von Scirocco GTR
nimm doch einfach bremsdruckminderer von einem trommelbremsenwagen, scirocco mit 95ps zum beispiel. könnte aber sein das es dann einwenig heftig wird. hab da noch zwei von liegen wenn du es ausprobieren willst.
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Di 18. Nov 2008, 22:33
von All Eyez on me
Man kann viel eintragen lassen, wenn der Prüfer gut gelaunt ist und das Geld stimmt.
Ich will die Eintragung vom Addy jetzt nicht anzweifeln, aber die Motorleistung allein im Einser (der nicht grade der stabilste ist) abzunehmen und Aluplatten am unteren Ende der abgeschnittenen Front machen schon nachdenklich. Der wagen ist klasse, da gibt´s nix. Aber bei jedem TÜVer würde der sicherlich nicht durchkommen. Unsere zumindest hätten da einiges dran zu meckern...
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 13:19
von hadef
die eintragung von so einem bremsdruckregler is absolut unproblematisch. das problem stellt sich ja immer bei unseren rallyeautos, wenn wir auf hydraulische handbremse umbauen.
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 13:35
von Mr.Burnout
die eintragung von so einem bremsdruckregler is absolut unproblematisch. das problem stellt sich ja immer bei unseren rallyeautos, wenn wir auf hydraulische handbremse umbauen.
Echt??? Gibt es die Dinger mittlerweile auch mit Gutachten?
Wusste ich garnicht
Baut ihr bei der Handbremse denn eine zusätzliche Hydraulik ein?
Weil für den Straßenverkehr ist es vorgeschrieben daß die Feststellbremse ein eigenes System, unabhängig von der Betriebsbremse, sein muss...
Andererseits bekommt man schon viel für teures Geld eingetragen was keinen realen Bestand hat...der nächste TÜVer trägts dann wieder aus.
Ich für meinen Teil jedenfalls bin da gerne auf der sicheren Seite mit 100%ig hieb- und stichfesten Eintragungen
Gruß
Stefan
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 13:59
von Angel
beim ady ist der bremskreis auch nicht mehr quer sondern links und rechts, wegen dem großen unterschied der reifenbreite meinte er
gruß angel
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Mi 19. Nov 2008, 21:29
von hadef
@ stefan
mit gutachten gibts die net, soweit ich weiß. gab da aber noch nie probleme, weils ja ersichtlich is, dass wir sowas brauchen.
das einfachste ist, wenn man die aufteilung der bremse auf vorne/hinten umbaut, eine leitung nach hinten legt und in diese leitung den druckregler und den bremszylinder einbaut. anschließend wird dann nach rechts und links verteilt. die serienhandbremse bleibt als feststellbremse mit drin, da wir keine feststellung in die hydraulik mit einbauen. das würde zwar gehen, macht aber alles etwas aufwendiger (da wird auch nix gekauft, ausser dem bremszylinder, das wird selbst gebaut). muss aber alles dann auch komplett eingetragen werden, also: bremskreisänderung, handbremse und druckregler.
es gibt aber wohl keine eindeutigen vorgaben, was eine feststellbremse ist. ein bekannter hat in seinem rallye-auto (golf 2) als feststellbremse 2 unterlegkeile eingetragen, die er im auto dabei haben muss (kein scherz).
in unserem gruppe b lada gibts nur eine feststellung in der hydraulik. is auch so eingetragen.
noch dazu kommt wahrscheinlich der bonus, dass man bei uns meist erkennt, dass es motorsport-fahrzeuge sind, die nicht abends vor der disco den dicken machen.
so hab ich in meinem fiesta auch ganz ohne problem und auch ohne sonder-tüv meine vollschalen mit hosenträgergurten eingetragen bekommen. für beides kein gutachten, nur aufkleber (sitze) bzw. label (gurte) mit fia-homologation.
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Fr 21. Nov 2008, 15:44
von Pink
philipple hat geschrieben:
ich kenne den Auslegungspunkt der Bremse wie sie original beim 2er installiert ist nicht, denke aber dass der weit über z=1 liegt. Das Problem ist, ich komm selbst bei trockenster Straße, idealer Reifendruck usw.. nicht mal annähernd an eine Verzögerung von 1g (habs nicht gemessen bin aber zwecks Studium hin und wieder in der Bremssentwicklung tätig und kanns daher grob abschätzen)
Die Vorderachse blockiert, lange bevor die HA an ihre Bremskraft/Achslast-Ausnutzungsgrenze kommt. Dadurch wir bei einer Vollbremsung entscheidende Bremskraft an der Hinterachse und somit Bremsweg verschenkt.
