also, bei meinem dx stimmen die steuerzeiten auch ned 100%ig...
ich hab keine ahnung, ob es vom planen kommt (war kaum material, einfach nur zum richten) oder ob ihn vorher schonmal jemand geplant hatte, oder ob es an der schrick nocke liegt.
Jedenfalls hab ich die geschichte ausgemessen, weil ich mir nicht sicher war, ob meine Steuerzeiten genau passen... und siehe da, 4grad nockenwelle zu früh, sprich 8grad kurbelwelle. läuft aber trotzdem ohne probleme.
Und trotz der 12,3mm nockenhub setzt nix auf.
aber ich werde mir trotzdem auch noch en verstellbares rad zulegen, um das ganze optimal einzustellen.
Ausmessen kannst du es folgendermaßen:
Du setzt ne messuhr auf den Stößel einer Einlassnocken und steckst ne gradscheibe auf die kurbelwelle/nockenwelle.
dann drehst du den Motor von Hand und notierst du dir alle 5-10grad den Hub den das ventil gemacht hat (an der Messuhr abgelsen).
Das ganze machst du 2 kw umdrehungen bzw eine Nockenwellendrehung.
Dann wiederholst du das Ganze bei dem Stößel der Auslassnocke des gleichen zylinders (am besten beim ersten zylinder machen, weil du da bei 0grad anfangen kannst, also OT-markierung).
Aus den notierten Werten erstellst du dir ein Diagramm (zb in excel oder so)
und die Optimale einstellung ist, wenn der punkt, an dem beide Ventile gleichweit geöffnet sind genau im OT liegt.
hier mal noch ein Bild, wie so ein Diagramm aussieht
Rot=Auslassventil
Blau=Einlassventil
Gelb= Kolbenbewegung
untere Skala= Grad Kurbelwelle
linke Skala= Ventilhub in mm
Die Kolbenbewegung dient nur zur veranschlaulischung, sie passt nicht in die Hubskala der Nockenbewegung
Der Ventilhub entspricht hier nicht den vollen 12,3mm da beim Messen ja am Stößel gemssen wird, man also den tatsächlichen Ventilhub misst, welcher sich aus Nockenhub abzüglich ventilspiel zusammensetzt
unten im Anhang nochmal übersichtlicher in klein... aber hier kann man die Werte besser erkennen
