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AW: Schockmomente...

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 22:09
von smove
Als ich mit meinem 16V das erste mal zur Berufsschule gefahren bin... auf dem Rückweg hatte ich so eine Unwucht vorne das das Lenkrad vibriert hat wie blöde.

Bin dann an der nächsten Ausfahrt raus, kontrollier an der Tanke erstmal überall den Luftdruck weil ich die Felgen nen Tag vorher erst draufgemacht hatte... alles normal...
Hab dann überall nochmal die Radschrauben nachgeschaut, als ich am linken Vorderrad den Nabendeckel abnehme kommen mir drei Radschrauben entgegen und die vierte war auch schon was rausgedreht :erstaunt: :erstaunt:

Dabei war ich nach dem draufmachen schon über 200Km gefahren, hab alle Schrauben nachgezogen und auf der Hinfahrt zur Berufsschule war nix, das kam erst wo ich nach hause wollte, kurz nachdem ich auf der Autobahn war...
Ich vermute noch immer, dass mir die irgendwer gelockert hat... wobei den Wagen noch niemand gekannt hat :crazy:

AW: Schockmomente...

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 23:10
von Alter16V
Auf dem Weg von der Schule nach Hause mit meinem ersten Auto (Golf II Memphis, Atlasgrau, 2-türer mit 90 PS GX-Motor), knapp 120 km/h. LKW vor mir, also schnell rausziehen und vorbeifahren. Plötzlich Auto von vorn, also wieder einscheren und runterbremsen. Bis aufs Bodenblech durchgetreten. Puls auf 200, Adrenalin hoch 10, dann 2. Gang reingewürgt, Zündung aus und Handbremse. Zwischendurch noch geschätzte 20 cm zum LKW.
Ganz vorsichtig nach Hause, dann mit Mutterns Auto wieder nach Sulingen und erstmal nen neuen Radbremszylinder und neue Bremsflüssigkeit geholt.

Moral von der Geschicht': Ohne Flüssigkeit bremst sich nicht...!



Greetz, Hendrik

AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 09:30
von W. Hass
... gab´s bei mir auch schon.

1. Ich war mit meiner damaligen Freundin in meinem ersten Rocco, über Landstraßen, auf dem Weg nach Bispingen zum Kartrennen. Der Rest meines Teams war mit unserem Team-Bulli schon vorgefahren. Als wir dann aus einem Dorf herausbeschleunigten kam uns ein -8 Benz entgegen. Schöner, alter Benz dachte ich noch so bei mir ... als plötzlich ein Audi Cupé auf meiner Spur auftauchte, der - richtig - ihn überholte. Abstand 15 - 20m! Ich wich nach rechts über den Grünstreifen auf den Fuß-/Radweg aus und erschrak fuchtbar weil neben mir jemand hysterisch zu schreien begann. Puhh nix passiert! Nicht mal den Leipfosten getroffen, der mir eigentlich im weg hätte stehen müssen ... Aus dem Kartrennen wurde auch nichts, da es kurz vor Beginn fürchterlich zu regnen begann.

2. Ich war am 13.01.1995 auf der A27 auf dem Heimweg von der Kaserme Altenwalde nach Bremen (zuhause). Ab Bremerhaven hatte ich einen "Spielgefährten" mit einem aufgemöbelten und auch recht schnellen Polo. Da ich Winterreifen 155-R-13 drauf hatte bin ich nie schneller als 170 Km/h gefahren. Kurz vor der Ausfahrt Ihlpol kamen wir eine "Schippe Sand" heraufgefahren, hier macht die Strecke auch eine leichte Kurve. Ich wollte den Polofahrer unbedingt noch vor der 120 Zone haben, Ehrensache =), beschleunigte, und saugte mich heran. Doch was keiner ahnen konnte, dort "oben" standen alle STAU!!! SCH***E!!! 175 auf der Uhr, schneller als der Vordermann nur 20m Abstand! Beide bremsten wir was ging, der Polo hielt sich ziemlich weit links in der linken Spur sodass ich neben Ihm ohne vorn oder rechts am stehenden Mazda anzuschlagen zum Stehen kam.
Uuuuuiiiii das war knapp.
Der Polofahrer und ich sahen uns an, wischten uns den imaginägren Schweiß von der Stirn undwaren froh, dass nix passiert war. Sekunden später höre ich ein Fahrzeug Bremsen, sehe in den Spiegel und da kommt ein Pontiac Trans-Sport angeflogen. Das pass nie, dachte ich noch, lehnte mich an und wartete auf den Einschlag. In diesem Moment schlug er in den Polo neben mir ein und fuhr dabei quasi unter den Polo! Dem Pontiac-Fahrer ist nichts passiert, der Polo Fahrer hatte Glück und ein Glasdach aus dem sein Kopf herausschaute, Nase gebrochen und ein paar Schnittwunden. Er hatte ihn auch gehört und war auf den Einschlag "vorbereitet" und ich hatte nur einen Schrecken, war ohne einen Kratzer!
Als eine Polizistin zu mir sagte: "da können Sie aber heute Geburtstag feiern" antwortete ich: "Der war gestern!"

