Rocco-Freak hat geschrieben:Ja schon mehr leistung...
und vor allem mehr drehzahl und besseren klang...
hört sich vllt bescheuert an aber is so xD..
gruß
Konkretisiere doch mal dein Ansinnen!
"Mehr Leistung" kann ich ja noch verstehen, "mehr Drehzahl"??? - oder meinst du eine größere Höchstgeschwindigkeit und "besseren Klang" sollte subjektiv von jedem selbst bewertet werden.
Es gibt bestimmt genügend VW-Modelle aus gleichen oder etwas neueren Baujahren wie der Scirocco 2, die mit leistungstarken Motoren ausgerüstet sind (G60/VR6).
Damit hätten wir aber schon die "Top-Motorrisierungen" vom Golf 2, Golf 3 und Corrado erwähnt.
Wenn´s mehr werden soll, müssen diese Motoren einer Leistungssteigerung unterzogen werden.
Oder es soll ein Serienmotor aus dem VAG-Segment mit noch mehr Leistung Einzug in den Scirocco finden.
Da sind wir eigentlich beim 1,8T 20V Turbo oder noch besser 2,0l TFSI.
Dort ist es in keinster Weise mit "Plug-and-Play" getan! Alles mag zwar aussehen, als wenn es passt - wenn´s so wäre, würde jeder 1,8T fahren.
Nur das Anpassen der Motorhalter sollte man so gelassen sehen, als wenn man beim Scirocco den Heizungkühler im Innenraum wechselt! Wer´s schon mal gemacht hat, weiß wovon ich rede - dieses sind aber die geringsten Anforderungen bezüglich handwerklichem Geschick, Geduld und stoischer Gelassenheit.
Dies sollte aber als minimale Herrausforderung angesehen werden. Wenn man´s endlich geschafft hat alles - wirklich alles einzubauen, zu ändern oder neu zu gestalten, ist da noch die Elektrik:
Egal ob man nun eine komplette Elektrik einbaut oder aber nur die "antriebsstrangrelevante" Elektrik verbaut - dieses ist sehr zeitaufwendig (was ja kalkulierbar ist), aber schlimmer ist es, daß in diesem Bereich die Fehlerhäufigkeit sehr hoch ist und dessen Auffinden einen fast an den Rand des Wahnsinns treiben kann, obwohl der eigene Charakter eher gelassen ist!
Im Konsenz:
mechanische und somit "handwerkliche Arbeit" (also Schraubenschlüssel, Flex und Schweißgerät) sind zeitlich kalkulierbare Arbeiten mit einer geringen Fehlerquote. Falls Fehler auftreten, sind sie eigentlich recht schnell eingegrenzt und beseitigt.
Arbeiten an der Elektrik benötigen kein eingehendes "handwerkliches Geschick" - haben aber einen hohes Maß an Fehlerwahrscheinlichkeit, bei der Fehler oftmals nur sehr schwer eingrenzbar sind und damit auch zeitlich kaum kalkulierbar sind und ein hohes Maß an Geduld und Gelassenheit verlangen.
Gruss.