Re: Der Film "Loose Change"...
Verfasst: Mo 4. Sep 2006, 23:20
Also ich hatt mir ja eigentlich vorgenommen, den ganzen Diskussionskram bezüglich 9/11 komplett zu ignorieren.
Weil....
...es sich dabei lediglich um eine Ansammlung von Meinungen handelt, die zu weilen auch in extrme Überzeugung übergehen. Dabei gibt es dann auch final gesehen nur 2 Möglichkeiten. Alles wahr, oder alles Lüge. Feddich. Mehr kommt dabei ja nicht rum. Ich möchte dabei mal an das Kennedy-Attentat erinnern. "The Never Ending Story". Und..... wissen wir nun nach über 40 Jahren mehr?..... Nö! Außer vielleicht, dass wir an den Trick mit der magischen Kugel nicht glauben. Das war's aber im Groben und Ganzen auch schon.
Ich will damit nicht sagen, dass mir das scheissegal ist. Das kann es ja auch nicht sein. Egal ob Verschwörung oder nicht. Beide Möglichkeiten würden Konsequenzen, bzw. Möglichkeiten nach sich ziehen, die einem das Blut in den Adern gerinnen lassen müssen, wenn man sich dabei um die Tragweite des Potentials Gedanken macht, was aus solchen Ereignissen hervorgeht, und wie man damit umgehen kann (oder auch nicht). Aber lassen wir das Geschwafel mal. Eine etwas andere Frage erscheint mir da viel interessanter.
Wonach wird eigentlich gesucht oder gefragt?
Was ändert es denn an der Qualität dieses Ereignisses, indem wir uns nur mit der Frage beschäftigen, ob es sich nun um eine Verschwörung oder um einen Terroranschlag handelt? Ich fürchte, dass das Ereignis an sich dabei immer mehr in den Hintergrund tritt.
Was will uns der Fox damit sagen?
Also.... wenn es eine Verschwörung gewesen ist, dann müssen wir uns ja gewaltig fragen, wozu eine Regierung bereit ist, um irgendwelchen Interessen, die wir nicht mit Gewissheit durchschauen können, nachzugehen, und zwar nahezu ohne Rücksicht auf Verluste. OK, das Volk wir ja regelmäßig verheizt. Hierzulande müssen wir blechen für alles, was andere verbocken, in anderen Ländern stehen Kinder mit der Knarre in der Hand an der Front.
Tut mir einen Gefallen, und qualifiziert nicht diese Gegenüberstellung, es geht hier ums Prinzip. Danke.
Wenn es sich um einen Terroranschlag handelt (was ich übrigens eher glaube), dann muss man sich doch darum Sorgen machen, was die Jungs noch alles drauf haben, und wen es wann wo auch immer treffen kann.
Macht doch in der Konsequenz keinen so wirklich großen Unterschied, außer vielleicht, dass wir eine bestimmte Gegend auf unserem Planeten chronisch zum Klassenfeind erklären, und mal wieder unzählige Menschen über einen Kamm scheren. Irgendwann sind das nämlich dann alles Terroristen, wenn das so weitergeht.
Ich muss aber auch gestehen, dass mir an meiner Einstellung zu dieser Sache auch etwas nicht gefällt. So wie ich das Thema behandele, könnte man auch sagen: "Na dann brauchn wir ja überhaupt nicht mehr diskutieren, denn richtig bewegen können wir ja eh nichts."
Aber so denke ich grundsätzlich nicht. Speziell zum Fall 9/11 jedoch würde ich sagen, trifft das zu. Ebenso wie bei dem Kennedy-Attentat.
Aber noch was zum Trägheitsprinzip von Superhobel.
Hi Chris...
Die Sache mit dem Laternenmast kann man so, wie Du das dargestellt hast , nicht ganz stehen lassen, denke ich. Denn der Mast bringt die 150kg ja nicht komplett an der Stelle auf, wo die Tragflächen ihn getroffen haben könnten. Der Stein, den Du zum Vergleich anbringst, liefert ja schon etwas andere physikalische Voraussetzungen. Glaube schon das der Flieger die umgesäbelt hat.