Ich habe daraus gelern! Keine "Spielchen" auf der Autobahn und A U S R E I C H E N D Abstand.

3. Ich fahre im BW-Wolf (ein Mercedes G-Modell) auf der Landstraße im Raum Bergen - Munster, hatte gerade 3600 Schuss MG Munition an Bord und wollte diese auf einer Schießbahn in Bergen abliefern. Als plötzlich, ich habe bis heute keine Ahnung wo der so schnell herkam, ein 3er BMW an mir vorbeischießt und sich in der nun kommenden Linkskurve von der Fahrbahn in die Büsche und schließlich mittig in einen Baum verabschiedet. Ich bin und war nie ein ängstlicher Mensch, ABER vor dem Anblich graute es mir schon bevor ich am Wrack ankam. Ich weiß auch nicht ob der Junge Mann das letztendlich überlebt hat. Er blutete sehr stark aus seinem Gesicht, seine Hände und Arme waren offensichtlich gebrochen und der Brustkorb muss wohl gegen das völlig verbogene Lenkrad geprallt sein. Ich konnte ihn zwar sehen und anfassen aber ich kam nicht an ihn ran, da das Fahrzaug völlig zerstört und verbogen war. Ich habe damals die Rennleitung und Rettungsdienst gerufen und andere Autofahrer angehalten um hier helfend einzugreifen. Nach knapp 3 Minuten war mein Wartungstrupp (BW) da und half an den Mann heranzukommen indem sie anfingen die Karosse zu öffnen. Als dann nach ca. 10 - 15 Min, gefühlt wie Stunden die Rennleitung und direrkt dannach die Rettungstruppe auftauchten wurde der Fahrer schnell "transportsicher verpackt" und ich konnte, verpätet meine Munition ausliefern. Ich musste noch einmal nach Soltau zur Aussage und habe nie wieder etwas davon gehört. Ich habe im Nachhinein von meinem Chef noch ärger bekommen, weil ich die Munition unbeaufsichtigt im Fahrzeug gelassen habe, Ich hätte auch nicht allein fahren dürfen, das war aber für uns damals "normal".

Dies sind nur die einschneidensten Schockmomente in meinem Autofahrerleben.
Ich hoffe, dass soetwas den meisten Leuten erspart bleibt. Man altert in Sekunden um Jahre, zumindest gefühlt ...

Greetz Willi

AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 14:56
von elger
Ich bin mal mit meinem Dad auf der leeren Autobahn gefahren.. bzw. er ist (zum Glück) gefahren..
(Wir haben einen 944er Porsche Turbo mit ~260 PS)
Sind da so gefahren, en bissl was über 200km/h .
Weite sicht, alles frei.. hier und da nur ein Auto.
Aber ansich überhaupt kein Problem, so schnell zu fahren.

Wenn da nicht ein "älterer" Herr mit seinem Audi A4 von der Beschleunigungsspur über 2 Spuren rüber, direkt vor uns auf die "linke" Spur wollte...

warum? ka..

Auf jeden fall hat mein dad es geschafft, noch zwischen dem Audi und der Leitplanke (Wo zum glück geteert war, kein grünstreifen oder so) herzukommen, und gleichzeitig voll auf die Bremse..

links/rechts war damals nur ca 10cm, der Staub/Steine/wasauchimmer sind in hohem Bogen hinter uns Hochgewirbelt..
hätte da auch nur ein größeres Teil rum gelegen, währs vorbei gewesen.