Das will ich nun ausgleichen.
Hallo,
das kannst Du aber nur wenn die Bremskraftverteilung optimal ist. Dazu sollten die Scheiben vorn und hinten annähernd gleich groß sein, das Kolbenflächenverhältnis um 67/33 - 71/29 % betragen.
Man kann zwar mittels Regler, z. B. 3/25 noch mehr Bremskraft auf die kleine HA-Scheibe übertragen, kommt dem Grenzbereich dabei aber sehr nahe, so das die HA unter extremen Bedingungen doch vor der VA blockiert.
Für 15" stellt die Girling 60 Anlage in Verbindung mit meinen großen Systemen 279x10,5mm / 279x24mm das Optimum dar.
Dazu trägt auch die verwendete Doppelregelung bei. Mir geht es aber bei der Kombination beider Reglertypen um eine optimale Ausnutzung der Bremskräfte. Durch die minimale LAB-Minderung zur HA kann ich einen höheren Umschaltdruck bei dem festeingestellten Regler realisieren und damit den Blockierdruck der HA-Bremse erhöhen!
Man könnte auch eine HA-Sonderanlage im Ø 256 / 258mm für 14" konstruieren, die Spur wird hier aber min. 15mm pro Rad breiter.
MfG
Wolfgang
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Fr 21. Nov 2008, 16:02
von philipple
Hallo Wolfgang.
Sorry, ich habs immer noch nicht ganz kappiert, warum die HA Bremsscheibe für eine optimale Auslegung gleich groß sein sollte wie die vordere...
Die Bremskraft ist das Bremsmoment dividiert durch den Reifenrollradius.
Das Bremsmoment ergibt sich aus Wirkradius der Bremsscheibe (Bremsscheibendimension), Reibwert Belag zu Scheibe und Anpresskraft Belag.
Die Anpresskraft hängt wieder vom Bremsflüssigkeitsdruck und der Kolbenfläche ab.
Ob ich das Bremsmoment nun über den Wirkradius oder den Bremsdruck anpasse spielt doch erst mal keine Rolle?! vorrausgesetzt, die Bremsscheibe ist groß genug um bei dem Druck der max. zur Verfügung steht optimal ausgelegt zu werden. Aber ich denke genau das ist auch die kleine Bremsscheibe, denn würde ich komplett ohne Druckminderer fahren würde er ja sicherlich hinten überbremsen.
Die thermische Belastung der Bremsscheibe lass ich jetzt mal außen vor, dabei ist größer sicher von Vorteil...
Das Problem sehe ich auch, wie du schon sagtest, dass durch den Tausch der Minderer gegen die nächst höheren die Gefahr besteht, dass die Auswirkungen schon zuviel des guten sind. Hier wären eben die Einstellbaren von Vorteil. wie z.B. Sandtler
Gruß Philipp
AW: einstellbare Bremsdruckminderer??
Verfasst: Fr 21. Nov 2008, 16:42
von Pink
Hallo,
das Problem ist die Ungleichverteilung, d. h. die normale HA-Scheibe hat nicht genügend Kraft um das Auto hinten unten zu halten. Du siehst es ja auf dem Rollenprüfstand, Handbremse / Fußbremse und das Auto geht hinten in die Knie.
Wenn diese (Gegen-) Kraft zur VA nicht groß genug ist, federt das Heck stärker aus, somit sinkt der Anpressdruck der HA, somit kann ich weniger Bremskraft übertragen.
D. h. bei stark ausgefedertem Heck reicht ein geringer Bremsdruck zur Blockade der HA-Bremse, ohne das diese groß in den Abbremsvorgang eingewirkt hat. Bei meiner Kombination bleibt das Heck bei einer Vollbremsung unten:
http://www.wobed.de/pink/video4.MOV
http://www.wobed.de/pink/video3.MOV
Auch mit einstellbaren Minderern kann man dieses Manko nicht aufheben.
Man könnte theoretisch das Moment hinten mittels eines größeren Sattels vergrößern, jedoch gilt: Je größer der HA-Sattel, desto niedriger muß der Umschaltdruck des Reglers gewählt werden (zumindest bei gleich großen Scheiben vorn und hinten).
MfG
Wolfgang