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Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 18:46
von michaelX
So flach erschien mir der in der Garage stehend überhaupt nicht ....
m
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 20:13
von Günni
Dann sag ich auch mal was zum TÜV.
War vor 17 Jahren mit meinem Capri beim TÜV, nur um mal abchecken zu lassen was ich für die HU noch machen muß.
Hatte keine Stoßstangen dran, teilweise war er gespachtelt und grundiert.
Also rein in die Halle, hatte natürlich meine Arbeitsklamotten an. (Blauer Kittel, und Latzhose)
Wirkt echt Wunder, irgendwie denken die TÜV´ler du wärst einer von Ihnen.
Der gute Mann schaut sich alles an und findet :
1. Loses Lenkgestänge
2. Bremsbeläge vorne verschlissen
3. 5cm großes Rostloch in der Heckschürze
Mein Komentar:
zu 1. : Oh gut das Sie das gesehen haben, muß ich sofort fest machen.
zu2. : Ja ja, die muß ich eh alle 8000km wechseln, weil ich jedes Wochenende auf dem Nürburgring meine Runden drehe.
zu 3. : meinte er von sich aus :Das machenSie bestimmt eh zu bevor der lackiert wird.
Ich dann: Klar und Stoßstangen kommen auch wieder drauf.
So jetzt dachte ich, TÜVmängelbericht in Emfang nehmen und ab nach Hause.
Aber neee !!!
Der gute Mann packt seinen Kratzer aus und kratzt den alten TÜV.Stempel ab.
Ohhh denke ich, der wird den doch nicht still legen.
Dann greift er in die Tasche und holt die BOX mit den kleinen bunten Aufklebern raus und macht mir einen neuen drauf.
Booohhar ey echt geil...........
Hab natürlich alles gemacht was anlag, aber war schon echt klasse das ich nicht mehr hin mußte.
Gruß Günni
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 21:04
von D!ZZY
Tja, damals vor 17 Jahren war da wohl noch alles ne Spur entspannter. Aber heute ist das echt von der Tagesform mancher Prüfer abhängig. Wenn die am Abend vorher nicht auf die Alte durften, lassen sie dann am nächsten Tag den Frust an den Kunden ab. Scheiss Spiel. Naja egal, ich hab ja nun wieder 2 Jahre Ruhe vor dem Sauhaufen. Von diversen Umbauten und damit verbundenen EIntragungen abgesehen. Aber das hab ich beriets mit dem TÜV-Onkel besprochen und daher wird es auch keine Probleme geben.
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 21:44
von OSLer
Na dann mal herzlichen Glühstrumpf zu weiteren 2 Jahren mit dem Rocco!
MfG Lars
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 22:16
von Mühli
>>Tja, damals vor 17 Jahren war da wohl noch alles ne Spur entspannter<<
Na das kannste vergessen , damals hatte der TÜV das Monopol . Wir sind extra in einen anderen Landkreis gefahren (an zwei TÜVstellen vorbei) um unseren Krempel eingetragen zu bekommen.
Jetzt ist die ganze Eintragerei ein Kinderspiel, wenn ein freier Ing. der in die Werkstätten kommt.
Klar die Papiere müssen stimmen aber die Prüfer sind schon lange nicht mehr so kleinlich wie früher.
Könnte auch sein das ich Aufgrund meines hohen Alters (34) es da leichter
hab.
Als ich im Oktober mit meiner Winterschlampe zur Vollabnahme war, gabs sogar Kaffee , bis der TÜVler den Papiekram fertig hatte!!
früher undenkbar!!
>>unter Zuhilfenahme eines Golf 4 meine AU...naja...hingemogelt.<<
DAS gehört nicht ins Forum , weil das gibt richtig bösen Ärger!!!!
Gruß Mühli
Beitrag bearbeitet (06.12.04 22:17)
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 22:19
von Eugen
@D!ZZY:
Jetzt muss ich dich mal stoppen. Wenn du keine Ahnung hast, wie es beim TÜV zugeht, dann unterlasse bitte deine Kommentare.
Ich kenne keinen einzigen Prüfer, der seinen Frust an den Kunden ablässt. Ich kenne überhaupt keinen frustrierten Prüfer. Den Job macht keiner weil er muss, sondern weil er will. Jeder Ingenieur kann jederzeit in die Entwicklung wechseln oder machen was er will. Außerdem macht die Arbeit beim TÜV den meisten Spaß, die dort tätig sind.
Zu deiner Bemerkung "SAUHAUFEN". Nicht der TÜV ist ein Sauhaufen, sondern der Laden der deine AU gefälscht hat. Wenn ich dein Auto jemals zur Untersuchung bekommen würde, dann kannst du mir glauben, ich nehm ihn auseinander, da wirst du nicht mehr froh. Da ist es mir auch egal, dass es ein Scirocco ist. Wer so einen Müll daherreden kann, der hat auch kein Verständnis vom Prüfer verdient.
