Re: Weihnachten nervt !
Verfasst: Mi 27. Dez 2006, 12:18
Bin immer froh, wenn ich das bei Kerstin und Bully Boy sehe, dass es auch noch normal hergeht. Leider ist das nicht überall so und die Kinder sind schwubsdiwups auf einmal freche Rotzlümmel und niemand weiß mehr wann genau das eigentlich passiert ist.
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Das kann passieren, muss aber nicht. Nicht alles ist Erziehungssache, manches steckt auch im Temperament. zB ist Unser ein quirliger Hans Dampf, die Tochter von meinem Bruder aber ein stilles Mäuschen. Es war schon immer so, schon mit einem halben Jahr zeichnete sich das ab als von Erziehung noch keine Rede war. Wir kennen inzwischen mehr Paare ohne Kinder als welche mit und von denen mit ist die Hälfte geschieden. Jemand der keine hat sollte sich aber immer zurückhalten, das wäre so als würde ein Bäcker einem Maurer sein Handwerk erklären wollen und nahezu alle Eltern reagieren mit dauerhafter Verstimmmung, wenn man ihre Kinder kritisiert, egal ob berechtigt oder nicht. Meine Partnerin war zB mit der Sciroccoszene "fertig" als unser Kleiner mit 2 Jahren ain Bökel mal ein Auto antaschte und gleich vom Besitzer angefaucht wurde. Als wenn ein 2 jähriger das wissen könnte. Man muss eine Menge aufgeben, die Partnerschaft verändert sich von Grund auf es gibt weniger Ruhe im Haus, die Rollen werden neu verteilt, die Zeit wird weniger, das Geld auch aber man bekommt eben auch vieles zurück. Bei manchen Paaren denke ich mir allerdings auch, dass sie besser keine Kinder bekommen hätten, denn wenn sich die Männer nur noch in ihre Werkstätten verkriechen dann würde ich als Frau auch schnell die Fahrkarte stempeln. Meine Ex habe ich damals sehr geliebt aber als mir klar wurde, dass sie keine Kids haben will und ihre Hobbies ihr wichtiger waren war ich dann auch weg.
Und ob Weihnachten harmonisch wird ist oft Glückssache. Als ich mit meinem Kleinen ins Zimmer kam und das Fenster aufstand wo das "Christkind" weggeflogen war da weinte er erstmal bitterlich, weil er unbedingt mit dem Christkind mal reden wollte, hatte vorher schon am Fenster abends gestanden, ob es vorbeifliegt. Es dauerte eine Weile bis´er sich beruhigt hatte. Grosse Erwartungen können grosse Enttäuschungen nach sich ziehen, und Kinder können mit Enttäuschungen noch nicht so umgehen, manche Erwachsene allerdings auch nicht. Eltern sind immer ein heisses Eisen, weil sie vergleichen und wenn die Enkel dann etwas dürfen was sie nicht durften..... dann kann es auch schon mal rappeln. Die Erziehung der 40iger und 50iger Jahre war eine der Strafen, Unterdrückung und Prügel, Kinder warenn unfertige Erwachsene. Das wird bei mir nicht wiederholt aber auch nicht ins Gegenteil umgeschwenkt. Womit man sich als Eltern abfinden muss ist eben wesentlich mehr Stress, weniger Zeit für sich und für Freunde und Bekannte. Von unserem füheren Freundeskreis sind auch nur noch wenige übrig, sie langweilen sich eben bei den Familienthemen.
Beitrag bearbeitet (27.12.06 12:35)
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Das kann passieren, muss aber nicht. Nicht alles ist Erziehungssache, manches steckt auch im Temperament. zB ist Unser ein quirliger Hans Dampf, die Tochter von meinem Bruder aber ein stilles Mäuschen. Es war schon immer so, schon mit einem halben Jahr zeichnete sich das ab als von Erziehung noch keine Rede war. Wir kennen inzwischen mehr Paare ohne Kinder als welche mit und von denen mit ist die Hälfte geschieden. Jemand der keine hat sollte sich aber immer zurückhalten, das wäre so als würde ein Bäcker einem Maurer sein Handwerk erklären wollen und nahezu alle Eltern reagieren mit dauerhafter Verstimmmung, wenn man ihre Kinder kritisiert, egal ob berechtigt oder nicht. Meine Partnerin war zB mit der Sciroccoszene "fertig" als unser Kleiner mit 2 Jahren ain Bökel mal ein Auto antaschte und gleich vom Besitzer angefaucht wurde. Als wenn ein 2 jähriger das wissen könnte. Man muss eine Menge aufgeben, die Partnerschaft verändert sich von Grund auf es gibt weniger Ruhe im Haus, die Rollen werden neu verteilt, die Zeit wird weniger, das Geld auch aber man bekommt eben auch vieles zurück. Bei manchen Paaren denke ich mir allerdings auch, dass sie besser keine Kinder bekommen hätten, denn wenn sich die Männer nur noch in ihre Werkstätten verkriechen dann würde ich als Frau auch schnell die Fahrkarte stempeln. Meine Ex habe ich damals sehr geliebt aber als mir klar wurde, dass sie keine Kids haben will und ihre Hobbies ihr wichtiger waren war ich dann auch weg.
Und ob Weihnachten harmonisch wird ist oft Glückssache. Als ich mit meinem Kleinen ins Zimmer kam und das Fenster aufstand wo das "Christkind" weggeflogen war da weinte er erstmal bitterlich, weil er unbedingt mit dem Christkind mal reden wollte, hatte vorher schon am Fenster abends gestanden, ob es vorbeifliegt. Es dauerte eine Weile bis´er sich beruhigt hatte. Grosse Erwartungen können grosse Enttäuschungen nach sich ziehen, und Kinder können mit Enttäuschungen noch nicht so umgehen, manche Erwachsene allerdings auch nicht. Eltern sind immer ein heisses Eisen, weil sie vergleichen und wenn die Enkel dann etwas dürfen was sie nicht durften..... dann kann es auch schon mal rappeln. Die Erziehung der 40iger und 50iger Jahre war eine der Strafen, Unterdrückung und Prügel, Kinder warenn unfertige Erwachsene. Das wird bei mir nicht wiederholt aber auch nicht ins Gegenteil umgeschwenkt. Womit man sich als Eltern abfinden muss ist eben wesentlich mehr Stress, weniger Zeit für sich und für Freunde und Bekannte. Von unserem füheren Freundeskreis sind auch nur noch wenige übrig, sie langweilen sich eben bei den Familienthemen.
Beitrag bearbeitet (27.12.06 12:35)