Der Audi mann is auch voll in die Eisen, und hat sich weit zurückfallen lassen..
(Die Autobahn endet nach ein paar km in eine Ampelanlage, und von da aus Landstraße weiter)
Wenn der neben uns gehalten hätte.....

Ich behaupte mal, wenn das mit unserem Renault Megane Combi passiert währ (Der schafft auch die 200^^), währs anders ausgegangen..

AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 15:03
von rocco-olli
Bei ca. 60km/h hab ich mein Hinterrad an mir vorbei rollen sehen. Scheiß Gefühl sag ich euch. War bei meiner Ex-Winterschlampe BMW e30.

AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 15:21
von Mr.Burnout
...solche Schockmomente sind mir eigentlich bisher erspart geblieben.
Ich hatte zwar schon etliche gefährliche Momente im Strassenverkehr(zu 99% von anderen verursacht) jedoch erschrocken hab ich mich dabei noch nie...
Liegt vielleicht auch daran daß ich seit 1983 mindestens alle 2 Jahre ein Fahrsicherheitstraining oder einen Fahrerlehrgang mache. :gruebel:

Den größten Schock meiner Karriere hatte ich vor 20 Jahren mit 20 Stangen Zigaretten im Kofferraum als der Zöllner sagte "bitte mal rechts ranfahren"...hatte sich zum Glück erledigt als ein nachfolgendes Fahrzeug plötzlich Gas gab und durch die Zollkontrolle bretterte. Da hatte der Zöllner besseres zu tun und ich durfte weiterfahren :hihi:

Gruß
Stefan

AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 18:30
von Speedle
Vor 100 Jahren oder so hat uns n alter dreier BMW übel geschnitten, mussten voll in die Eisen. Beim Nächsten hat er das geleiche probiert und fing plötzlich an zu schlingern, brach aus und hat sich direkt vor unserer Motorhaube mehrfach überschlagen in den Autobahntunnel rein. Der Typ mit Anzug und Krawatte kroch unverletzt aus dem Wrack. Aber Egal... Er hat ja erreicht was er wollte, er war der erste im Tunnel.

AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 20:15
von rocco-heiza
88er_GTX hat geschrieben:Schockmoment:


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Vor allem, wenn mans sichs am nächsten Tag nochmal ankuckt, wenns hell ist... :kotz:

Ich könnt jetzt noch heulen...

Das kenne ich.... zumal mein Scirocco sah fast genauso aus... vorallem die tür und das dach nur vorne war meiner etwas mehr im arsch..

Bild
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AW: Schockmomente...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 20:37
von rocco-olli
rocco-heiza hat geschrieben:Das kenne ich.... zumal mein Scirocco sah fast genauso aus... vorallem die tür und das dach nur vorne war meiner etwas mehr im arsch..
sehn ja echt gleich aus.....besonders die a-säule

quasi das selbe in schwarz

AW: Schockmomente...

Verfasst: Do 13. Nov 2008, 13:21
von mYthology
Ich frag mich, wie man es schafft, dabei die Windschutzscheibe heile zu lassen. Naja wenigstens ein kleines Trostpflaster...

1. 2001 -> PizzaTaxi. Kleiner scheddriger Nissan Micra mit 145er Sommerreifen im Januar bei Regen und um den Gefrierpunkt. Chef macht Zeitdruck, ich fahr los. Plötzlich reißt es mich in einer leichten Linkskurve von der Straße und das Auto verteilt sich in der Landschaft. Ich hatte glücklicherweise dicke Lederkleidung an... trotzdem wars übel.

2. 2003 -> Freundin nach Peine zu Obi gefahren wegen Ausbildungsseminar, Landstraße vor mir kleiner Toyota irgendwas juckelt mit knapp 80 da entlang. Mir geht das zu langsam. Ich also Vollgas in meinem damaligen Polo Coupé GT (54PS), bringe den Motor mit Kupplung noch mal auf höhere Drehzahlen und heize an dem Toyota vorbei als plötzlich direkt vor mir eine A-Klasse auftaucht. Ich war gleiche Höhe mit dem Toyota und ziehe wenige Meter vor dem Einschlag in meine Spur rüber. Da hatte ich den Toyota hinter mir und die A-Klasse verfehlt ... wow Glück gehabt.