Re: Denkt ihr da kann man was mit falsch machen?
Verfasst: Sa 20. Jan 2007, 13:26
Hallo,
Der Stahl aus welchem die Bremsen gedreht wurden entspricht sicher nicht der Güte der OEM Hersteller, es ist oftmals einfach ST60 Stahl ohne jegliche Legierungen. Schon nach kurzer Zeit "schmiert" er und die Bremswirkung ist vorbei. Gar nicht zu sprechen von der Auswuchtung und der Toleranz der Maße für die Lagerschalen bzw der Festigkeit der Gewindebohrungen. Bei der Hinterachsbremse kann das noch gutgehen, ich bin wochenland gefahren ohne zu merken, dass sie völlig verölt waren, bei der Vorderachse war bei meinem 16V beim TÜV Feierabend, die Billigscheiben mussten runter, sie waren viel zu hart, erreichten nur 180 kN und nicht wie erforderlich 220 kN und hatten keine KBA Nummer auf dem Rand.
Ein Trommelsatz von Brembo, ATE oder Pex kostet rund 100€. DIESER Bremssatz ist für maximal 10€ hergestellt worden und das garantiert nicht in Deutschland sondern von kleinen Kinderhänden in einer chinesischen Kellerfabrik.
Der alte Satz gilt damals wie heute: Wer billig kauft, kauft zweimal !
ADAC:
Gefahr durch gefälschte Ersatzteile
Nach kurzer Zeit schon schlackern und klappern sie, die Bremsen vom Billigmarkt. Noch nicht einmal dem Standardcheck sind sie gewachsen. Auf der Straße würde ein Autofahrer mit solchen Bremsen sein Leben riskieren.
Im Zollkriminalamt Köln sammelt man seit Jahren beschlagnahmte Fälschungen und kennt ihre Gefahren. Zum Beispiel Ölfilter, die nur einen Papiereinsatz haben und deshalb leicht in Brand geraten. Hier weiß man: gefälscht wird praktisch alles, von Bremsscheiben über Surstangen bis zu den Rückleuchten.
"Das ist ein echter Markt", stellt ein Zollbeamter fest, "die produzieren gezielt danach, welche Teile am meisten verkauft werden."
Die Fälschungen kommen in erster Linie aus China und aus der Türkei. Vor allem am Bosporus hat sich der Fälschermarkt so ungeniert entwickelt, dass deutsche Autohersteller seit Jahren private Fahnder einsetzen, die mit den örtlichen Behörden Fälscherwerkstätten aufspüren und ausheben. Die gefälschten Teile werden meist zu Dumpingpreisen im Internet angeboten. Mit Erfolg: Weit über eine Million deutsche Autofahrer kaufen so ihre Ersatzteile.
Deshalb empfiehlt der Automobilclub, nicht zu billige Teile zu kaufen - das ist ein Hinweis auf eine Fälschung - und auf Prüfsiegel auf den Ersatzteilen, nicht nur auf der Verpackung, zu achten. Am besten, man vertraut sein
Beitrag bearbeitet (20.01.07 13:31)
Der Stahl aus welchem die Bremsen gedreht wurden entspricht sicher nicht der Güte der OEM Hersteller, es ist oftmals einfach ST60 Stahl ohne jegliche Legierungen. Schon nach kurzer Zeit "schmiert" er und die Bremswirkung ist vorbei. Gar nicht zu sprechen von der Auswuchtung und der Toleranz der Maße für die Lagerschalen bzw der Festigkeit der Gewindebohrungen. Bei der Hinterachsbremse kann das noch gutgehen, ich bin wochenland gefahren ohne zu merken, dass sie völlig verölt waren, bei der Vorderachse war bei meinem 16V beim TÜV Feierabend, die Billigscheiben mussten runter, sie waren viel zu hart, erreichten nur 180 kN und nicht wie erforderlich 220 kN und hatten keine KBA Nummer auf dem Rand.
Ein Trommelsatz von Brembo, ATE oder Pex kostet rund 100€. DIESER Bremssatz ist für maximal 10€ hergestellt worden und das garantiert nicht in Deutschland sondern von kleinen Kinderhänden in einer chinesischen Kellerfabrik.
Der alte Satz gilt damals wie heute: Wer billig kauft, kauft zweimal !
ADAC:
Gefahr durch gefälschte Ersatzteile
Nach kurzer Zeit schon schlackern und klappern sie, die Bremsen vom Billigmarkt. Noch nicht einmal dem Standardcheck sind sie gewachsen. Auf der Straße würde ein Autofahrer mit solchen Bremsen sein Leben riskieren.
Im Zollkriminalamt Köln sammelt man seit Jahren beschlagnahmte Fälschungen und kennt ihre Gefahren. Zum Beispiel Ölfilter, die nur einen Papiereinsatz haben und deshalb leicht in Brand geraten. Hier weiß man: gefälscht wird praktisch alles, von Bremsscheiben über Surstangen bis zu den Rückleuchten.
"Das ist ein echter Markt", stellt ein Zollbeamter fest, "die produzieren gezielt danach, welche Teile am meisten verkauft werden."
Die Fälschungen kommen in erster Linie aus China und aus der Türkei. Vor allem am Bosporus hat sich der Fälschermarkt so ungeniert entwickelt, dass deutsche Autohersteller seit Jahren private Fahnder einsetzen, die mit den örtlichen Behörden Fälscherwerkstätten aufspüren und ausheben. Die gefälschten Teile werden meist zu Dumpingpreisen im Internet angeboten. Mit Erfolg: Weit über eine Million deutsche Autofahrer kaufen so ihre Ersatzteile.
Deshalb empfiehlt der Automobilclub, nicht zu billige Teile zu kaufen - das ist ein Hinweis auf eine Fälschung - und auf Prüfsiegel auf den Ersatzteilen, nicht nur auf der Verpackung, zu achten. Am besten, man vertraut sein
Beitrag bearbeitet (20.01.07 13:31)