Re: Der Etappensieg des Islam
Verfasst: Fr 29. Sep 2006, 20:25
>Die Leute müssten endlich vernümftige Nachrichten bekommen, die die
>Dinge so zeigen, wie sie sind. Sie müssten unsere Kultur akzeptieren und
>verstehen lernen und sie müssten den Lebensstandart haben den wir
>haben, dann sind sie auchnicht mehr unzufrieden
Dann versuche mal einem Menschen des Mittelalters eine Zeitreise zu ermöglichen in unser Jahrhundert. Er wird staunend alles anschauen, anfassen und bewundern - aber letztendlich wird er die Entscheidung treffen zurück in seine Zeit zu wollen. Ein geschichtliches Beispiel gibt es: Jugoslawien. Tito regierte dort mit eiserner Hand und es gibt den Satz von ihm "Möge niemand den schweren Stein von diesem Land nehmen, den ich ihm auferlegt habe". Er war ein Diktator aber ein weiser Diktator, vermutlich einer der grössten Staatsmänner des 20 Jhdts. Er wurde, dass das Gemisch aus unterschiedlichen Religionen nur unter einer Authorität zusammengehalten wurde. Kaum verstarb er brach das Chaos aus, die Leute fielen übereinander her und meuchelten sich. Nichts anderes passiert derzeit im Irak, die Suniten gegen die Shiiten, einzelne Warlords beherrschen ganze Regionen. Solange Saddam da war hielt es sich in Grenzen, drakonische Strafen drohten jeden, der es wagte seine Macht in Frage zu stellen. Kaum war er weg brach das Chaos erst richtig aus.
Diese Leute sind so, die brauchen diese authoritären Staatsformen so, wie Kinder die Authorität ihrer Eltern als Lebenslinie brauchen. Sie brauche den Koran, der ihnen sagt wie sie leben sollen, die brauchen Allah an den sie glauben - sonst haben sie ja nichts! Dort herrschen kollektive Strukturen während im Westen längst der Individualismus Einzug gehalten hat. Wir leben in Städten wo sich nicht einmal die Bewohner eines Hauses mehr kennen (wollen). Das wäre in Arabien unmöglich, dort findet das leben auf der Strasse vor dem Hause statt.
Diese Länder von denen wir sprechen befinden sich im Mittelalter, die Menschen oder besser die Meisten dort denken wie im Mittelalter. Ihre Regierungen wollen das auch nicht ändern, darum filtern sie die Nachrichten. Halte Dein Volk dumm, dann begehrt es auch nicht auf. Ihnen Wohlstand bringen können wir nicht ohne ihre Lebensform zu beeinflussen und Abhängigkeiten zu schaffen., Es bleibt nur Hilfe zur Selbsthilfe und das geht im irak gerade schief, die neue Regierung ist so korrupt, dass es zum Himmel schreit. Man kann Demokratie nicht importieren wie Coca Cola, dieser Prozess muss von innen heraus kommen. Die Radikalisierung ist auch ein Zeichen von Angst, Angst abgehängt zu werden. Der Aggressor ist Amerika in seinem immerwährenden Durst nach Öl und seiner aggressiven Expansionspolitik.
Die Ansichten von Deep Silence finde ich schon sehr radikal, andererseits kam mir auch schon der Gedanke: Entweder wir machen die platt oder die uns. Vielleicht auf die nächsten 100 Jahre bezogen wird wohl nur eine Kulturform überleben, spätestens dann wenn es um die geringer werdenden Energieressourcen geht, die die haben und die uns fehlen. Die Legitimation eines Angriffkrireges wird dann heissen "Überleben - entweder wir oder die".
Heute abend übrigens der Film "Wut" in der ARD um 22 Uhr !
Beitrag bearbeitet (29.09.06 21:36)
>Dinge so zeigen, wie sie sind. Sie müssten unsere Kultur akzeptieren und
>verstehen lernen und sie müssten den Lebensstandart haben den wir
>haben, dann sind sie auchnicht mehr unzufrieden
Dann versuche mal einem Menschen des Mittelalters eine Zeitreise zu ermöglichen in unser Jahrhundert. Er wird staunend alles anschauen, anfassen und bewundern - aber letztendlich wird er die Entscheidung treffen zurück in seine Zeit zu wollen. Ein geschichtliches Beispiel gibt es: Jugoslawien. Tito regierte dort mit eiserner Hand und es gibt den Satz von ihm "Möge niemand den schweren Stein von diesem Land nehmen, den ich ihm auferlegt habe". Er war ein Diktator aber ein weiser Diktator, vermutlich einer der grössten Staatsmänner des 20 Jhdts. Er wurde, dass das Gemisch aus unterschiedlichen Religionen nur unter einer Authorität zusammengehalten wurde. Kaum verstarb er brach das Chaos aus, die Leute fielen übereinander her und meuchelten sich. Nichts anderes passiert derzeit im Irak, die Suniten gegen die Shiiten, einzelne Warlords beherrschen ganze Regionen. Solange Saddam da war hielt es sich in Grenzen, drakonische Strafen drohten jeden, der es wagte seine Macht in Frage zu stellen. Kaum war er weg brach das Chaos erst richtig aus.
Diese Leute sind so, die brauchen diese authoritären Staatsformen so, wie Kinder die Authorität ihrer Eltern als Lebenslinie brauchen. Sie brauche den Koran, der ihnen sagt wie sie leben sollen, die brauchen Allah an den sie glauben - sonst haben sie ja nichts! Dort herrschen kollektive Strukturen während im Westen längst der Individualismus Einzug gehalten hat. Wir leben in Städten wo sich nicht einmal die Bewohner eines Hauses mehr kennen (wollen). Das wäre in Arabien unmöglich, dort findet das leben auf der Strasse vor dem Hause statt.
Diese Länder von denen wir sprechen befinden sich im Mittelalter, die Menschen oder besser die Meisten dort denken wie im Mittelalter. Ihre Regierungen wollen das auch nicht ändern, darum filtern sie die Nachrichten. Halte Dein Volk dumm, dann begehrt es auch nicht auf. Ihnen Wohlstand bringen können wir nicht ohne ihre Lebensform zu beeinflussen und Abhängigkeiten zu schaffen., Es bleibt nur Hilfe zur Selbsthilfe und das geht im irak gerade schief, die neue Regierung ist so korrupt, dass es zum Himmel schreit. Man kann Demokratie nicht importieren wie Coca Cola, dieser Prozess muss von innen heraus kommen. Die Radikalisierung ist auch ein Zeichen von Angst, Angst abgehängt zu werden. Der Aggressor ist Amerika in seinem immerwährenden Durst nach Öl und seiner aggressiven Expansionspolitik.
Die Ansichten von Deep Silence finde ich schon sehr radikal, andererseits kam mir auch schon der Gedanke: Entweder wir machen die platt oder die uns. Vielleicht auf die nächsten 100 Jahre bezogen wird wohl nur eine Kulturform überleben, spätestens dann wenn es um die geringer werdenden Energieressourcen geht, die die haben und die uns fehlen. Die Legitimation eines Angriffkrireges wird dann heissen "Überleben - entweder wir oder die".
Heute abend übrigens der Film "Wut" in der ARD um 22 Uhr !
Beitrag bearbeitet (29.09.06 21:36)