So hatte ich damals meinen 9A-Umbau gemacht. Ist allerdings schon knapp über 15 Jahre her. Hab nicht mehr alle Details im Kopf. Die nachfolgenden Punkte beschreiben den Komplettumbau. Das geschah aus Kostengründen nach und nach.
1. 9A-Block besorgt (mit Zwischenwelle, die passte damals vom KR nicht ganz)
2. Kurbelwelle besorgt
3. Leichtere Kolben besorgt
4. H-Pleuel besorgt
5. Andere Ölpumpe besorgt (weiss nicht mehr, welche das war)
6. Kopf geplant (2/10 oder 3/10... weiss nicht mehr genau)
7. Andere Nockenwellen
8. Steuergerät mit anderem Zündkennfeld
Wenn mich nicht alles täuscht hat mein Motorspezi die Nockenwellen damals aus 'nem plattgefahrenen Nothelle-Golf rausgerupft.
Durch die leichteren Pleuel und Kolben reduziert sich das Massenträgheitsmoment erheblich. Dann kommt auch die Drehfreudigkeit beim 9A wieder zurück
Dann wurden noch Modifikationen an der K-Jet gemacht, damit bissel mehr Sprit gefördert wird. Das wurde aber extern von nem anderen Spezi gemacht. Der hat wohl nie was anderes gemacht. War auch nachher ein anderer Warmlaufregler drin, als er den Wagen wieder zurückgebracht hat.
Alles zusammen brachte das ganze Spiel nachher rund 180 PS auf dem Prüfstand. Ich weiss aber nicht mehr, bei welcher Drehzahl.
Wenn ich das heute noch mal machen würde, würde ich da auf jeden Fall noch eine einstellbare Kette für die Nockenwellen und ein verstellbares Nockenwellenrad einbauen. Denn die Kopfplanerei wirkt sich beim 16V schon deutlich auf die Steuerzeiten aus. Vor allem, wenn man Sportnockis drin hat.
Mit Kette und Nockenwellenrad lässt sich das noch besser justieren. Ob's noch spürbar Leistung bringt... keine Ahnung... aber die Laufruhe lässt sich damit auf jeden Fall wieder bissel herstellen.
Ich schätze mal, wenn Du das heute so machst, und ordentliche Teile verwendest, dann packst Du locker 5000-6000 Taler aus. OK.. ich weiss ja nicht, was Du alles selber machen kannst, und wie Deine Bezugsquellen sind.
EDIT:
Fächerkrümmer vergessen