Weil....
...es sich dabei lediglich um eine Ansammlung von Meinungen handelt, die zu weilen auch in extrme Überzeugung übergehen. Dabei gibt es dann auch final gesehen nur 2 Möglichkeiten. Alles wahr, oder alles Lüge. Feddich. Mehr kommt dabei ja nicht rum. Ich möchte dabei mal an das Kennedy-Attentat erinnern. "The Never Ending Story". Und..... wissen wir nun nach über 40 Jahren mehr?..... Nö! Außer vielleicht, dass wir an den Trick mit der magischen Kugel nicht glauben. Das war's aber im Groben und Ganzen auch schon.
Ich will damit nicht sagen, dass mir das scheissegal ist. Das kann es ja auch nicht sein. Egal ob Verschwörung oder nicht. Beide Möglichkeiten würden Konsequenzen, bzw. Möglichkeiten nach sich ziehen, die einem das Blut in den Adern gerinnen lassen müssen, wenn man sich dabei um die Tragweite des Potentials Gedanken macht, was aus solchen Ereignissen hervorgeht, und wie man damit umgehen kann (oder auch nicht). Aber lassen wir das Geschwafel mal. Eine etwas andere Frage erscheint mir da viel interessanter.
Wonach wird eigentlich gesucht oder gefragt?
Was ändert es denn an der Qualität dieses Ereignisses, indem wir uns nur mit der Frage beschäftigen, ob es sich nun um eine Verschwörung oder um einen Terroranschlag handelt? Ich fürchte, dass das Ereignis an sich dabei immer mehr in den Hintergrund tritt.
Was will uns der Fox damit sagen?
Also.... wenn es eine Verschwörung gewesen ist, dann müssen wir uns ja gewaltig fragen, wozu eine Regierung bereit ist, um irgendwelchen Interessen, die wir nicht mit Gewissheit durchschauen können, nachzugehen, und zwar nahezu ohne Rücksicht auf Verluste. OK, das Volk wir ja regelmäßig verheizt. Hierzulande müssen wir blechen für alles, was andere verbocken, in anderen Ländern stehen Kinder mit der Knarre in der Hand an der Front.
Tut mir einen Gefallen, und qualifiziert nicht diese Gegenüberstellung, es geht hier ums Prinzip. Danke.
Wenn es sich um einen Terroranschlag handelt (was ich übrigens eher glaube), dann muss man sich doch darum Sorgen machen, was die Jungs noch alles drauf haben, und wen es wann wo auch immer treffen kann.
Macht doch in der Konsequenz keinen so wirklich großen Unterschied, außer vielleicht, dass wir eine bestimmte Gegend auf unserem Planeten chronisch zum Klassenfeind erklären, und mal wieder unzählige Menschen über einen Kamm scheren. Irgendwann sind das nämlich dann alles Terroristen, wenn das so weitergeht.
Ich muss aber auch gestehen, dass mir an meiner Einstellung zu dieser Sache auch etwas nicht gefällt. So wie ich das Thema behandele, könnte man auch sagen: "Na dann brauchn wir ja überhaupt nicht mehr diskutieren, denn richtig bewegen können wir ja eh nichts."
Aber so denke ich grundsätzlich nicht. Speziell zum Fall 9/11 jedoch würde ich sagen, trifft das zu. Ebenso wie bei dem Kennedy-Attentat.
Aber noch was zum Trägheitsprinzip von Superhobel.
Hi Chris...
Die Sache mit dem Laternenmast kann man so, wie Du das dargestellt hast , nicht ganz stehen lassen, denke ich. Denn der Mast bringt die 150kg ja nicht komplett an der Stelle auf, wo die Tragflächen ihn getroffen haben könnten. Der Stein, den Du zum Vergleich anbringst, liefert ja schon etwas andere physikalische Voraussetzungen. Glaube schon das der Flieger die umgesäbelt hat.