Früher war es noch üblich, dass man Leute vom Hof geschickt hat, die mit einem dreckigen Auto angekommen sind. Die Zeiten sind längst vorbei. Auch beim TÜV sind Kunden kleine Könige, aber Mängel sind nun mal Mängel.
Wenn der Prüfer von der Dekra tatsächlich so reagiert hat (was ich übrigens bezweifle, weil die Jungs auch an ihrem Job hängen), dann hat er sich absolut falsch verhalten und du kannst dich bei der Dekra beschweren. Der wird dann einigen Stress bekommen.
Wie gesagt, wenn es denn so war. Oftmals übertreiben Leute gerne, wenn es um den "TÜV-Onkel" geht (wobei es bei dir ein "Dekra-Onkel" war).
@sciroccofreak willi :
wo fährst du denn immer zum TÜV? Ist da immer so viel los? Bei uns braucht niemand Termine, der kommt meistens innerhalb von 10 Minuten mit seinem Auto dran.
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Mo 6. Dez 2004, 22:20
von Günni
@Mühli
Da haste wohl Recht !
Gruß Günni
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Di 7. Dez 2004, 12:12
von Marita
@Eugen
Ich hatte ja nun auch einge Autos, ( siehe Autolegende ), und ich hab, frag mich nicht warum, auch den Eindruck das es früher so vor 10 Jahren ein bissel einfacher war mit den TÜV-Prüfern zu reden, Eintragungen zu machen etc.
Nur so als Beispiel, ich hatte damals einen Pirelli-Golf GTI den ich innen ein wenig umgebaut hatte, ( Zweisitzer ) in dessen Heck mir ein damahliger Kumpel die Mucke eingebaut hat. Ich bin zum TÜV ( Leverkusen ) hingefahren ohne Termin und gesagt: "Bitte einmal eintragen auf 2-Sitzer".
Gar kein Problem, war innerhalb von drei Minuten Geschichte.
Ebenso bei diversen anderen Autos.....Es hat fast Spass gemacht mit den Prüfer zu reden, zu Fachsimpeln usw.
Von der Dekra kann ich auch nur jedem abraten.....Vor vier Jahren bin ich mit meinem damahligen Scala zur Dekra um ihn TÜVen zu lassen, aus meiner Sicht war alles i.O., ich hab ihn sogar vorher noch in einer VW-Werkstatt durchchecken lassen, null Probleme.
Dann kams:
Standlichtbirnchen angeblich eingefärbt ( waren die blauen von Phillips drin ),
Grillspoiler hatte angeblich keine ABE ( war im Schein bereits eingetragen )
Reifen angeblich zuwenig Profil ( auf allen vier saubere 5 mm ohne einseitig abgefahren zu sein ).
Alle vier Stossdämpfer angeblich hinüber ( Werkstatt hatte ihr ok gegeben das die noch gut sind )
32er Lenkrad hatte keine ABE für den Scala ohne Servo ( gut, das war ok und nachvollziebar )
Du kannst Dir vorstellen wie ich mich verarscht gefühlt habe.....und dann der Blick des Dekra-Blödis, so nach dem Motto: ne Frau hat eh keine Ahnung
Na, ich bin gespannt was mich dieses Mal beim TÜV erwartet....ich hoffe mal das, wenn ich nen Termin mache direkt mit Eintragungen ( Zweisitzer, Mattig-Spiegel usw. ) das ich durchkomme.....die Werkstatt meines Vertrauens hat jedenfalls beim letzten Mal begutachten vor zwei Monatten grünes Licht gezeigt, alles wäre in Ordnung und TÜV kein Problem.......na, ich lass mich überraschen, in einem Monat bin ich schlauer *gg*
LG, Marita

Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Di 7. Dez 2004, 12:27
von filth
ist das denn ein problem sein auto als 2sitzer eintragen zu lassen?
Re: Meine persönliche TÜV-Story oder Wunder gibt es immer wieder
Verfasst: Di 7. Dez 2004, 12:35
von OSLer
@ Eugen,
daß DU keine frustrierten Prüfer und TÜV-Ing. kennst, heisst nicht, das es keine gibt.
Also immer locker bleiben, schliesslich haben schon mehrere Leute anderweitige Erfahrungen gemacht.
Und das man gegen räudiges Verhalten diverser Prüfer, egal ob Dekra oder TÜV oder GTÜ oder KÜS, vorgehen kann, dürfte jedem klar sein.
Fakt ist jedoch unbestreitbar, daß dies seltenst von Erfolg gekrönt ist, die Gründe dafür lass ich jetzt mal aussen vor,
sonst platzt Du vielleicht noch vor Wut darüber, dass jemand diesen Berufszweig angreift bzw. dessen Methoden (auch wenns einzelne schwarze Schafe sind).
Und Du kannst mir ruhig glauben, ich kenne sowohl die korrekte als auch die fiese Sorte Prüfer.
MfG Lars